Rike Schmid

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Rike Schmid (2015)

Rike Schmid (* 19. Juli 1979 in Hannover) ist eine deutsche Schauspielerin und Autorin.

Leben[Bearbeiten]

Rike Schmid verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Köln. Erste Bühnenerfahrungen machte sie mit zwölf Jahren im Improvisationstheater. Direkt nach ihrem Abitur 1999 spielte sie eine Fernsehhauptrolle in der ARD-Serie Aus gutem Haus. Es folgten Auftritte in Fernsehfilmen und weiteren Serien, darunter Die Sitte (2003). Von 2003 bis 2007 war sie an der Seite von Oscar-Preisträger Maximilian Schell in mehreren Staffeln der ZDF-Serie Der Fürst und das Mädchen zu sehen, spielte in der Theaterverfilmung Baal (2004), die Hauptrolle im Historien-Zweiteiler Nero (2005) und im Kinofilm Schwere Jungs (2006). Es folgten zahlreiche Rollen in Filmen und Serien, u.a. im ZDF-Film Augenzeugin (2008), dem RTL-Abenteuermovie Ausgerechnet Afrika (2010), dem Bollywoodfilm Don – The King is Back (2011) und 2014 in der ZDF-Komödie Bloss kein Stress.

Neben ihrer Schauspielkarriere studierte sie an der Universität zu Köln und der Freien Universität Berlin Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaften. Das Studium schloss sie im Jahr 2009 als Diplom-Soziologin ab.[1][2]

Als Autorin veröffentlichte sie unter anderen 2011 die wissenschaftliche Arbeit „Schauspielerinnen. Die Suche nach weiblicher Identität“ im Berliner Logos-Verlag und 2015 im Herbig-Verlag das Buch „Nimm mich mit nach Gestern“, das auf einem generationenübergreifenden Briefwechsel mit ihrer 89-jährigen Kollegin Renate Delfs basiert.[3]

Rike Schmid lebt in Berlin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 2011: Schauspielerinnen. Die Suche nach weiblicher Identität. Berliner Arbeiten zur Erziehungs- und Kulturwissenschaft, Band 50. Logos Verlag Berlin, ISBN 978-3-8325-2570-5
  • 2015: Nimm mich mit nach Gestern. Herbig Verlag München, ISBN 978-3-7766-2762-6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rike Schmid – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Logos Verlag Berlin, abgerufen am 22. Juni 2013
  2. Berliner Zeitung vom 19. Mai 2010, abgerufen am 19. Mai 2012
  3. Rike Schmid Frankfurter Allgemeine Zeitung, abgerufen am 17. März 2015