Robert Fano

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Robert Mario Fano (* 11. November 1917 in Turin, Italien) war bis zu seiner Emeritierung Professor für Elektrotechnik und Informatik am MIT. Fano wurde bekannt durch seine Arbeiten zur Informationstheorie. Vor Allem die Fano-Bedingung und der zusammen mit Claude Shannon entwickelte Shannon-Fano-Kodierung brachten ihm internationale Anerkennung in der theoretischen Informatik.

Robert Fano (2012)

Leben[Bearbeiten]

Fano wurde 1917 als Sohn des Mathematikers Gino Fano und Bruder des späteren theoretischen Physikers Ugo Fano in Turin geboren, wo er Ingenieurwissenschaften studierte. 1939 wanderte er in die Vereinigten Staaten aus. Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) erhielt sein Diplom für Elektrotechnik, wurde dort nach dem Krieg promoviert und lehrte seit 1947 am MIT. Zwischen 1950 und 1953 leitete er die Arbeitsgruppe für Radartechnik am Lincoln Laboratory des MIT.

Anfang 1960 befasste er sich mit Time-Sharing-Systemen, durch die mehrere Nutzer gleichzeitig an einem Computer arbeiten konnten (Mehrbenutzersystem). Von 1963 bis 1968 leitete er das Projekt MAC am MIT, aus dem später das MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory hervorging.

Neben seinen Beiträgen zur Informationstheorie veröffentlichte er Artikel und Bücher über Mikrowellen, Elektromagnetismus, Netzwerk-Theorie und Lehrbücher zur Elektrotechnik.

1976 erhielt er für seine Arbeiten zur Informationstheorie den Claude E. Shannon Award.

Schriften[Bearbeiten]

  • George L. Ragan, ed., Microwave Transmission Circuits, vol. 9 in the Radiation Laboratory Series (New York: McGraw-Hill, 1948), as a co-author.
  • Electromagnetic Energy Transmission and Radiation (New York: Wiley, 1960), with Lan Jen Chu and Richard B. Adler.
  • Electromagnetic Fields, Energy, and Forces (New York: Wiley, 1960), also with Chu and Adler.
  • Transmission of Information: A Statistical Theory of Communications (New York: Wiley and MIT Press, 1961).

Weblinks[Bearbeiten]