Rinspeed

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Rinspeed AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1979
Sitz Zumikon, Schweiz
Leitung Frank M. Rinderknecht
(CEO und VR-Präsident)
Mitarbeiter 8
Branche Automobilhersteller, Autoveredelung
Produkte Prototypen und Sonderserienbau, Motorsport und Event-Marketing-BeratungenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.rinspeed.eu
Rinspeed Tatooo.com (2000)
Rinspeed Senso (2005)
Rinspeed zaZen (2006)

Rinspeed ist ein kleines Schweizer Unternehmen, das regelmässig auf dem Genfer Auto-Salon mit seinen teils spektakulären Konzeptfahrzeugen und Ideen für Aufsehen sorgt.

Geschichte[Bearbeiten]

1979 gründete Frank M. Rinderknecht eine Firma, um Geld zu sparen beziehungsweise Mofazubehör zu günstigem Preis zu bekommen. Daraus entstand ein Unternehmen, das sich im Weiteren vom Importeur für Sonnendächer zur Vertretung für AMG (1982) und für AC Schnitzer (1988) entwickelte. 1981 stellte Rinspeed das erste viel beachtete Konzeptfahrzeug vor: den Rinspeed Aliporta[1], einen VW Golf mit Flügeltüren. 1983 folgte als nächster Schritt ein Porsche 959 in Targa-Fassung.

Seit 1991 präsentierte Rinspeed jedes Jahr mindestens ein neues Konzept- und Sonderfahrzeug. Zwischen 2002 und 2005 zeigte Rinspeed vier Fahrzeuge, wovon drei aus Umweltschutzgründen mit Erd- beziehungsweise Naturgas betrieben werden. Ganz im Gegensatz zum 2005 vorgestellten Chopster: ein Porsche Cayenne mit tiefer gelegtem Dach und 600 PS Leistung, der in einer Kleinserie vor allem für den Nahen Osten gebaut wird. Auffallend auch die offen ausgewiesene Zusammenarbeit mit einer Vielzahl Spezialisten aus der Automobil- und Zulieferbranche im In- und Ausland (zum Beispiel Strähle + Hess, SC Schäfer, OesterleSLR und Sellner) sowie mit Hochschulen, Energielieferanten und der Industrie.

Um sich stärker auf die Entwicklung von Projektfahrzeugen und Dienstleistungen für die Autoindustrie und den Endverbraucher konzentrieren zu können, verkaufte Rinspeed 2008 den Geschäftsbereich "Porsche Tuning" an die als „Extrem-Luxustuner“[2] agierende Mansory GmbH[3].

BamBoo ist die jüngsten Kreation für den Genfer Automobilsalon 2011.[4]

Rinspeed ist eine Aktiengesellschaft, beheimatet in Zumikon bei Zürich, die sich aber in privatem Besitz befindet und keine Umsatzzahlen publiziert. Der Fokus liegt heute auf der Autoveredelung, Autoherstellung sowie dem Prototypen-, Klein- und Sonderserienbau.

Vorgestellte Fahrzeuge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Wagen auf der Website des Unternehmens
  2. SPON, 20. November 2008: Extrem-Luxustuner Mansory: Monster für Millionen, aufgerufen 20. Juli 2012
  3. ATZ online, 12. November 2008: Rinspeed verkauft Geschäftsbereich "Porsche Tuning", aufgerufen 20. Juli 2012
  4. BamBoo die Schweizer Bambus Auto Innovation Land der Erfinder, Das Schweizer Magazin für Innovationen, 2010
  5. Rinspeed vereint Auto, Bahn und Web in einem neuartigen Mobilitätskonzept (Herstellerseite)
  6. Super-Mini mit Elektroantrieb - Rinspeed UC auf dem Genfer Autosalon auto-motor-und-sport.de, vom 16. Dezember 2009
  7. Dock+Go, ein rollender Rucksack für Kleinfahrzeuge
  8. MicroMax für urbanen Verkehr mit Schwarm-Intelligenz