Ringsberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ringsberg
Ringsberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ringsberg hervorgehoben
Koordinaten: 54° 48′ N, 9° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Langballig
Höhe: 37 m ü. NHN
Fläche: 5,25 km2
Einwohner: 552 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24977
Vorwahlen: 04634, 04636
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 157
Adresse der Amtsverwaltung: Süderende 1
24977 Langballig
Webpräsenz: www.ringsberg.info
Bürgermeister: Volker Hatesaul (KWGR)
Lage der Gemeinde Ringsberg im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Ringsberg (dänisch: Ringsbjerg) ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Im Gemeindegebiet liegen neben dem Hauptort Ringsberg die Ortschaften Ranmark und Süderholz (dänisch Sønderskov).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nahe der Ostsee gelegene Gemeinde ist staatlich anerkannter Erholungsort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Ringsberg wurde 1867 von der neuen preußischen Verwaltung eingerichtet.[2] Bevor die Nordstraße (Bundesstraße 199) 1955 gebaut wurde, soll sich in Ringsberg ein Berg, von dem die Gemeinde ihren Namen erhielt, befunden haben. Der Namensteil Ring ist nicht eindeutig bestimmbar, eventuell geht er auf einen altertümlichen Fund oder eine ringförmige Steinsetzung zurück.

Die Kommunalreform von 1970 bei der das Amt Langballig gebildet wurde, sah zunächst vor, dass Ringsberg zur Nachbargemeinde Munkbrarup kommen sollte. Der damalige stellvertretende Bürgermeister Dietrich Caesar von Langballig, der später Bürgermeister und Amtsvorsteher von Langballig werden sollte, zog den Vergleich zu seinem römischen Namensvetter Gaius Iulius Caesar und dessen Kampf gegen das gallische Dorf von Asterix.[3][4][5]

2017 feierte die Gemeinde ihr hundertfünfzig-jähriges Bestehen.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft KWGR seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze und die CDU vier.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein erhöhter, kegelförmiger goldener Berg, der mit einem aus vier Tragsteinen und einer Deckplatte bestehenden schwarzen Steingrab belegt ist. Darüber ein goldener Ring zwischen einer goldenen Garbe vorn und einem auswärts geneigten goldenen Eichenblatt hinten.“[7]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gewerbliche Infrastruktur Ringsbergs wird durch Handwerksbetriebe und ein Transportunternehmen geprägt. Daneben finden sich Drugstore, Autohandel und -reparatur, Rohrleitungsservice, Tiefbau, Druckerei, Verlags- und Werbeberatung sowie eine Werbewerkstatt.

Fremdenverkehrsangebote bestehen durch Ferienwohnungen und durch Hotelzimmer im Landgasthof „Dörpskrog“.

Seit 1999 ist Ringsberg staatlich anerkannter Erholungsort.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Ringsberg stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Bei Ringsberg befinden sich die Überreste der Fluchtburg Mögstedt. Von der Wasserburg in einem Waldgebiet sind nur noch Burggräben und Wallreste erhalten.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ringsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Flensburger Tageblatt: Ringsberg: Die „widerspenstige“ Gemeinde wird 150 Jahre alt, vom: 21. Juni 2017; abgerufen am: 21. Juni 2016
  3. Flensburger Tageblatt: Ringsberg: Die „widerspenstige“ Gemeinde wird 150 Jahre alt, vom: 21. Juni 2017; abgerufen am: 21. Juni 2016
  4. Flensburger Tageblatt: Preis für drei Männer der ersten Stunde, vom: 13. Mai 2013; abgerufen am: 21. Juni 2017
  5. Der Amtsbote, Oktober 2016, S. 1
  6. Flensburger Tageblatt: Ringsberg: Die „widerspenstige“ Gemeinde wird 150 Jahre alt, vom: 21. Juni 2017; abgerufen am: 21. Juni 2016
  7. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  8. Jakob Röschmann: Vorgeschichte des Kreises Flensburg. Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde in Schleswig-Holstein 6. Neumünster 1963, Seite 89 und 92