Rita Kersting

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Rita Kersting (* 1969 in Goch) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Kuratorin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rita Kersting studierte Kunstgeschichte in Köln und absolvierte eine Kuratoren-Ausbildung am De Appel Centre for Contemporary Art in Amsterdam. Anschließend wurde sie Assistentin am Museum Ludwig und arbeitete als Kuratorin in Krefeld. Von 2001 bis 2006 war sie Direktorin des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf. Ab 2007 arbeitete sie freischaffend. 2012 wurde sie Leiterin für Zeitgenössische Kunst (Landeau Family Curator für Contemporary Art) im Israel-Museum von Jerusalem.[1]

Rita Kersting war von 2014[2] bis 2018[3] Mitglied im Aufsichtsrat des Stedelijk Museum in Amsterdam. Sie ist Fellow des International Curatorial Institute am Museum of Modern Art in New York. Seit September 2016 ist sie stellvertretende Direktorin des Museums Ludwig in Köln.[4]

Sie ist verheiratet mit Guido de Werd. Sie haben zwei Kinder.

Kuratierte Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Gerhard Richter: Neue Bilder, Museum Ludwig, Köln
  • 2018/2019: mit Matthias Mühling, Isabelle Jansen: Gabriele Münter: Malen ohne Umschweife, Museum Ludwig, Köln

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rita Kersting ist Autorin, Mitautorin oder Bearbeiterin von Ausstellungskatalogen:

  • Für Kleve gewonnen. 1987–1992. Freunde des Städtischen Museums Haus Koekkoek, Kleve 1992, DNB 931555361.
  • Deutsche Kunst im 20. Jahrhundert. Vom Expressionismus bis zur Gegenwart. Galerie Schönewald und Beuse, Krefeld 1996.
  • mit Anette Freudenberger: Zero gravity. König, Köln 2001, ISBN 3-88375-501-X.
  • Mitautorin: Sam Durant. Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2002, ISBN 3-7757-9120-5.
  • mit Anette Freudenberger: Richard Wright. König, Köln 2002, ISBN 3-88375-620-2.
  • mit Anette Freudenberger: Silke Otto-Knapp, Orange view. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf 2003, ISBN 3-925974-62-8.
  • Manfred Tischer. Fotografien. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf 2004, ISBN 3-925974-63-6.
  • Josef Kramhöller. König, Köln 2004, ISBN 3-88375-870-1.
  • mit Harald Kunde: Into the light. Johannes Wohnseifer. Ludwig-Forum für Internationale Kunst, Aachen 2004, ISBN 3-929292-31-9.
  • (Red.): 175 Jahre Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf 2004, ISBN 3-925974-64-4.
  • Mitautorin: Höherweg 271. Richter, Düsseldorf um 2005, ISBN 3-937572-38-4.
  • Mitautorin: Passionate Single – Anja Ciupka. Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 2009, ISBN 978-3-941185-54-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sabine Brandes: Künstlerische Verbindung auf juedische-allgemeine.de, 30. Mai 2013
  2. Rita Kersting nieuw lid van de Raad van Toezicht auf stedelijk.nl, 19. November 2014
  3. Drie leden Raad van Toezicht Stedelijk Museum stappen op auf parool.nl, 12. Juni 2018
  4. Rita Kersting seconde Yilmaz Dziewior à la tête du Musée Ludwig de Cologne auf fr.artmediaagency.com, 8. September 2016 (französisch)