Robert Budzinski (Maler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Robert Budzinski (* 5. April 1874[1] in Klein-Schläfken im Kreis Neidenburg; † 27. Februar 1955 in Marburg[2]) war ein deutscher Maler, Graphiker und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Budzinski besuchte die Kunstakademien in Berlin und in Königsberg (Preußen) und bildete sich technisch sehr vielseitig. Budzinski schloss sich in seiner Berliner Zeit der Jugendbewegung des Wandervogels an. Bis zum Zweiten Weltkrieg lebte und arbeitete er als freischaffender Künstler mit seiner Familie in Königsberg.[3] Als Maler schuf er sowohl Landschaftsbilder wie Porträts, als Grafiker kannte er sich eigentlich mit allen vorkommenden Techniken aus und so entstanden aus seiner Hand Lithographien, Holzschnitte, Radierungen (auch mit der Kaltnadel) und Holzschnitte. In der Zeit des Nationalsozialismus gab er unter Mitarbeit seines Freundes, des Zeichners Emil Stumpp, der bereits seit 1933 Berufsverbot hatte, die Zeitschrift Geister und Gespenster[4] heraus, die mit Hilfe von Wachsmatrizen vervielfältigt wurde. Die beiden hatten bereits um 1925 gemeinsam Kunstmappen mit Zeichnungen von Ostpreußischen Burgen wie auch Ostpreußischen Typen erstellt. Sein Nachlass befindet sich im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Marburg.

Schriften (mit eigenen Illustrationen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geister- und Gespensterbuch. Die gebräuchlichsten Geister und Gespenster nach der Natur dargestellt für Dichter, Maler und Brautleute. Hartenstein u. Leipzig, Matthes, 1919.
  • Kehr' um. Der Bücherkreis, Berlin, 1930.
  • Curi-Neru
  • Sonnentage
  • Entdeckung Ostpreußens

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nach seinem Tod wurde an der Universität Marburg festgestellt, dass er sich zeitlebens immer zwei Jahre jünger gemacht hatte, indem er sein Geburtsjahr mit 1876 angab.
  2. siehe Hessisches Staatsarchiv Marburg (HStAMR Best. 915 Nr. 5793 S. 150)
  3. Selbstdarstellung mit Selbstporträt in Westermanns Monatsheft 147 vom November 1928, S. 317-326.
  4. Salomo Friedlaender/Mynona: Grotesken II: Gesammelte Schriften, Books on Demand, 2015 (Digitalisat der Besprechung von Heft 1932/2)