Ritzing (Burgenland)

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Ritzing
Wappen von Ritzing
Ritzing (Burgenland) (Österreich)
Ritzing (Burgenland)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Oberpullendorf
Kfz-Kennzeichen: OP
Fläche: 17,69 km²
Koordinaten: 47° 37′ N, 16° 30′ OKoordinaten: 47° 36′ 41″ N, 16° 29′ 47″ O
Einwohner: 890 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 7323
Vorwahl: 02619
Gemeindekennziffer: 1 08 20
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lange Zeile 21
7323 Ritzing
Website: www.ritzing.at
Politik
Bürgermeister: Walter Roisz (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(15 Mitglieder)
6
5
4
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Ritzing im Bezirk Oberpullendorf
Deutschkreutz Draßmarkt Frankenau-Unterpullendorf Großwarasdorf Horitschon Kaisersdorf Kobersdorf Lackenbach Lackendorf Lockenhaus Lutzmannsburg Mannersdorf an der Rabnitz Markt Sankt Martin Neckenmarkt Neutal Nikitsch Oberloisdorf Oberpullendorf Pilgersdorf Piringsdorf Raiding Ritzing (Burgenland) Steinberg-Dörfl Stoob Unterfrauenhaid Unterrabnitz-Schwendgraben Weingraben Weppersdorf BurgenlandLage der Gemeinde Ritzing (Burgenland) im Bezirk Oberpullendorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Ritzing (ungarisch: Récény, kroatisch: Ricinja) ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Oberpullendorf in Österreich mit 890 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ritzing liegt im Mittelburgenland am Südrand des Ödenburger Gebirges und ist, identisch mit der Katastralgemeinde Ritzing, die einzige Ortschaft in der Gemeinde. Drei Kilometer entfernt liegt der Helenenschacht mit dem Sonnensee Ritzing.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sopron
(Ödenburg, Ungarn)
Lackendorf
(Bez. Oberpullendorf, Bgld.)
Nachbargemeinden Neckenmarkt
(Bez. Oberpullendorf, Bgld.)
Lackendorf
(Bez. Oberpullendorf, Bgld.)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Ritzing dann in der Provinz Pannonia.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Récény verwendet werden.

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). In dieser Zeit wurde auch der Brennberger Ortsteil Helenenschacht nach Ritzing eingemeindet.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
38,60 %
(+6,70 %p)
36,79 %
(-28,01 %p)
24,61 %
(n. k.)
LFR
2007

2012


Die Mandatsverteilung (15 Sitze) in der Gemeindevertretung:

  • 6 Mandate für die SPÖ
  • 5 für die ÖVP
  • 4 für LFR
Bürgermeister
  • 1977–? Josef Wieser (SPÖ)
  • bis 2007 Herbert Gmeiner (SPÖ)
  • seit 2007 Walter Roisz (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ritzing

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballklub SC Ritzing wurde 1963 gegründet, sein Heimstadion ist das Sonnenseestadion.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ritzing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien