Riespach

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Riespach
Wappen von Riespach
Riespach (Frankreich)
Riespach
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Altkirch
Kanton Altkirch
Gemeindeverband Sundgau
Koordinaten 47° 32′ N, 7° 17′ OKoordinaten: 47° 32′ N, 7° 17′ O
Höhe 355–455 m
Fläche 7,61 km²
Einwohner 635 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 83 Einw./km²
Postleitzahl 68640
INSEE-Code

Rathaus Riespach

Riespach ist eine französische Gemeinde mit 635 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Altkirch, zum Kanton Altkirch und ist Mitglied des Gemeindeverbandes Sundgau.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Riespach liegt im Tal des namengebenden Riesbaches, der als Geischbach in die obere Ill mündet. Die Sundgau-Gemeinde ist 13 Kilometer von Altkirch und 25 Kilometer von Basel entfernt.

Nachbargemeinden von Riespach sind Grentzingen im Norden, Oberdorf im Nordosten, Waldighofen und Roppentzwiller (Berührungspunkt) im Osten, Vieux-Ferrette im Süden, Kœstlach und Hindlingen im Südwesten sowie Feldbach im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1270 wurde das Dorf als Rodensbach erstmals urkundlich erwähnt. Über Rudenspach (1271), Ruedispach (1289) wurde schließlich im Jahr 1298 der heutige Ortsname Riespach.

Vom 11. Jahrhundert bis 1327 war Riespach Teil der Grafschaft Pfirt und wurde danach wie der gesamte Sundgau österreichischer Besitz.

Der Dreißigjährige Krieg war in Riespach und Umgebung von Mord, Plünderungen, Hungersnöten und Seuchen gekennzeichnet. Während man in Riespach 1618 noch 257 Einwohner zählte, waren es 1650, nach Ende des Krieges, noch 30 Seelen.

Nun zu Frankreich gehörend, wurde das Gebiet nach einem königlichen Edikt des Jahres 1662, das für sechs Jahre Steuerbefreiungen garantierte, langsam wieder besiedelt, insbesondere durch Schweizer Familien.[1]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Riespach als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Altkirch im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 530[2] 543 582 548 587 608 672 700 664

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Michael
  • Kapelle St. Anton

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 586–588.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Riespach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte von Riespach auf cc-canton-hirsingue.com (Memento des Originals vom 7. Januar 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cc-canton-hirsingue.com (französisch)
  2. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Altkirch