Riegsee (Gemeinde)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Riegsee
Riegsee (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riegsee hervorgehoben
Koordinaten: 47° 42′ N, 11° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Garmisch-Partenkirchen
Verwaltungs­gemeinschaft: Seehausen am Staffelsee
Höhe: 668 m ü. NHN
Fläche: 20,43 km²
Einwohner: 1181 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82418
Vorwahl: 08841
Kfz-Kennzeichen: GAP
Gemeindeschlüssel: 09 1 80 128
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Graswegerer 1
82418 Seehausen a.Staffelsee
Webpräsenz: www.riegsee.de
Bürgermeister: Rudolf Kühn (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Riegsee im Landkreis Garmisch-Partenkirchen
Ettaler Forst Wallgau Unterammergau Uffing am Staffelsee Spatzenhausen Seehausen am Staffelsee Saulgrub Riegsee (Gemeinde) Oberau Oberammergau Murnau am Staffelsee Mittenwald Krün Großweil Grainau Garmisch-Partenkirchen Farchant Ettal Bad Bayersoien Bad Kohlgrub Ohlstadt Eschenlohe Schwaigen Landkreis Ostallgäu Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Weilheim-Schongau ÖsterreichKarte
Über dieses Bild
Aidling (vorne rechts) und Riegsee (mitte) am gleichnamigen See; jenseits davon Murnau
Aidling von oben

Riegsee ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Seehausen am Staffelsee.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riegsee liegt in der Region Oberland am gleichnamigen Riegsee.

Es existieren folgende Gemeindeteile: Aidling, Riegsee, Hagen, Leibersberg, Lothdorf, Höhlmühle, Perlach, Guglhör

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Aidling wurde erstmals bereits im Jahr 710 erwähnt und war bis 1716 Sitz einer Hofmark. Riegsee wurde im Jahr 1150 erstmals erwähnt und gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Weilheim des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Riegsee und Aidling. Am 1. Juli 1972 wurden diese Gemeindegebiete dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen zugeschlagen (vorher Weilheim in Oberbayern).

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Aidling im Zuge der Gemeindegebietsreform eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 794, 1987 1000, 2000 1147 und im Jahr 2014 1181 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Rudolf Kühn[1]. (Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 401.000 €, davon waren (netto) umgerechnet 51.000 € Gewerbesteuereinnahmen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Von Silber und Blau wellenförmig geteilt; oben ein roter Hirschrumpf, unten schräg gekreuzt eine goldene Heugabel und ein goldener Abtstab.“

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Riegsee

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 265. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 53 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1074 Hektar. Davon waren 13 Hektar Ackerfläche und 1059 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten mit 25 Plätzen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 578.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Riegsee (Gemeinde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien