Robert Bail

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Robert Bail (* 24. Oktober 1823 in Glogau; † 21. Juli 1870 ebenda) war ein schlesischer Eisenbahndirektor und Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Bail besuchte das Gymnasium in Glogau und die Berliner Bauakademie. Von 1849 bis 1857 war er bei verschiedenen Eisenbahnbauten beschäftigt und wurde dann Betriebsdirektor der Niederschlesischen Zweigbahn-Gesellschaft in Glogau. Während des Deutschen Kriegs war er 1866 technischer Chef der Feldeisenbahn-Abteilung der preußischen Main-Armee.

Von 1867 bis zu seinem Tod war er Abgeordneter des Wahlkreises Liegnitz 3 (Glogau) im Reichstag des Norddeutschen Bundes. Hierdurch war er gleichzeitig auch Mitglied des Zollparlaments. Er gehörte der Nationalliberalen Partei an.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 77.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Haunfelder, Klaus Erich Pollmann: Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch (= Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 2). Droste, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-5151-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]