Rickenbach ZH

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
ZH ist das Kürzel für den Kanton Zürich in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Rickenbachf zu vermeiden.
Rickenbach
Wappen von Rickenbach
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Winterthurw
BFS-Nr.: 0225i1f3f4
Postleitzahl: 8545
UN/LOCODE: CH RKB (Rickenbach-Attikon)
Koordinaten: 702177 / 267779Koordinaten: 47° 33′ 10″ N, 8° 47′ 46″ O; CH1903: 702177 / 267779
Höhe: 425 m ü. M.
Fläche: 6,03 km²
Einwohner: 2671 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 443 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
12 % (31. Dezember 2016)[2]
Gemeindepräsident: Robert Hinnen
Website: www.rickenbach.zh.ch
Das Dorf Rickenbach

Das Dorf Rickenbach

Karte
SchützenweiherBichelseeGuemüliweierZiegelweierDeutschlandKanton SchaffhausenKanton St. GallenKanton ThurgauBezirk AndelfingenBezirk BülachBezirk PfäffikonBezirk UsterBezirk ZürichAltikonBrüttenDägerlenDättlikonDinhardElggEllikon an der ThurElsauHagenbuch ZHHettlingen ZHNeftenbachPfungenRickenbach ZHSchlatt ZHSeuzachTurbenthalWiesendangenWinterthurZell ZHKarte von Rickenbach
Über dieses Bild
w

Rickenbach ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz.

Die Gemeinde setzt sich zusammen aus den Dörfern Rickenbach, Sulz, Grüt und einigen Weilern.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

In Rot ein silberner Querbach, begleitet oben von einem liegenden silbernen Rebmesser mit goldenem Griff, unten von einer grünbeblätterten blauen Traube

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rickenbach liegt ungefähr 10 km von der Stadt Winterthur entfernt.

Von der Gemeindefläche dienen 61,4 % der Landwirtschaft, 22,6 % ist mit Wald bedeckt, 4,6 % ist Verkehrsfläche und 11,3 % Siedlungsgebiet, 0,2 % sind Gewässer.

Rickenbach ZH, historisches Luftbild von 1923, aufgenommen aus 400 Metern Höhe von Walter Mittelholzer

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 2717 (Stand 31. März 2019) Einwohnern sind 12,37 % Ausländer.

Religionen – Konfessionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

46 % der Einwohner sind reformierter Konfession, 21 % katholisch und 33 % sind Anhänger anderer Glaubensrichtungen oder konfessionslos.

In Rickenbach gibt es zwei Kirchen:

  • Die reformierte Kirche befindet sich in Rickenbach selbst und geht auf einen mittelalterlichen Vorgängerbau zurück. Im Jahr 1695 wurde das heutige Kirchenschiff gebaut. Es besass bis zum Jahr 1966 einen Dachreiter, der in jenem Jahr durch den heutigen, modernen Kirchturm ersetzt wurde.[3] Die Kirche besitzt fünf Glasfenster des Künstlers Jacques Schedler, der auch die Glasfenster der katholischen Kirche gestaltete.[4]
  • Die katholische Kirche St. Josef steht im Ortsteil Sulz und wurde im Jahr 1958 errichtet. Bis zum Bau der katholischen Kirchen St. Stefan (Wiesendangen) und St. Martin (Seuzach) war die Kirche in Sulz die Pfarrkirche für alle Ortschaften nordöstlich von Winterthur. Als Besonderheit besitzt die Kirche St. Josef 14 Glasfenster des Künstlers Jacques Schedler, welche einen Zyklus zum Kreuzweg am Karfreitag und zur Auferstehung Christi an Ostern bilden. Ergänzt werden diese Glasfenster durch fünf weitere Glasfenster zum Thema Eucharistie und Heiliger Geist.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SVP hat 39,91 %, die SP 11,81 %, die FDP 12,17 %, die BDP 8,78 %, die glp 8,68 %, die Grünen 5,61 %, die CVP 3,66 %, die EVP 4,85 %, die EDU 1,24 %, die AL 1,19 % der Wählerstimmen (Nationalratswahlen 2015).

Derzeitiger Gemeindepräsident ist Robert Hinnen (parteilos, Stand Juli 2019). In der Gemeinde existieren mit der SVP und FDP nur zwei Ortsparteien.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 1100 Gebäuden in Rickenbach sind 650 Wohnhäuser.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Sulz liegt der Bahnhof Rickenbach-Attikon. Dieser wird bedient von der S 24 ThayngenSchaffhausen/WeinfeldenWinterthurZürich FlughafenZürich HBThalwilHorgen OberdorfZug und der S 30 WinterthurFrauenfeldWeinfelden der S-Bahn Zürich.

Ab Rickenbach-Attikon, Bahnhof verkehrt folgende Postautolinie:

615 Rickenbach-Attikon — Sulz — Rickenbach ZH — Ellikon an der Thur — Altikon

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Turnverein des Dorfes wurde 1921 gegründet, ausserdem gibt es einen Bouleverein im Dorf. Ein Fussballverein existiert nicht.

Von 1984 an existierte mit dem UHC Sulz-Rickenbach ein eigener NLA-Unihockeyclub, der jedoch 1996 in einer Fusion im UHC Winterthur United aufging.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler: Kunstdenkmäler der Schweiz Band 79 "Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 8: Der Bezirk Winterthur Nördlicher Teil" Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 1986 ISBN 3-7643-1812-0 S. 249–271.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rickenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 20. September 2017.
  3. Website der reformierten Kirchgemeinde Rickenbach. Abschnitt Wir stellen uns vor. (Memento des Originals vom 12. Mai 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ref.ch Abgerufen am 9. Mai 2014.
  4. Website der reformierten Kirchgemeinde Rickenbach. Abschnitt Die Bedeutung unserer Kirchenfenster. (Memento des Originals vom 12. Mai 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ref.ch Abgerufen am 9. Mai 2014.
  5. Website der katholischen Pfarrei. Abschnitt Architektur und Kunst in St. Josef. (Memento des Originals vom 2. Mai 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.martin-stefan.ch Abgerufen am 9. Mai 2014.