Ried (bei Mering)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ried
Ried (bei Mering)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ried hervorgehoben
Koordinaten: 48° 17′ N, 11° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Höhe: 526 m ü. NHN
Fläche: 29,22 km2
Einwohner: 3051 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86510
Vorwahlen: 08233, 08202, 08208
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 160
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Sirchenrieder Str. 1
86510 Ried
Webpräsenz: www.gemeinde-ried.de
Bürgermeister: Erwin Gerstlacher
Lage der Gemeinde Ried im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild
Ried (bei Mering) von Südosten

Ried ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ried liegt in der Planungsregion Augsburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ried hat zwölf Ortsteile:[2]

Es existieren folgende Gemarkungen: Baindlkirch, Eismannsberg, Höglwald, Hörmannsberg, Ried, Sirchenried und Zillenberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ried gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Friedberg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sirchenried und Zillenberg wurden am 1. Januar 1972 eingemeindet. Hörmannsberg kam am 1. Juli 1972,[3] Baindlkirch und Eismannsberg kamen am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1599 Einwohner[4]
  • 1970: 1615 Einwohner[4]
  • 1987: 2357 Einwohner
  • 1991: 2581 Einwohner
  • 1995: 2668 Einwohner
  • 2000: 2775 Einwohner
  • 2005: 2902 Einwohner
  • 2010: 2904 Einwohner
  • 2015: 3051 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2014 Erwin Gerstlacher (CSU). Vorgänger waren Anton Drexl (CSU) (2002–2014) und Johann Klaß (Freie Wählergemeinschaft/Parteilose) (1990–2002).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus dem Ersten Bürgermeister und 14 Gemeinderäten zusammen.

Parteien 2014
Anteil Sitze
Christlich-Soziale Union (CSU)  % 6
Bürgergemeinschaft in der Gemeinde Ried  % 3
Freie Wähler  % 3
Lebensqualität Ried  % 2

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Gespalten von Silber und Blau, vorne ein aufrechter roter Greifenlöwe, hinten ein silberner bewurzelter Baumstumpf mit Trieben und sechs Blättern.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert ist die St.-Martins-Kirche im Ortsteil Baindlkirch.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sechs, im produzierenden Gewerbe 110 und im Bereich Handel und Verkehr 38 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 75 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 955. Im verarbeitenden Gewerbe gab es fünf Betriebe, im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2010 54 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2141 ha, davon waren 1823 ha Ackerfläche und 304 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2012 gab es folgende Einrichtungen:

  • 87 Kindergartenplätze mit 80 Kindern
  • Eine Volksschule mit sieben Lehrern und 112 Schülern in fünf Klassen

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit September 2006 ist Günter Schottenhammer postum Ehrenbürger der Gemeinde Ried. Durch sein selbstloses Opfer entging der Ortsteil Zillenberg am 26. November 1964 einer Katastrophe. Schottenhammer stürzte mit seiner Bundeswehrmaschine RF-84F Thunderflash nahe dem Ort ab. Hätte er die Maschine per Schleudersitz verlassen, wäre sie vermutlich in den Ort gestürzt. Er hinterließ seine Frau und ein damals neun Tage altes Kind.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1853&attr=590&modus=automat&tempus=20131113/155601&hodie=20131113/155606
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 465.
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.
  5. Augsburger Allgemeine zum 50. Jahrestag des Flugzeug-Absturzes, abgerufen am 27. März 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien