Riemenstalden

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Riemenstalden
Wappen von Riemenstalden
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Schwyz Schwyz (SZ)
Bezirk: Schwyz
BFS-Nr.: 1369i1f3f4
Postleitzahl: 6452
Koordinaten: 693403 / 200330Koordinaten: 46° 56′ 51″ N, 8° 39′ 56″ O; CH1903: 693403 / 200330
Höhe: 1030 m ü. M.
Höhenbereich: 674–2490 m ü. M.[1]
Fläche: 11,20 km²[2]
Einwohner: 86 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 8 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
4,7 % (31. Dezember 2020)[4]
Website: www.riemenstalden.ch
Riemenstalden

Riemenstalden

Lage der Gemeinde
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Riemenstalden ist eine politische Gemeinde des Kantons Schwyz in der Schweiz. Sie gehört zum Bezirk Schwyz und ist bevölkerungsmässig die kleinste Schwyzer Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dorfkern liegt hoch über dem Vierwaldstättersee auf 1030 m ü. M. und ist über eine Zufahrtsstrasse von Sisikon (Kanton Uri) her erreichbar.

Das Riemenstaldertal wird immer wieder von Naturgewalten heimgesucht, darunter Lawinen, Murgänge und reissende Wildbäche im Einzugsbereich des Riemenstaldnerbaches.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Riemenstaldertal ist bekannt für sein Skitourengebiet Lidernen, mit dem Blüemberg. Diese Skitour führt vom Chäppeliberg über die Lidernen hinauf zum Blüemberg und bietet dann eine Abfahrt über 1800 Höhenmeter hinunter ins Muotathal.

Im Sommer führen verschiedene Wanderungen auf die umliegenden Berge der Kaiserstockkette, u. a. via den Alplersee auf den Aussichtsberg Rophaien.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert ist in Riemenstalden die Pfarrkirche Maria zum Guten Rat mit ihren wunderschönen Fresken. Beim Bergheimet Chäppeliberg befindet sich eine dem Heiligen Johannes geweihte Kapelle. In alten Zeiten besuchten die Riemenstaldner ihre Gottesdienste dort, und ihre Toten wurde dort auch beerdigt. Der Chäppeliberg, die Rosslaui (angrenzend) und der Martschen (auch in der Nähe) sind die flächenmässig grössten Bergbauern-Betriebe der Bergzone 4 der Innerschweiz.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1824 bis 1828 wirkte Alois Fuchs als Pfarrer und Lehrer in Riemenstalden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Linus Birchler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Band II: Die Bezirke Gersau, Küssnacht und Schwyz. Kunsthistorischer Überblick. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 2). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1930.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Riemenstalden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sz.ch