Rieste

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Rieste im Landkreis Osnabrück, ein Ortsteil von Bienenbüttel heißt ebenfalls Rieste.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rieste
Rieste
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rieste hervorgehoben
Koordinaten: 52° 29′ N, 8° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osnabrück
Samtgemeinde: Bersenbrück
Höhe: 39 m ü. NHN
Fläche: 30,59 km2
Einwohner: 3436 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 112 Einwohner je km2
Postleitzahl: 49597
Vorwahl: 05464
Kfz-Kennzeichen: OS
Gemeindeschlüssel: 03 4 59 031
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 23
49597 Rieste
Webpräsenz: www.rieste.de
Bürgermeister: Sebastian Hüdepohl (CDU)
Lage der Gemeinde Rieste im Landkreis Osnabrück
Nordrhein-Westfalen Landkreis Cloppenburg Landkreis Diepholz Landkreis Emsland Landkreis Vechta Osnabrück Alfhausen Ankum Bad Essen Bad Iburg Bad Laer Bad Rothenfelde Badbergen Belm Berge (Niedersachsen) Bersenbrück Bippen Bissendorf Bohmte Bramsche Dissen am Teutoburger Wald Eggermühlen Fürstenau Gehrde Georgsmarienhütte Glandorf Hagen am Teutoburger Wald Hasbergen Hilter am Teutoburger Wald Melle Kettenkamp Menslage Merzen Neuenkirchen (Landkreis Osnabrück) Nortrup Ostercappeln Quakenbrück Rieste Voltlage WallenhorstKarte
Über dieses Bild

Rieste ist ein Ort innerhalb der Samtgemeinde Bersenbrück im Norden des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rieste ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im nördlichen Osnabrücker Land. Die Hase durchfließt das Gemeindegebiet in Süd-Nord-Richtung, und ist unterteilt in Hohe und Tiefe Hase. Im Westen gehören etwa 5 % der Fläche des Alfsees zu Rieste.

Mit dem Boot den naturbelassenen Fluss Hase entlang - Beliebte Freizeitbeschäftigung in Rieste
Der Kreisel im Niedersachsenpark in Rieste am Logistikzentrum Adidas

Im Osten entwickelt sich seit Mitte der 2000er Jahre der Niedersachsenpark, ein interkommunaler Gewerbepark. Die Planungen hierzu starteten bereits Mitte der 1990er Jahre. Die Gemeinde Rieste ist hier die größte Standortgemeinde, ein weiterer Teil der Fläche liegt in der angrenzenden Gemeinde Neuenkirchen-Vörden im Landkreis Vechta. Größte Betriebe sind hier das Logistikzentrum der Fa. adidas sowie die Produktionsstätte der Landmaschinenfabrik Grimme.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rieste grenzt im Norden an Gehrde und Bersenbrück, im Westen an Alfhausen, im Süden an Bramsche (Ortsteile Epe und Sögeln) und im Osten an Neuenkirchen-Vörden (Landkreis Vechta).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Rieste umfasst die Ortsteile Rieste und den kleinen Ortsteil Bieste.

Der Zug der NordWestBahn auf der Strecke Osnabrück - Bremen vor der Kommende Lage in der Gemeinde Rieste


Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde ein Großteil der aufgelösten Gemeinde Bieste eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1987

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Rieste im jeweiligen Gebietsstand und jeweils am 31. Dezember.

Bei den Zahlen handelt es sich um Fortschreibungen des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[3] auf Basis der Volkszählung vom 25. Mai 1987.

Bei den Angaben aus den Jahren 1961 (6. Juni) und 1970 (27. Mai) handelt es sich um die Volkszählungsergebnisse einschließlich der Gebietsteile von Bieste, die am 1. Juli 1972 eingegliedert wurden.[2]

Jahr Einwohner
1961 1.900
1970 1.998
1987 2.125
1990 2.184
1995 2.591
2000 3.029
2005 3.224
2010 3.301
2015 3.485

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat gegenwärtig 15 Mitglieder aus vier Parteien oder Gruppen. Bürgermeister ist Sebastian Hüdepohl. Er wurde am 14. November 2011 erstmalig vom Rat gewählt und vereidigt. Der Bürgermeister ist stimmberechtigter Vorsitzender des Rates und des Verwaltungsausschusses. Erste stellvertretende Bürgermeisterin ist seit November 2016 Andrea Blanke (CDU) , 2. Stellvertreter Markus Hörnschemeyer (CDU).

Die CDU verfügt über die Mehrheit von 8 Mandaten. Die SPD und WGR verfügen über drei, die Grünen über ein Mandat. Vorsitzender der CDU-Fraktion ist René Hurrelbrink. Die SPD-Fraktion leitet Christian Scholüke, die Fraktion WGR/Grüne Ralf Richter.[4].

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1996.

Rat der Gemeinde Rieste: Wahlergebnisse und Gemeinderäte
CDU SPD GRÜNE FDP WGR1 Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Gesamtanzahl der Sitze im Rat  %
1996–2001 52,9 7 35,3 5 2,7 0 9,1 1 100 13 76,6
2001–2006 62,4 8 27,3 4 3,0 0 7,3 1 100 13 64,3
2006–2011 62,3 9 25,3 4 3,9 1 8,5 1 100 15 56,7
2011–2016 51,1 8 21,4 3 11,1 2 1,0 0 15,4 2 100 15 58,0
2016–2021 49,7 8 21,1 3 08,6 1 0,0 0 20,6 3 100 15 59,1
Prozentanteile gerundet.
Quellen: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[5], Landkreis Osnabrück[6][7].
Bei unterschiedlichen Angaben in den genannten Quellen wurden die Daten des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie verwendet,
da diese eine insgesamt höhere Plausibilität aufweisen.
1 Wählergemeinschaft Rieste

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Rieste zeigt das so genannte Lager Tor in Silber auf rotem Schild. Das achtspitzige Kreuz verweist auf den Johanniter- bzw. Malteserorden. Durch dieses Tor betritt man den Wallfahrtsort Lage aus westlicher Richtung. Das Lager Tor ist das Relikt eines ehemals großen Torhauses aus dem Jahr 1697. Dieses wurde 1864 aus unbekannten Gründen abgebrochen. Die Gemeinde verfügt auch über ein Logo, das insbesondere für touristische und Marketing-Zwecke angewandt werden soll. Es zeigt den stilisierten Buchstaben „R“ über blauen und grünen Wellen. Diese sollen das den Ort seit Jahrhunderten dominierende Element Wasser und die weite Natur der Gemeinde darstellen.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallfahrtsort und Kommende Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1245 bis 1810 unterhielt der Johanniter- bzw. Malteserorden mit der Kommende Lage eine bedeutende Niederlassung. Der heutige Gebäudekomplex der Kommende entstand nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Nach Jahren der privatwirtschaftlichen Nutzung kaufte das römisch-katholische Bistum Osnabrück, in dessen Gebiet die Gemeinde Rieste liegt, im Jahr 1999 die Kommende und übergab sie den Ordensfrauen aus dem Dominikanerkloster „Mater Dolorosa“ aus Klausen/Mosel. Seitdem besteht in den Räumen der Kommende Lage das Dominikanerinnenkloster „Zum Gekreuzigten Erlöser“.

Neben dem Kloster befindet sich die heutige katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Johannes der Täufer aus dem Jahr 1426. Der Turm wurde in den Jahren 1902 bis 1904 errichtet. Die Kirche verfügt über eine reiche Ausstattung mit drei Barockaltären sowie einem gotischen Gewölbe, welches 1733 stuckiert wurde. Bedeutendstes Ausstattungsstück der Kirche ist jedoch das um 1300 entstandene lebensgroße „Heilige Kreuz zu Lage“, welches seit dem 14. Jahrhundert verehrt wird. Die Gläubigen tragen das 134 Kilogramm schwere mittelalterliche Kreuz bis heute um die Kirche und beten dabei für Kranke und Sterbende.

Im Haupt des Gekreuzigten sind verschiedene Reliquien eingelassen, so zum Beispiel Steinchen und Erinnerungsstücke aus dem Heiligen Land. Sie sind eingewickelt und mit alten Zetteln beschriftet: ”vom Kreuze Christi, vom Kalvarienberg, vom Berge Sinai, vom Grabe Christi, vom weißen Gewand Christi, von der Krippe des Herrn”. Ferner sind Reliquien der Apostel Andreas und Bartholomäus eingelassen, des Weiteren Reliquien der Märtyrer Georg, Petronilla, Regina, Barbara, Sebastian, Margarita, Erzbischof Thomas Becket von Canterbury und Cordula. Bei der Restaurierung 1987 wurden Erinnerungsstücke von der seligen Schwester Maria Euthymia dem Kreuz beigegeben.

Seit 1995 laden das Bistum Osnabrück und die Pfarrgemeinde alljährlich am Fest Kreuzerhöhung (14.09.) bzw. am Sonntag danach zur Diözesanwallfahrt „Mit Kranken und für Kranke“ ein. Der Bischof von Osnabrück oder sein Weihbischof feiert auf dem Kirchplatz die heilige Messe. Nach dem Gottesdienst spenden Bischof, Priester und Diakone den persönlichen Krankensegen.

Evangelisch-lutherische Emmauskapelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rieste gehörte seit jeher zum Kirchspiel Bramsche. Um den Gottesdienst zu besuchen, mussten die evangelisch-lutherischen Christen den recht langen Weg nach Bramsche zur Kirche zurücklegen, während die Katholiken nach dem Dreißigjährigen Krieg nach Lage gingen. Pastor Wöbking machte im Jahre 1900 darauf aufmerksam, dass es wünschenswert sei, in Rieste eine Kapelle zu errichten. Am 18. Mai 1912 wurde der Grundstein gelegt, ein Jahr später, am 8. April 1913, wurde die Kapelle eingeweiht. Architekt war der Kirchenbaumeister Rudolph Eberhard Hillebrand aus Hannover. Die Kapelle wurde aus Ueffelner Bruchstein gemauert. Der Innenraum verfügt über eine Jugendstilbemalung. Namensgebend für die Kapelle ist das hinter dem Altar befindliche Chorfenster mit der Emmausszene. Entworfen und gefertigt wurde das Fenster durch die Werkstatt Linnemann, Frankfurt a.M.


Die KRABAT-Stele wurde im April 2015 eingeweiht

Kunstwerk zur Riester Geschichte am Platz Alte Dorfstraße/Sögelner Straße:

Als ein eigenwilliges Kunstwerk, das im Kleinen die Geschichte und Entwicklung der Gemeinde Rieste skizziert, entstand in den Jahren 2014/15 die Skulptur „ Rieste im W a n d e l “.

Die Gemeinde Rieste verdankt dieses Kunstwerk der Initiative des Bersenbrücker Kulturvereins Krabat, die das Kunstprojekt finanzierte. Geschaffen wurde es von den Künstlern Regine Meyer zu Strohe aus Pente, Mandir Tix aus Kattenvenne und Udo Unkel aus Dortmund. Der Sockel aus Ibbenbürener Sandstein ist etwa eine Tonne schwer, rund 2,50 Meter lang und bis 70 Zentimeter breit.

In Rieste lassen sich sehr unterschiedliche Lebensbereiche finden, die beim ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Die Landschaft der norddeutschen Tiefebene. Der Fluss Hase mit seinen Niederungen. Landwirtschaft ist das, was ins Auge fällt, wenn man durch den Ort fährt. Da ist die Wallfahrtskirche Kommende Lage mit dem Wunder vollbringenden Kreuz. Um den Alfsee hat sich ein attraktives Naherholungsgebiet gebildet und an der Autobahn ist der Niedersachsenpark mit Industrie und großen Lagerhallen entstanden. Alles wird von einem Netzwerk von Verkehrswegen -Straßen, Autobahn und Eisenbahn- verbunden.

Die Idee: Die Skulptur soll die Charakteristik und Verschiedenheit dieser Gemeinde widerspiegeln. Sie ist eher modern gehalten. Das Spiel mit Material und Form lässt viel Freiraum für Phantasie und Interpretation.

Beschreibung:

Der liegende Ibbenbürener Sandstein kommt aus der Region und liegt größtenteils unbearbeitet auf einer kleinen Anhöhe. Er besteht aus zu Stein gewordenem Sand. Der Stein ein Bild für die Erde, die schon immer da war und uns überdauern wird. Die Oberfläche ist wie eine Flussniederung. An der hinteren Längsseite des Steins befindet sich ein Bild des Verlaufes der Hase. Am linken Ende ist das Riester Wappen eingemeißelt und an der vorderen Längsseite steht der gängige Spruch „Rieste Bieste Genua“ geschrieben. Dieser verdeutlicht, dass Rieste in aller Munde und längst global unterwegs ist.

Die Stahlkörper dienen als ein Symbol für die verschiedenen Ortsteile, die am Ende eine Gemeinde ergeben. Eisen ermöglicht Gestaltung für den Menschen. Früher waren es Waffen und Werkzeug, heute sind es z.B. landwirtschaftliche Geräte oder Maschinen für die Industrie, die bei uns hergestellt werden, Lagerhallen oder Fahrzeuge, die für den modernen Menschen viel Mobilität ermöglichen.

Die Bronze-Samen können Leben und Tod verbildlichen, für das spirituelle Leben sowie für keimende Ideen stehen. Ebenso stehen die Samenkörner für die vielfältigen Aktivitäten, die viele  Bürger in unserem Ort entwickeln und gemeinsam in Nachbarschaften und Freundes- kreisen, in Vereinen und Verbänden voranbringen.

Als Symbol für all das, was über Jahrhunderte in Rieste bereits entstanden ist und sich entwickelt hat, wurden mehrere Samenkörner auch an weiteren Orten platziert. Im Bereich der Schule, der Hase-Diek-Brücke, des Rathauses, des Lager Tores und am Biester Dorfplatz deuten sie an, dass diese Orte wichtig sind und waren und eine besondere Bedeutung für die Weiterentwicklung der Gemeinde haben.

In dem projektbegleitenden Arbeitskreis wirkten mit: Susanne Nannemann, Jochen Prüfer, Markus Hörnschemeyer sowie Bürgermeister Sebastian Hüdepohl.

Schulgebäude in Rieste vor dem ersten Umbau 1935
Das Open-Air-Kino am Alfsee hat eine aufblasbare Leinwand

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tourismus am Alfsee ist für die Gemeinde und Region ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Im westlichen Gemeindegebiet befindet sich ein großer Ferienpark mit Ferienhäusern, mehreren Campingplätzen und Sportanlagen. Der Hauptsee mit Bootshafen und Segelschule bot die Möglichkeit zum Segeln und Surfen, ist nun aber mit Algen zugewachsen und für den Wassersport gesperrt. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Dubbelausee als Badesee mit Wasserskianlage.

Rieste hat die höchste Übernachtungszahl im Landkreis Osnabrück. Die im Jahr 2000 eingeweihte Jugendherberge verfügt über 152 Betten.

Winter im Burlager Ort, Rieste
Sommer in Rieste in den 1980er Jahren

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf den Niedersachsenpark vom Aussichtspunkt Dreesberg (Dammer Berge)

Ein im Endausbau 412 Hektar großes interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet, der Niedersachsenpark, liegt am nordöstlichen Rand Riestes und im angrenzenden Neuenkirchen (Landkreis Vechta) direkt an der A 1.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Rieste im Zentrum des Ortes liegt an der Bahnstrecke Delmenhorst–Hesepe, die das Gemeindegebiet von Südwesten nach Nordosten durchquert. Mit Eröffnung der Bahnlinie Osnabrück - Vechta im Jahr 1900 wurde auch in Rieste ein Bahnhof gebaut und der Ort an das Schienennetz angeschlossen. Bis heute gibt es hier einen Bahnhalt. Seit dem Jahr 2000 hat die NordWestBahn die Strecke übernommen und verkehrt hier aktuell im Stundentakt. Die Bahnstrecke trägt den offiziellen Namen RB 58 (Bremen-Vechta-Osnabrück). An der Stelle des ehemaligen Bahngebäudes wurde im Jahr 2005 das neue Rathaus errichtet, das auf der Rückseite zum Bahngleis über WCs, einen Überstand und einen Fahrkartenautomaten verfügt.

Bahnbhalt Rieste im Jahr 2010
Das alte Bahnhofsgebäude in Rieste

Aktuell ist Rieste über die Anschlussstelle Neuenkirchen/Vörden der A 1 sowie über die Bundesstraße 68 zu erreichen. Das Bundesverkehrsministerium hat allerdings bereits eine eigene Autobahnanschlussstelle "Rieste" genehmigt, die im südlichen Bereich des Niedersachsenparks vermutlich bis 2021 realisiert wird.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

weitere Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Bettermann (1903–1983), niedersächsischer Landtagsabgeordneter, lebte in Rieste

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 253.
  3. http://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/html/parametereingabe.asp?DT=K1000014&CM=Bev%F6lkerungsfortschreibung Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Bevölkerungsfortschreibung
  4. Bersenbrücker Kreisblatt vom 16. November 2011
  5. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Tabelle 5000311
  6. Landkreis Osnabrück, Amtliche Endergebnisse der Kreiswahl am 9. September 2001 (Memento vom 25. Mai 2005 im Internet Archive) (PDF-Datei; 516 kB)
  7. Die Kommunalwahl Landkreis Osnabrück vom 11. September 2011 (enthält auch Ergebnisse 2006). Landkreis Osnabrück, abgerufen am 6. März 2016 (PDF 8,0MB S. 35 Spalte "Gemeindewahlen").

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rieste – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien