Rob Mazurek

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Rob Mazurek (2015)
Rob Mazurek (Deutsches Jazzfestival 2013)

Robert „Rob“ Mazurek (* 1965 in Jersey City) ist ein amerikanischer Kornettist und Komponist des Modern Creative Jazz.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mazurek begann mit zehn Jahren mit dem Kornettspiel. Nach Unterricht auf der Bloom School of Jazz in Chicago orientierte er sich am Hardbop (insbesondere am Spiel von Lee Morgan, Kenny Dorham und Freddie Hubbard) und trat mit Kenny Prince und Yoron Israel auf. Dann gründete er sein erstes Quartett, mit dem er 1993 erfolgreich auftrat und erste Alben vorlegte (Man Facing East 1994, Badlands 1995).

Etwa 1996 erweiterte er – beeinflusst von Morton Feldman und Iannis Xenakis ebenso wie vom Art Ensemble of Chicago, Bill Dixon oder Wadada Leo Smith – seinen musikalischen Horizont und trat mit Jeff Parker auf. Gemeinsam mit John Herndon gehörte er der Gruppe Isotope 217 an. 1997 gründete er mit Chad Taylor das Duo Chicago Underground, das einige avantgardistische Alben auf dem Label Thrill Jockey veröffentlichte. Aus ihm entstand das Chicago Underground Orchestra (mit Jeff Parker, Chad Taylor, Noel Kupersmith und Sara P. Smith), das ebenfalls mehrere Alben einspielte. Daneben spielte er in dem Elektronik-Projekt São Paulo Unterground (mit Guilherme Granado und Mauricio Takara), mit dem er bisher vier Alben veröffentlichte. 2005 gründete er sein Exploding Star Orchestra, mit dem er mehrfach in Europa gastierte. 2012 nahm er mit einem Oktett anlässlich einer Ausstellung über Miles Davis in São Paulo sein Album Skull Sessions auf.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ted Sirota's Soul Rebels: Propaganda (Naim, 1999)
  • Starlicker Double Demon (Delmark Records 2010, mit Jason Adasiewicz, John Herndon)
  • Skull Sessions (Cuneiform Records 2012, mit Nicole Mitchell, Jason Adasiewicz, Thomas Rohrer, Guilerme Granado, Carlos Issa, John Herdon, Mauricio Takara)
  • São Paulo Underground Beija flors velho e sujo (Cuneiform 2012)
  • Vortice of the Faun (2015)
  • Jeff Parker / Rob Mazurek: Some Jelly Fish Live Forever (RogueArt, 2016)
  • Chimeric Stoned Horn (2017) solo
  • Rome (Clean Feed Records, 2017)
  • Chicago Underground Quartet: Good Days (2020), mit Josh Johnson, Jeff Parker, Chad Taylor

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Hübner Schöne kosmische Impulse: Rob Mazurek Jazz Podium 7/2013: 31

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rob Mazurek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien