Ritterkanton Neckar-Schwarzwald

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Symbolische Darstellung für den Ritterkanton Neckar-Schwarzwald von 1721

Der Ritterkanton Neckar-Schwarzwald war einer der fünf Kantone der Reichsritterschaft im Ritterkreis Schwaben. 1804 umfasste der Kanton 153 Ortschaften.[1]

Gliederung der Ritterkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die freie Reichsritterschaft in Südwestdeutschland gliederte sich seit dem 16. Jahrhundert in einen rheinischen, fränkischen und schwäbischen Ritterkreis, der sich wiederum aus verschiedenen Kantonen zusammensetzte. Der Schwäbische Ritterkreis untergliederte sich in die Kantone Donau, Hegau-Allgäu-Bodensee, Neckar-Schwarzwald, Kocher und Kraichgau. Seit 1749 war der Ritterbezirk Ortenau dem Kanton angeschlossen.

Adelsfamilien im Kanton Neckar-Schwarzwald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Ritterkanton Neckar-Schwarzwald gehörten folgende Familien an:

Inkorporierte Ortschaften (1802)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten in der Organisation des Ritterkantons[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Philipp Knipschild (1595–1657): Rechtsberater (Konsulent) der Kantone Neckar und Kocher ab 1631

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Hellstern: Der Ritterkanton Neckar-Schwarzwald, 1560–1805. Untersuchung über die Kooperationsverfassung, die Funktionen des Ritterkantons und die Mitgliedsfamilien. (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Tübingen, Band 5) H.Laupp’sche Buchhandlung, Tübingen 1971, ISBN 3-16-831621-0.
  • Siegfried Kullen: Der Einfluß der Reichsritterschaft auf die Kulturlandschaft im Mittleren Neckarland. (Tübinger geographische Studien, Heft 24) Tübingen, Fotodruck Präzis 1967. (Tübingen, Phil. Fak., Diss. v. 22. Dezember 1967)
  • Joachim Brüser / Konrad Krimm (Hrsg.): Die Ortenauer Reichsritterschaft am Ende des Alten Reiches. (Oberrheinische Studien Band 33) Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2015.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Georg Hassel: Statistischer Umriss der sämtlichen europäischen Staaten – Teil 2, Braunschweig 1805, Seite 160
  2. a b Beschreibung des Oberamts Neuenbürg Neuenbürg (Oberamt), 1860