Riedisheim

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Riedisheim
Wappen von Riedisheim
Riedisheim (Frankreich)
Riedisheim
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Mulhouse
Kanton Rixheim
Koordinaten 47° 45′ N, 7° 22′ OKoordinaten: 47° 45′ N, 7° 22′ O
Höhe 232–345 m
Fläche 6,96 km2
Einwohner 12.102 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 1.739 Einw./km2
Postleitzahl 68400
INSEE-Code
Website http://www.ville-riedisheim.fr/

Rathaus Riedisheim

Riedisheim (elsässisch Riedese) ist eine französische Stadt mit 12.102 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Die Stadt gehört zum Arrondissement Mulhouse, zum Kanton Rixheim und zur Mulhouse Alsace Agglomération.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riedisheim befindet sich etwa 30 km entfernt von Basel (Schweiz) und nach Müllheim (Deutschland) beträgt die Entfernung etwa 20 km. Das Gemeindegebiet Riedisheims schließt unmittelbar südöstlich an die Innenstadt von Mülhausen an. Im Norden der Gemeinde verläuft der Canal du Rhône au Rhin (deutsch Rhein-Rhône-Kanal).

Nachbargemeinden von Riedisheim sind Illzach im Norden, Rixheim im Osten, Bruebach im Süden, Brunstatt im Südwesten sowie Mülhausen im Westen und Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Mal wurde Riedisheim im Jahr 1004 unter dem Namen Rudinisheim erwähnt. Seit 1832 trägt der Ort seinen heutigen Namen. Im 15. Jahrhundert kam der Ort auf Veranlassung von Kaiser Maximilian I. an die Herren von Thierstein. Die Wappendarstellung, ein Hirsch, stammt vom Wappen dieses Geschlechts.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Riedisheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 5.678[1] 8.483 9.811 12.403 12.175 11.868 12.101 12.092

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Notre-Dame auf dem Gelände des ehemaligen Redemptoristen-Klosters (Rue de la Wanne)
  • Kirche Sainte-Afre in der Rue du Maréchal Foch
  • Protestantische Kirche in der Rue de la Marne
  • Kirche Saint-Jean-Baptiste aus dem Jahr 1982 in der Rue de Habsheim
  • Restaurierstes Lavoir gegenüber der Kirche Sainte-Afre
  • Villa Bienstock

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 1987 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Riedisheim und der deutschen Stadt Munderkingen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Riedisheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Mülhausen