Ritterkreuz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Ritterkreuz bezeichnet in der Ordenskunde eine Stufe oder Klasse von Orden und Ehrenzeichen. Üblicherweise wird hiermit international die niedrigste Stufe der Verdienstorden bezeichnet (abgesehen von den „affiliierten“ Verdienstzeichen, Verdienstkreuze und Medaillen), die normalerweise als Auszeichnung am Bande an der (linken) Brust getragen wird.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Vorbild für die heute meist übliche Einteilung der Verdienstorden in fünf Stufen (Ritter – Offizier – Komtur – Großoffizier – Großkreuz) gilt jenes System, welches zuerst 1802 in Frankreich von Napoléon Bonaparte bei der Stiftung der Ehrenlegion (Légion d'honneur) eingeführt wurde. Bei der Gründung zahlreicher weiterer Verdienstorden im 19. und 20. Jahrhundert wurde dieses Muster häufig übernommen und gelangte dadurch zu weltweiter Verbreitung. Verdienstorden mit drei Stufen (Ritter – Komtur – Großkreuz) existierten bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts, wie z. B. der ungarische St.-Stephans-Orden.

Stellung innerhalb der Ordenshierarchie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tragweise der Ordensabzeichen
  • Großkreuz (Bild 5)
  • Großkomtur (auch „Großoffizierskreuz“, „Großoffizier“, „Knight Commander“, „Komtur 1. Klasse“) (Bild 4)
  • Komtur (auch „Komturkreuz“, „Kommandeur“, „Commander“, „Komtur 2. Klasse“) (Bild 3)
  • Offizier (auch „Offizierskreuz“) (Bild 2)
  • Ritter (auch „Ritterkreuz“) (Bild 1)

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Ausnahmen, die nicht dem heute meist üblichen Schema der Einteilung der Verdienstorden in fünf Stufen entsprechen, sind das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, das Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes sowie das Ehrenritter- und das Rechtsritterkreuz des Johanniterordens, die zwar dem Namen nach „Ritterkreuze“ sind, gemäß der internationalen Klassifizierung aber eher als Komturkreuze einzustufen sind. Eine nichtstaatliche, private Auszeichnung war das 1919 durch Alfred von Randow gestiftete Deutschritter-Kreuz, das nur in einer Stufe verliehen wurde.