Rico Freimuth

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Rico Freimuth, 2016

Rico Freimuth (* 14. März 1988 in Potsdam, DDR) ist ein deutscher Zehnkämpfer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rico Freimuth stammt aus einer sportlichen Familie. Sein Vater Uwe Freimuth war Weltmeisterschaftsvierter 1983 im Zehnkampf und hat eine Bestleistung von 8792 Punkten, seine Mutter Anke Tröger war 1981 Junioren-Europameisterin im Siebenkampf und sein Onkel Jörg Freimuth gewann 1980 Olympia-Bronze im Hochsprung.

Freimuth gewann 2007 mit 7524 Punkten die Bronzemedaille bei den Junioren-Europameisterschaften in Hengelo. 2009 steigerte er seine Bestleistung auf 7689 Punkte, 2010 erreichte er 7826 Punkte. 2011 übertraf er beim Mehrkampf-Meeting Götzis mit 8158 Punkten erstmals die 8000-Punkte-Marke, anderthalb Monate später qualifizierte sich Freimuth in Ratingen mit 8287 Punkten für die Weltmeisterschaften in Daegu, schied dort aber nach dem Weitsprung aus. 2012 steigerte sich Freimuth in Götzis auf 8322 Punkte und übertraf damit die Norm für die Olympischen Spiele in London, wo er mit 8320 Punkten Sechster wurde. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau erreichte er mit 8382 Punkten Platz Sieben. 2015 gewann er bei den Weltmeisterschaften in Peking mit der persönlichen Bestleistung von 8561 Punkten die Bronzemedaille.

Rico Freimuth startete zwischen 2005 und 2013 für die Halleschen Leichtathletik-Freunde und seit 2014 für den SV Halle.[1] Er trainiert bei Wolfgang Kühne, der 1979 DDR-Vizemeister im Zehnkampf war. Freimuth ist Sportsoldat der Bundeswehr-Sportfördergruppe im sächsischen Frankenberg.

Freimuth ist 1,96 Meter groß, sein Wettkampfgewicht beträgt 94 Kilogramm.

Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand 25. Juni 2017)

Disziplin Bestleistung Datum und Ort
100 m
10,40 s
28. Juni 2014 in Ratingen
Weitsprung
7,60 m
24. Juni 2017 in Ratingen
Kugelstoßen
15,62 m
27. Juni 2015 in Ratingen
Hochsprung
2,01 m
24. Juni 2017 in Ratingen
400 m
47,51 s
26. Mai 2012 in Götzis
110 m Hürden
13,63 s
13. August 2014 in Zürich (EM)
Diskuswurf
51,56 m
25. Juni 2017 in Ratingen
Stabhochsprung
4,90 m
9. August 2012 in London
Speerwurf
65,04 m
17. Juli 2011 in Ratingen
1500 m
4:34,69 min
16. Juni 2013 in Ratingen
Zehnkampf
8663 Punkte
25. Juni 2017 in Ratingen

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Beim 25. „Ball des Sports“ des Landessportbunds Sachsen-Anhalt als „Sportler des Jahres“ 2017 ausgezeichnet.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans van Kuijen: 2011 Annual Combined Events. Helmond 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rico Freimuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rico Freimuth ab 2014 beim SV Halle in SVZ.de am 19. Dez. 2013
  2. Silke Bernhart: Flash-News des Tages – Rico Freimuth ist Sachsen-Anhalts „Sportler des Jahres“, Notizen, vom 11. Dezember 2017, abgerufen 11. Dezember 2017