Rieger Orgelbau

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Rieger Orgelbau GmbH
Logo von Rieger Orgelbau
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1845
Sitz Schwarzach (Vorarlberg)
Branche Musikinstrument
Website rieger-orgelbau.com
Produktions- und Verwaltungsgebäude in Schwarzach

Rieger Orgelbau ist eine österreichische Orgelbaufirma, die auf das 1845 in Jägerndorf (Österreichisch-Schlesien) von Franz Rieger gegründete Unternehmen zurückgeht. Seit 1946 hat die Firma ihren Sitz in Schwarzach, Vorarlberg.

Im tschechischen Krnov, ehemals Jägerndorf, fertigt das Unternehmen Rieger-Kloss ebenfalls weiter Orgeln.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1845 baute Franz Rieger seine erste Orgel, ausgestattet mit 20 Registern, zwei Manualen und einem Pedal, für die Burgbergkirche in Jägerndorf. Rieger war nach abgeschlossener Lehre bei Franz Seybert in Wien 1844 nach Jägerndorf zurückgekehrt. Seine Söhne Otto Anton (1847–1903) und Gustav Rieger gründeten 1873 die Firma „Franz Rieger & Söhne“. Die Seriennummern der Rieger-Orgeln begannen bei dieser Gründung wieder neu und der Betrieb expandierte rasch. Der erste Auftrag erreichte die Brüder 1874 aus der Haupt- und Residenzstadt Wien, danach folgten Aufträge aus Ungarn (1875) und aus Norwegen (1876). 1878 gelang es den Gebrüdern Rieger, zwei ihrer Salonorgeln auf der Pariser Weltausstellung zu präsentieren. Sie erhielten im Anschluss Aufträge aus Gibraltar, Istanbul, Jerusalem und Rom.

Werbung der Gebrüder Rieger (1903)
Rieger-Kloss seit 1873 in Jägerndorf, heute Krnov
Franz Rieger
Die Gebrüder Rieger in einer Huldigung der k.u.k. Hof- und Kammerlieferanten zum Thronjubiläum 1908

Otto und Gustav Rieger wurden 1896 zu k.u.k. Hoflieferanten ernannt, weiters wurden sie 1899 zu Rittern des Franz-Joseph-Ordens geschlagen. Otto Rieger wurde auch zum Ritter des St. Gregor-Ordens geschlagen. Um die Jahrhundertwende arbeiteten an die 200 Mitarbeiter im Betrieb, der sich nun „Gebrüder Rieger“ nannte. In diesem Zeitraum begann das Unternehmen, als Alternative zum wesentlich billigeren Harmonium, ein Programm von 25 Kleinorgeln, zwischen zwei und zwölf Stimmen, ab acht Stimmen auch auf zwei Manualen, zu entwickeln. Neben der Zentrale in Jägerndorf befand sich auch eine Filiale in Budapest.

Nach dem Ersten Weltkrieg fand sich das Unternehmen im tschechischen Staat wieder, es folgte eine schwierige Phase der Anpassung, während Otto Rieger, der Sohn von Otto Anton, 1920 40-jährig völlig unerwartet starb, übernahm Josef von Glatter-Götz sieben Wochen nach Ottos Tod die Leitung des Betriebs, den er 1924 auch kaufte. Erst 1925 konnte die Produktion, bei einer Belegschaft von 100 Mitarbeitern, wieder gänzlich aufgenommen werden.

1938/39 fielen der Rieger-Familie 66 % des großdeutschen Gesamtexportes zu. In diesen Jahren war Bewegung in die Orgelbaukunst gekommen, die damit verbundene Vielfalt fand ihren Niederschlag auch im Hause Rieger. Orgeln wurden in großer Stückzahl ins Baltikum, nach Skandinavien, Südamerika, Südafrika, China und Israel geliefert. Im Laufe der 1930er Jahre stiegen Egon und Josef von Glatter-Götz in den Betrieb ein. Während sich Josef von Glatter-Götz vor allem mit der Technik befasste, hatte sein Bruder das Augenmerk auf die klangliche und künstlerische Gestaltung der Instrumente gelegt. Egon von Glatter-Götz fiel im September 1940 während des Polenfeldzuges.

In den Kriegsjahren 1943 bis 1945 wurde der Bau von Orgeln untersagt, in der Firma mussten Munitionskisten gebaut werden. Schon kurz vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die Vorarlberger Orgelbaufirma Anton Behmann ein Kooperationsangebot an Rieger gerichtet. Deshalb übersiedelte das Unternehmen 1946 nach Schwarzach, Vorarlberg, wo sie die Werkstätten von Anton Behmann pachtete. Unter schwierigsten Verhältnissen hielt man sich mit dem Bau von Handwebstühlen und Fenstern sowie dem Betrieb einer Sauna über Wasser.

1950 gelang der Sprung über den Atlantik, wo auf der Weltausstellung Chicago ein Positiv mit sechs Registern ausgestellt und anschließend verkauft wurde. Mit der Entwicklung einer Serie von Kleinorgeln schaffte man in den Nachkriegsjahren allmählich den Durchbruch. Mitte 1969 trat der älteste Sohn Caspar Glatter-Götz als Betriebsleiter in die Firma ein. Unter seiner Führung wurde 1972 ein neues Betriebsgebäude gebaut und bedeutende Qualitätsverbesserungen, im Besonderen an der mechanischen Traktur durchgeführt, die sehr zum Erfolg der Firma beigetragen haben. Der jüngste Sohn Christoph Glatter-Götz kam 1977 in die Firma und übernahm den Orgelverkauf von seinem Vater Joseph Glatter-Götz. Ebenfalls 1977 trat der mittlere Sohn Raimund Glatter-Götz (* 1. Januar 1948; † 16. März 2013)[2] in die Firma ein und widmete sich der Orgelgestaltung. Seine künstlerische Tätigkeit prägte den Stil der Firma bis zu seinem Tod. 1980 trat Josef Glatter-Götz in den Ruhestand und übergab den Betrieb seinen Söhnen. 1993 verließ Caspar Glatter-Götz das Unternehmen und gründete in Owingen, Baden Württemberg, einen eigenen Betrieb unter seinem Namen. Wendelin Eberle übernahm seine Position als Betriebsleiter. Nach dem gesundheitsbedingten Austritt von Christoph Glatter-Götz 2003 übernahm Wendelin Eberle seinen Posten und kurz darauf die gesamte Firma. Heute betreibt Rieger unter anderem ein Projekt, in dem Behinderten eine Ausbildung auf dem Gebiet der Herstellung von Klaviaturen und Mechanikteilen ermöglicht wird.

Anfangs baute Rieger typisch deutsch-romantische Orgeln, allerdings sind wenige Originaldispositionen überliefert, daher kann man über den frühen Stil Riegers wenig sagen. Viele von ihnen wurden später verändert und sind daher nicht original erhalten. Anfang des 19. Jahrhunderts kam Rieger mit vergleichsweise wenigen 8'-Registern aus, besetzte die Schwellwerke im Gegensatz zur deutsch-romantischen Orgel großzügig und mit vielen Zungen. Nach dem Krieg arbeitete die neue Firma in Schwarzach unter schwersten finanziellen Bedingungen. Sie konnte es sich daher nicht leisten, einen eigenen Stil zu entwickeln, also zog sie mit den deutschen Firmen und baute in großem Ausmaß neu-barocke Instrumente. Doch bereits ab 1965, früher als bei jeder anderen Firma, traten die ersten typisch romantischen Schwebungen in den Schwellwerken auf, was sich mit der Zeit immer weiter häufte, die Zahl der 8′-Register in den anderen Werken blieben aber klein. Als in den 1970ern das Interesse an den französischen Orgeln stieg, ging Rieger sofort den neuen Weg, baute mehr 8′-Register und starke, französische Bombarden im Pedal (selbst an kleineren Orgeln), statt den sonst üblichen Posaunen. Die Verwendung von 8′-Registern ist bis heute vergleichsweise gering, mehr als vier findet man meist nur im Schwellwerk. Der Stil änderte sich mit der Übernahme durch Eberle noch einmal, die von Christoph Glatter-Götz häufig gebauten Bombarden wurden seltener, genau wie die 8′-Register. Die im Oktober 2011 eingeweihte Rieger-Orgel der Jesuitenkirche St. Michael in München (Reorganisation einer Sandtner-Orgel von 1983) mit 4 Manualen und 75 Registern zeigt jedoch wieder eine starke Betonung der 8'-Lage, auch im neu zugebauten Schwellwerk deutsch-romantischer Ausprägung.

1988 erhielt das Unternehmen das Recht, das Staatswappen im Geschäftsverkehr zu führen.[3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1870 Friedrichsdorf (Tschechien) St. Friedrich I/P 12
1899 Behamberg (Österreich) Pfarrkirche Behamberg
1901 Dobermannsdorf Pfarrkirche Dobermannsdorf
1904 Rom Große Synagoge II/P 17 op. 1073
1905 Wien Karmelitenkloster Döbling
Orgel Silbergasse 01.jpg
II/P 30
1906 Lichtenwörth Pfarrkirche Lichtenwörth in einem neugotischen Gehäuse
1909 Budapest Matthiaskirche
A Mátyás-templom orgonája.jpg
V/P 86
1913 Wien Wiener Konzerthaus V/P 116
1914 Salzburg Mozarteum
Salzburg Mozarteum Saal b.jpg
1916 Berndorf (NÖ) Margaretenkirche II/P 25
1917 Cenade Evangelische Saalkirche
1919 Wien Pfarrkirche Neusimmering
Orgel Neusimmering 01.jpg
III/P 42[4]
1935 Berlin-Siemensstadt Kath. Pfarrkirche St. Joseph II/P 15 2013 Rekonstruktion sowie Erweiterung auf II+P/27, Wiederherstellung der ursprünglichen Spielhilfen (Crescendowalze, Transmissionen etc.) durch Jost Truthmann (Frankfurt/Oder) →Orgel
1939 Wien Franz-von-Assisi-Kirche (Mexikokirche)
Wien - Mexikokirche, Orgel.JPG
III/P 56 Elektropneumatische Taschenladen[5]
1940 Breslau Reichssender Breslau III/P 48
1952 New York Metropolitan Museum II/P 21
1953 Dresden Josephskirche
Josephskirche pieschen orgel.JPG
II/P 21 Orgel 1995 von der evangelischen Gemeinde in Traunstein erworben
1957 Stuttgart St. Elisabeth IV/P 56
1958 Bonn St. Peter (Vilich)
Vilich-stiftskirche-14.jpg
II/P 30
1960 Ulm Ulmer Münster, Chororgel
Ulmer Münster Schwalbennestorgel.jpg
II/P 22
1961 Port-au-Prince Eglise Episcopale III/P 44
1962 Ansbach St. Johannis
Ansbach St.Johannis Orgel.jpg
III/P 48 2001 Überarbeitung Orgelbau Mühleisen, Leonberg
1964 Philadelphia The Unitarian Church (Germantown) III/P 44
1966 Düsseldorf Neanderkirche
Dusseldorf Neanderkirche Orgel1.JPG
III/P 47
1966 Freiburg im Breisgau Freiburger Münster, Hauptorgel
Freiburg, Münster Unserer Lieben Frau (6).JPG
IV/P 61
1966 Freiburg im Breisgau Freiburger Münster, Chororgel
Freiburg, Münster Unserer Lieben Frau (12).JPG
II/P 25 1990 von der Orgelbaufirma Fischer und Krämer (Endingen) unter Verwendung des Pfeifenmaterials und der Windladen der Rieger-Orgel von 1966 umgebaut.
1966 Feldkirch Dominikanerinnenkirche Maria Verkündigung II/P 11
1966 München Christuskirche
Muenchen Christuskirche Orgel.jpg
III/P 48
1967 Bad Buchau Damenstift Buchau
Bad Buchau Stiftskirche Innen Orgel 3.JPG
III/P 39
1969 Welschnofen St. Ingenuin und St. Albuin
Welschnofen Rieger Orgel.jpg
II/P 15
1972 Ratzeburg Ratzeburger Dom
Ratzeburger Dom Orgel (1).jpg
II/P 6 1979 von Rieger erweitert
1973 Bristol Clifton Cathedral III/P 28
1973 Richmond St James Episcopal Church III/P 49
1974 New York St Hilda & Hugh’s School III/P 33
1975 Washington, D.C. Chevy Chase Presbyterian Church III/P 37
1976 Bamberg Bamberger Dom, Hauptorgel
Bamberger Dom BW 3b.JPG
IV/P 78 In den Jahren 1997–1998 durch die Orgelbauer Glatter-Götz (Owingen) und Goll (Luzern) überarbeitet.
1976 Bamberg Bamberger Dom II/P 21
1976 Bühl (Baden) St. Peter und Paul
St Peter & Paul Chor Orgel Bühl.jpg
III/P 47
1976 Warth Pfarrkirche Warth am Arlberg in einem Gehäuse von Knünz
1976 Deutschnofen II/P 21
1977 Ratzeburg Ratzeburger Dom
Ratzeburger Dom Orgel (2).jpg
IV/P 60
1977 Adelaide Festival Centre III/P 50
1977 Wien Baumgartner Pfarrkirche
Orgel St. Anna-Baumgarten.jpg
II/P 28
1979 Stuttgart Herz Jesu Stuttgart-Gaisburg III/P 35
1979 Oxford Oxford Christ Church Cathedral IV/P 43
1979 Akron First United Methodist Church III/P 37
1980 Ismaning St. Johann Baptist
Ismaning St Johann Baptist Orgel.jpg
II/27 27
1980 Wien Franziskanerkirche
Wien - Franziskanerkirche, Orgel.JPG
II/P 31
1980 Freiburg im Breisgau Christuskirche
Christuskirche (Freiburg) 05.jpg
III/P 39
1981 Schoppernau Pfarrkirche Hll. Philippus und Jakobus
Schoppernau hll Philippus und Jakobus 05.JPG
II/P 26
1981 Feldkirch-Altenstadt Pfarrkirche Hll. Pankratius und Zeno
1982 Oberndorf bei Salzburg Pfarrkirche
Verschiedenes 051.JPG
II/P 25 Stille-Nacht-Orgel
1982 Jerusalem Grabeskirche II/P 39
1983 Wien Redemptoristenkirche
Rieger-Orgel Marienkirche Hernals.jpg
II/P 29 entstand unter Einbeziehung von Teilen einer alten Orgel aus dem Jahr 1891
1983 Rheinbach St. Martin 43
1984 Wien Schlosskapelle Schönbrunn
Orgel Schlosskapelle Schönbrunn 01.jpg
II/P 13
1986 Tokio Suntory Hall IV/P 75
1986 Hongkong Academy for Performing Arts IV/P 41
1986 Gelsenkirchen St. Hippolytus (Horst) III/P 45
1986 Burghausen St. Jakob
Burghausen St Jakob Orgel.jpg
III/P 50 Orgel
1987 Wangen im Allgäu Stadtpfarrkirche St. Martin
Wangen Pfarrkirche St Martinus Orgel b.jpg
III/P 39 Orgel
1987 New York Church of the Holy Trinity III/P 32
1987 London St Marylebone Parish Church IV/P 52
1988 Reutlingen Marienkirche Reutlingen
Marienkirche Reutlingen 05.JPG
III/P 53 Orgel
1989 Wien Neuottakringer Kirche
Rieger-Orgel Neuottakring 1.jpg
II/P 35[6]
1989 Wien Universität für Musik und darstellende Kunst
Rieger-Orgel Lothringerstraße 18 KG 23A.jpg
II/P 9 Übungsorgel im Institutsgebäude Lothringerstraße 18, Raum KG 23A
1989 Tübingen St. Johannes Evangelist
St Johannes Tübingen.jpg
III/P 39 Orgel
1989 Köln St. Agnes III/P 50 Orgel
1989 Hongkong Hongkong Cultural Center IV/P 93 Orgel
1989 Füssen-Hopfen am See St. Peter und Paul
B Hopfen Blick zur Orgelempore.jpg
II/P 16 Orgel
1990 München-Schwabing Erlöserkirche
Muenchen Erloeserkirche Rieger-Orgel.jpg
III/P 43 Orgel
1990 Frankfurt am Main Katharinenkirche
Katharinenkirche-ffm-2010-036b.jpg
III/P 54 Orgel
1990 Berlin-Westend Heilig-Geist-Kirche
Heilig-Geist-Kirche (Westend) Orgelempore.jpg
II/P 28 Orgel
1991 Wien Stephansdom
Stephansdom Wien Domorgel seitlich 01.jpg
IV/P 55 sog. Domorgel im Seitenschiff
Orgel
1991 Sankt Gilgen Pfarrkirche St. Ägidius
Rieger-Orgel, St. Gilgen 1991.jpg
III/P 31 Orgel
1991 Erding St. Johann
Erding St Johann Orgel.jpg
III/P 50 Orgel
1991 Paris Pariser Konservatorium III/P 54 2002 durch Rieger überholt
Orgel
1992 Seoul Mission Centre IV/P 74
1992 Ravensburg St. Jodok
Ravensburg St Jodok Blick vom Chor zur Orgel b.jpg
III/P 38 Orgel
1992 Kleve Stiftskirche Mariä Himmelfahrt III/P 44 Orgel
1992 Edinburgh St. Giles’ Cathedral
StGilesorgan.JPG
III/P 56 Orgel
1993 Tokorazawa (Japan) Muse Hall IV/P 75 → [www.rieger-orgelbau.com/details/project/Tokorozawa_Muse_Hall/ Orgel]
1993 Seefeld in Tirol Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Oswald III/P 33 Orgel
1993 Schwanberg Kommunitätskirche St. Michael
RiegerOrgelSchwanberg.jpg
II/P 17
1993 Heidenreichstein Stadtpfarrkirche St. Margareta
Orgel Stadtpfarrkirche Heidenreichstein 1993.jpg
II/P 16
1993 Freiburg im Breisgau St. Petrus Canisius
St. Petrus Canisius (Freiburg) 05.jpg
II/P 33 Orgel
1993 Bad Ischl Pfarrkirche St. Nikolaus
Matthäus Mauracher Bad Ischl 1888.JPG
III/P 60 Restaurierung der Orgel von Mathäus Mauracher (1888)
Orgel
1994 Schwarzach (Vorarlberg) Pfarrkirche St. Sebastian
Schwarzach hl Sebastian 08.JPG
II/P 29 Orgel
1994 Pretoria University of South Africa III/P 55 Orgel in der Old Mutual Hall
Orgel
1994 Kaibing Wallfahrtskirche Maria Fieberbründl
MariaFieberbründl 2904.jpg
II/P 17
1994 Freudenstadt Taborkirche III/P 42 Orgel
1994 Dortmund Pauluskirche II/P 28 Orgel
1994 Bogenberg Wallfahrtskirche
Bogenberg Orgel.jpg
II/P 31 Neubau in barockem Gehäuse von unbekanntem Erbauer (um 1730)
Orgel
1995 Zweibrücken Heilig-Kreuz-Kirche
Zweibrücken Heilig Kreuz-Kirche Orgel 2012-06-11.JPG
III/P 44 Ersatz eines Vorläuferinstruments der Gebr. Späth Orgelbau (1952/55)
Orgel
1995 Ottobrunn Michaelskirche
Ottobrunn Michaelskirche Orgel.jpg
II/P 31 Orgel
1995 Lustenau-Rheindorf Erlöserkirche II/P 33 Orgel
1995 Heidenheim an der Brenz Pauluskirche III/P 40 im historischen Orgelgehäuse von 1898
Orgel
1996 Stuttgart Musikhochschule IV/P 81 Orgel
1996 München-Ramersdorf St. Bernhard
Muenchen St Bernhard Orgel.jpg
II/P 32 Orgel
1996 Fulda Fuldaer Dom
Fuldaer Domorgel.jpg
IV/P 72 Orgel
1997 Regensburg Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen III/P 42 Orgel
1997 Dinkelsbühl Münster St. Georg
Dinkelsbühl St-Georg 3677.jpg
III/P 58 Orgel
1997 Bergen Bergen Domkirke
Olavskoret.jpg
III/P 61 Orgel
1997 Altenmarkt an der Alz Stiftskirche St. Margarethen III/P 34 Orgel
1997 Baden (Niederösterreich) Pfarrkirche St. Christoph
Baden 9962.jpg
II/P 21
1997 Aigen-Schlägl Pfarrkirche Aigen im Mühlkreis II/P 33 in einem neogotischen Gehäuse der Vorgängerorgel von Johann Lachmayr (1910) → Orgel
1998 Würzburg Hochschule für Musik III/P 43 Orgel
1998 Gundelfingen Pfarrkirche St. Martin
Gundelfingen, Katholische Stadtpfarrkirche St. Martin, 020.jpg
III/P 40
1998 Geiselhöring Pfarrkirche St. Peter und Erasmus
Geiselhöring Pfarrkirche Sankt Peter und Erasmus Orgelempore.jpg
II/P 25 Orgel
1998 Frankfurt am Main Lukaskirche
LK West b.jpg
II/P 24 Orgel
1998 Deggendorf St. Martin III/P 44 Orgel
1999 Bad Staffelstein Basilika Vierzehnheiligen
Orgel vierzehnheiligen.JPG
IV/P 70 Orgel
1999 Molde (Norwegen) Molde Domkirke III/P 50 Orgel
1999 Melbourne The Scot’s Church IV/P 68 Orgel
1999 Düsseldorf St. Lambertus
Dusseldorf StLambertus Orgel.JPG
III/P 54 Hauptorgel (sog. Turmorgel)
Orgel
2000 Mauthausen Pfarrkirche St. Nikolaus II/P 23 Orgel
2000 Maria Langegg Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariae Geburt
Maria Langegg Klosterkirche Orgel 01.JPG
II/P 17 Restaurierung der Rokoko-Orgel von Stephan Helmich (1782)
Orgel
2000 Kulmbach Petrikirche
Kulmbach St.Petri Orgel.jpg
III/P 50 Orgel
2000 Bad Schönau Marienkirche der Pfarrkirche Bad Schönau II/P 13 Orgel
2000 Bad Hall Pfarrkirche zum Hl. Erlöser II/P 30 Orgel
2001 Zürich St. Peter und Paul
Peter u Paul 2532 c spez.jpg
II/P 27 Orgel
2001 Paderborn-Wewer St. Johannes Baptist
Paderborn - 2016-05-16 - Kirche Wewer (010).jpg
III/P 46 Orgel
2001 Lillehammer (Norwegen) Lillehammer Kirke III/P 41
2002 Sulzbach-Rosenberg St. Marien III/P 44 Orgel
2002 Seoul Youngsan Arts Hall III/P 32
2003 Lockenhaus Pfarrkirche St. Nikolaus II/P 35 größte Kirchenorgel des Burgenlandes
Orgel
2003 Dornbirn Evangelische Heilandskirche II/P 10 Orgel
2003 Bethlehem Geburtskirche, röm.-kath. Katharinenkirche III/P 37 Hauptorgel der Katharinenkirche
Orgel
2003 Bethlehem Geburtskirche, röm.-kath. Katharinenkirche I/P 15 Chororgel der Katharinenkirche
Orgel
2003 Menzingen (Schweiz) Pfarrkirche St. Johannes der Täufer III/P 40 Orgel
2004 Memmingen Mariä Himmelfahrt
MariaeHimmelfahrtOrgel1.jpg
III/P 45 Orgel
2004 Essen Essener Münster III/P 57 Hauptorgel des Essener Münsters
Orgel
2004 Essen Essener Münster III/P 12 Auxiliarwerk
Orgel
2004 Düsseldorf St. Lambertus
Dusseldorf StLambertus Chororgel.JPG
II/P 22 Chororgel
Orgel
2004 Bergisch Gladbach-Bensberg St. Nikolaus
Bensberg(Bergisch-Gladbach)St.Nikolaus639.JPG
III/P 53 Orgel
2005 Spittal an der Drau Pfarrkirche Mariä Verkündigung
Spittal an der Drau - Pfarrkirche - Neue Orgel.jpg
II/P 27
2005 Shanghai Oriental Art Centre V/P 88
2006 Landau in der Pfalz Stiftskirche
Landau Stiftskirche Orgel.JPG
III/P 47 Orgel
2006 Hennef (Sieg) Pfarrkirche St. Simon und Judas III/P 42 Orgel
2006 Hangzhou Hangzhou Grand Theatre Music Hall III/P 47
2007 Sula (Norwegen) Langevaag kirke III/P 43 Orgel
2007 Shenzhen Shenzhen Culture Centre V/P 87
2007 Klausen (Eifel) Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung
Eifel 2011 009.jpg
III/P 39
2008 Kaarst Martinuskirche III/P 36 Orgel
2008 Jerusalem Salvatorkirche III/P 46 Orgel
2009 Aalen Stadtkirche Aalen III/P 37 Orgel
2009 Wien Stephansdom Haydn-Orgel St. Stephan Wien.jpg II/P 13 sog. Haydn-Orgel
über integrierten elektrischen Hubstapler (sog. Ameise) im Kircheninnenraum frei beweglich
Orgel
2009 Seoul Hanshin University III/P 37
2009 Regensburg Regensburger Dom Die Regensburger Domorgel.jpg IV/P 80 Hauptorgel des Regensburger Domes
freitragend an der Nordwand des nördlichen Querschiffes
größte Schwalbennestorgel der Welt
Orgel
2009 Ålesund (Norwegen) Ålesund Kirke V/P 71 Restaurierung
Hauptorgel der Ålesund Kirke
Orgel
2009 Ålesund (Norwegen) Ålesund Kirke II/P 22 Neubau
Chororgel der Ålesund Kirke
Orgel
2010 Seoul Sungrak Church IV/P 80
2010 Salzburg-Itzling Pfarrkirche St. Antonius II/P 30
2010 Kleinheubach St. Martin
Kleinheubach St. Martin-029.jpg
II/P 17 Neubau im historischen Prospekt von Johann Christian Dauphin (1710)
2010 Baku Deutsche Kirche III/P 42 Orgel
2011 Wien Wiener Musikverein
Wiener Musikverein 3.jpg
IV/P 86 Orgel
2011 München St. Michael
Orgel St. Michael München Foto Walter Glück.jpg
IV/P 75 Umbau der Sandtner-Orgel von 1983
Orgel
2012 Nazareth Verkündigungsbasilika (Oberkirche) III/P 49 Orgel
2012 Nazareth Verkündigungsbasilika (Unterkirche) II/P 17 Orgel
2012 Lingenau Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
Lingenau Kath PK Hl. Johannes d.T. Inside 03.JPG
II/P 28
2012 Bratislava Slowakische Philharmonie III/P 66
2013 Seoul Shingil Church III/P 53
2013 Otawara (Japan) Nasunogahara Harmony Hall III/P 41
2013 Klaipėda (Litauen) Franziskanerklosterkirche III/P 37 Orgel
2013 Essen Folkwang Universität der Künste III/P 35 Orgel
2014 Jerusalem Grabeskirche II/P 15 Chororgel
Orgel
2015 Stams Stift Stams III/P 42 Orgel
2015 St. Peter (Hochschwarzwald) Klosterkirche II/P 20 Chororgel
Ersatz für ein 1964 von August Späth erbautes Instrument
Orgel
2015 Paris Philharmonie de Paris IV/P 91[7] Orgel
2015 Gütersloh Gütersloh
Orgel Pankratius.jpg
III/P 57[8] Umbau der Sauer-Orgel von 1992, weiterhin unter Einbeziehung spätromantischer Register
Orgel
2016 Klagenfurt Klagenfurter Dom II/P 31[9] Chororgel (sog. Marienorgel)
Orgel

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Orgel-Katalog Gebruder Rieger. Orgel- und Harmoniumfabrik. Jägerndorf 1888.
  • Orgelbauanstalten Gebrüder Rieger. Jägerndorf 1938.
  • Rudolf Quoika: Die Jägerndorfer Orgelbauer Rieger und ihr Haus. In: Jägerndorfer Heimatbrief, Bd. 19 (1967).
  • Christoph Glatter-Götz: Rieger Orgelbau. Schwarzach 1995.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rieger Orgelbau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Rieger-Kloss (tschechisch)
  2. Vorarlberger Nachrichten: Traueranzeige Raimund Mathias Glatter-Götz. Erschienen am 18. März 2013, abgerufen am 16. April 2016.
  3. Verzeichnis der Staatswappenträger abgerufen am 8. Juli 2011
  4. Martin Wadsack: Die Orgeln des 11. Wiener Gemeindebezirks. Wien 2014, S. 28.
  5. Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Franz-von-Assisi-Kirche (PDF; 2,1 MB). Online auf www.mdw.ac.at. Abgerufen am 7. Nov. 2015
  6. Günter Lade: Orgeln in Wien. Wien 1990, ISBN 3-9500017-0-0, S. 282.
  7. Die Orgel der Pariser Philharmonie. Online auf oe1.orf.at. Artikel vom 16. Februar 2016, abgerufen am 16. Februar 2016.
  8. Disposition der Rieger-Orgel 2015. Online auf musik-an-st-pankratius.de. Abgerufen am 16. April 2016.
  9. Klagenfurt – So aufwändig ist der Aufbau einer neuen Orgel. Online auf www.kleinezeitung.at. Artikel vom 21. Januar 2016, abgerufen am 16. April 2016.

Koordinaten: 47° 26′ 17″ N, 9° 45′ 28″ O