Rimas Kurtinaitis

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Basketballspieler
Rimas Kurtinaitis
Rimas Kurtinaitis (2008)
Spielerinformationen
Geburtstag 15. Mai 1960
Geburtsort Kaunas, Litauische SSR, Sowjetunion
Größe 196 cm
Position Shooting Guard /
Small Forward
Vereine als Aktiver
1984–1989 SowjetunionSowjetunion Žalgiris Kaunas
1989–1992 DeutschlandDeutschland Brandt Hagen
1992–1993 LitauenLitauen Žalgiris Kaunas
000001993 AustralienAustralien Townsville Suns
1993–1995 SpanienSpanien Real Madrid
1995–1996 LitauenLitauen Žalgiris Kaunas
000001996 FrankreichFrankreich Élan Sportif Chalonnais
000001997 FrankreichFrankreich Angers BC 49
1997–1998 LitauenLitauen KK Atletas
1998–1999 LitauenLitauen BC Lietuvos Rytas
2001–2002 UkraineUkraine BC Kiew
Nationalmannschaft
1982–1990
1990–1996
Sowjetunion
Litauen
Vereine als Trainer
2002–2006 AserbaidschanAserbaidschan Gala BC Baku
2006–2007 RusslandRussland Ural Great Perm
2007–2008 LitauenLitauen KK Sakalai Vilnius
2008–2010 LitauenLitauen BC Lietuvos Rytas
2010–2011 LettlandLettland VEF Riga
2011–2016 RusslandRussland BK Chimki

Rimas Kurtinaitis (* 15. Mai 1960 in Kaunas) ist ein litauischer Basketball-Trainer und ehemaliger Basketball-Spieler. Er spielte erfolgreich bei Žalgiris Kaunas, ZSKA Moskau und Real Madrid, sowie in der sowjetischen und ab 1991 in der litauischen Nationalmannschaft. Er zählt zur erfolgreichen Generation litauischer Basketballspieler um Arvydas Sabonis. Als einer der besten Flügelspieler seiner Zeit war der 1,96 m große Kurtinaitis sowohl als Anspieler als auch als Europas bester Drei-Punkte-Schütze bekannt. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul wurde er Olympiasieger mit dem Team der Sowjetunion. Vier Jahre später gewann er in Barcelona die Bronzemedaille, dieses Mal mit dem litauischen Team. 1993 ging er nach Australien und spielte bei den Townsville Suns, wechselte jedoch im folgenden Jahr zu Real Madrid. 2003 wurde er Nationaltrainer in Aserbaidschan.

Rimas Kurtinaitis gehörte Anfang 2008 zu einem Kreis von 105 Basketballspielern, die von der Euroleague Basketball und/oder Basketballinteressierten nominiert wurden, um fünfzig bedeutende Persönlichkeiten des Basketballsports in Europa, im Zeitraum 1958 bis 2008 aktiv, bestimmen und in der Folge im Mai 2008 in Madrid (Spanien) ehren zu können. Alle nominierten Spieler haben in den Europapokal-Wettbewerben der FIBA Europe und der Euroleague Basketball eine besonders herausragende Rolle gespielt und gehörten jeweils zu den besonders herausgehobenen 'Stars’ ihrer nationalen Ligateams.[1]

Von 1997 bis 2001 war er Direktor am Department für Körperkultur und Sport bei der Regierung der Republik Litauen (KKSD).[2]

Erfolge als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Olympiasieger 1988
  • Olympischer Bronzemedaillengewinner 1992 und 1996
  • Vizeweltmeister 1986
  • Europameister 1985
  • Vizeeuropameister 1987 und 1995
  • EM-Dritter 1989
  • Sowjetischer Meister mit Žalgiris Kaunas 1985, 1986, 1987 und mit ZSKA Moskau 1982
  • Sowjetischer Vizemeister mit "Žalgiris Kaunas" 1983, 1984, 1988, 1989
  • Interkontinental Cup Sieger mit "Žalgiris Kaunas" 1986
  • Spanischer Meister mit Real Madrid 1994, 1995
  • Litauischer Meister mit "Žalgiris Kaunas" 1996
  • Wertvollster Spieler (MVP) der Saison 1996
  • Litauischer Vizemeister mit Atletas Kaunas 1998
  • Litauischer Vizemeister mit Lietuvos rytas Vilnius 1999
  • Litauischer Pokalsieger mit "Lietuvos rytas" 1999

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The All-Time Player Nominees (Memento vom 2. Januar 2015 im Internet Archive) – A bis Z. Website Euroleague Basketball. Abgerufen 21. Oktober 2011.
  2. KKSD Geschichte