Ringbindung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Die chemische Ring(ver)bindung wird unter Cyclische Verbindungen beschrieben
Ringbindung

Die Ringbindung, auch Spiralbindung genannt, ist eine beliebte Buch- oder Blattbindeart, die besonders gerne für Präsentationen Verwendung findet. Mit einem Metalldraht wird eine Art Doppelspirale gebildet, die durch die vorher gelochten Papierblätter verläuft. Manchmal wird auch eine Art Kunststoffkamm verwendet. Es handelt sich um eine preisgünstige und gleichzeitig stabile Bindeart. Der Nachteil ist, dass durch die notwendige Lochung der Blätter Nutzfläche verloren geht.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Je nach Buch- oder Kalenderstärke kommen unterschiedliche Spiraldurchmesser zum Einsatz. Man unterscheidet zwischen Plastikspiralen (hergestellt aus Hart-PVC) und Drahtspiralen (mit einem dünnen Nylon-Mantel beschichtet).

Benennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umgangssprachlich werden Formen oft Spiralen genannt, obwohl es sich um eine Schraubenfigur handelt. Der Begriff Spiralbindung hat sich jedoch fest im Sprachgebrauch etabliert. Wie oben erläutert, ist die Spiralbindung nur eine besondere Form der Ringbindung.

Die Vermischung der beiden Begrifflichkeiten ist irreführend, da nicht zwischen Ringen und Spirale unterschieden wird, obwohl es sich dabei im einen Fall um separate bzw. diskrete Verbindungen der Perforationen handelt (Ring), im anderen Fall um indiskrete Verbindungen (Spirale), also der Verbindung aller Perforationen miteinander.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]