Rimsting

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rimsting
Rimsting
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rimsting hervorgehoben
Koordinaten: 47° 53′ N, 12° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 564 m ü. NHN
Fläche: 20 km2
Einwohner: 3859 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 193 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83253
Vorwahl: 08051
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 168
Gemeindegliederung: 49 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 4
83253 Rimsting
Webpräsenz: www.rimsting.de
Bürgermeister: Josef Mayer jun. (CSU)
Lage der Gemeinde Rimsting im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde)Chiemsee (Gemeinde)ChiemseeÖsterreichLandkreis AltöttingLandkreis EbersbergLandkreis ErdingLandkreis MiesbachLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis TraunsteinRosenheimRotter Forst-SüdRotter Forst-NordAlbachingAmerangAschau im ChiemgauBabenshamBad AiblingBad EndorfBad FeilnbachBernau am ChiemseeBrannenburgBreitbrunn am ChiemseeBruckmühlEdlingEggstättEiselfingFeldkirchen-WesterhamFlintsbach am InnFrasdorfGriesstättGroßkarolinenfeldGstadt am ChiemseeHalfingHöslwangKiefersfeldenKolbermoorNeubeuernNußdorf am InnOberaudorfPfaffing (Landkreis Rosenheim)Prien am ChiemseePruttingRamerbergRaublingRiederingRimstingRohrdorf (am Inn)Rott am InnSamerbergSchechenSchonstettSöchtenauSoyenStephanskirchenTuntenhausenVogtareuthWasserburg am InnKarte
Über dieses Bild

Rimsting ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Der Luftkurort liegt am Chiemsee zwischen den Kurorten Prien am Chiemsee (3 km) und Bad Endorf (5 km).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rimsting hat 49 Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung im Codex Falkensteinensis erfolgte im Jahr 1189, die Gründung dürfte aber schon im 7. Jahrhundert erfolgt sein. Rimsting gehörte wie Greimharting zu der mit der Hochgerichtsbarkeit ausgestatteten Herrschaft Wildenwart. Rimsting wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand vom Juni 2003 waren 2.446 Personen katholisch, 673 Personen evangelisch und 728 Personen ohne bzw. hatten andere Religionen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1970 erfolgte die freiwillige Eingliederung der Gemeinde Greimharting in die Gemeinde Rimsting. Am 1. April 1971 wurden Teile der aufgelösten Gemeinde Mauerkirchen (Sieglweiher, Gmein und Hötzelsberg) eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen Teile von Hirnsberg (Hocheck) hinzu.[3] Im Jahr 1978 kamen von der Gemeinde Pietzing die Orte Ratzing mit Herrgottswinkel, Hitzing und Kindlpoint zur Gemeinde Rimsting.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lüftlmalereien an den Bauernhöfen
  • „Steinadler“ von T. Roubaud, Ecke Priener/Greimhartinger Straße
  • Holzbildhauerskulpturen am Römerweg und am Sportplatz Westernach

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Rimsting „St. Nikolaus“ mit Hochaltar und Kanzel der ehm. Domstiftskirche auf Herrenchiemsee
  • Filialkirche „St. Petrus und St. Leonhard“ in Greimharting (Pfarrei Prien)
  • Filialkirche „St. Salvator“ (Pfarrei Prien)
  • Kapelle „St. Kolomann“ in Hochstätt
  • Kapelle „zur Unbefleckten Empfängnis Maria“ bei Gattern
  • „Kriegergedächtniskapelle“ Pinswang
  • „Kalkgruber Kapelle“
  • ehemaliger Bahnhof, heute gastronomisch genutzt.
  • auf der Ratzinger Höhe (693,9 m)[5] steht seit 2011 ein 16 m hoher Aussichtsturm, der früher Teil der Landesgartenschau Rosenheim war und bei Hitzing neu errichtet wurde.[6]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Umweltpädagogische Hütte an der Schafwaschener Bucht
  • Obst- und Kulturweg Ratzingerhöhe
  • Blahsee bei Aiterbach


Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Meimberg übertrug der Gemeinde 2007 aus seinem Vermögen 50.000 Euro zur Errichtung einer „Rudolf-Meimberg-Stiftung“ zur Unterstützung von Senioren und sozialen Härtefällen.[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111022/221043&attr=OBJ&val=524
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 561.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 589.
  5. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  6. Aussichtsturm Ratzinger Höhe auf chiemsee-alpenland.de
  7. Rudolf-Meimberg-Stiftung auf der Website der Gemeinde Rimsting

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rimsting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien