Rignano sull’Arno

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Rignano sull’Arno
Wappen
Rignano sull’Arno (Italien)
Rignano sull’Arno
Staat Italien
Region Toskana
Metropolitanstadt Florenz (FI)
Koordinaten 43° 43′ N, 11° 27′ OKoordinaten: 43° 43′ 0″ N, 11° 27′ 0″ O
Höhe 118 m s.l.m.
Fläche 54,21 km²
Einwohner 8.706 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 161 Einw./km²
Postleitzahl 50067
Vorwahl 055
ISTAT-Nummer 048036
Volksbezeichnung Rignanesi
Schutzpatron San Leolino (12. November)
Website Gemeinde Rignano sull’Arno

Rignano sull’Arno ist eine Gemeinde mit 8706 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Metropolitanstadt Florenz in der Region Toskana in Italien.

Panorama von Rignano sull’Arno

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage von Rignano sull’Arno in der Metropolitanstadt Florenz

Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 54 km². Sie liegt rund 20 km südöstlich der Provinz- und Regionalhauptstadt Florenz am Arno.

Zu den Ortsteilen zählen Bombone, Cellai, Le Corti, Le Valli, Pian dell’Isola, Rosano, Salceto, San Donato in Collina, San Martino, San Piero, Santa Maria, Sarnese, Torri, Troghi und Volognano.

Die Nachbargemeinden sind Bagno a Ripoli, Figline e Incisa Valdarno, Greve in Chianti, Pelago, Pontassieve und Reggello.

Rathaus von Rignano sull’Arno

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt[2] und war bis 1773 Ponte a Rignano benannt. Die Pieve di San Leolino wurde um 1066 errichtet[2] und in ihrer Nähe entstand die damalige Burg[3]. Um 1129 wurde der Ort Teil der Grafschaft Florenz. Weitere Dokumente erwähnen die Zerstörung der um 1300 erbauten Arnobrücke aufgrund der Hochwasser von 1422 und 1459[2][3]. Mit dem Dekret des Großherzogen der Toskana, Leopold II., vom 13. Februar 1773 erhielt der Ort seinen heutigen Namen und Pfarrein und Ortsteile wurden von Pontassieve übernommen[2]. Am 4. November 1966 wurde die Gemeinde abermals von einem Hochwasser heimgesucht[4].

Pieve di San Leolino in Rignano sull’Arno

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pieve di San Leolino, Pieve aus dem 11. Jahrhundert, 1066 erstmals erwähnt[2].
  • Pieve di San Lorenzo a Miransù, schon 1103 erwähnte Pieve.
  • Monastero di Santa Maria a Rosano, um 780 entstandenes Kloster.
  • Chiesa di San Cristoforo in Perticaia, Kirche aus dem 11. Jahrhundert.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ardengo Soffici (1879–1964), Kunstkritiker, Illustrator und Maler.
  • Francisco Focardi Mazzocchi (* 1949), katholischer Geistlicher, emeritierter Apostolischer Vikar von Camiri in Bolivien.
  • Matteo Renzi (* 1975), Politiker, ehemaliger Ministerpräsident der italienischen Republik

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rignano sull’Arno unterhält seit 2009 eine Gemeindepartnerschaft mit der hessischen Gemeinde Groß-Zimmern (Deutschland).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emanuele Repetti: RIGNANO, e PONTE A RIGNANO nel Val d’Arno sopra Firenze. In Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846), Onlineausgabe der Universität Siena (pdf, ital.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rignano sull'Arno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. a b c d e Offizielle Website der Gemeinde Rignano sull’Arno, abgerufen am 20. Februar 2010 [1]
  3. a b Terra di Toscana, abgerufen am 20. Februar 2010
  4. About Florence, abgerufen am 20. Februar 2010