Robert Schneider (Journalist)

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Robert Schneider (2017)

Robert Schneider (* 1976 in Leipzig[1]) ist ein deutscher Journalist, früherer Chefredakteur der Burda-Zeitschriften Superillu und Guter Rat und seit dem 1. März 2016 Chefredakteur der Zeitschrift Focus.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Schneider ist der Sohn eines Maurers und einer Kindergärtnerin. Er verbrachte seine ersten vier Lebensjahre in Magdeborn, einem 3000-Einwohner-Dorf bei Leipzig, das für den Braunkohle-Abbau ab 1980 aufgelöst und abgerissen wurde. Seine Eltern zogen zunächst in ein Neubaugebiet in Leipzig, später in den Vorort Wachau auf ein eigenes Grundstück. Schneider machte das Abitur und beschloss, Journalist zu werden. Er begann bei der Bild-Zeitung in Leipzig und konnte dort schnell Fuß fassen, ohne zu studieren.[1] Nach einem Volontariat in Köln war er in Zeitungs-Redaktionen des Axel-Springer-Verlages [3] tätig, wurde mit 23 Jahren Ressortleiter, später stellvertretender Chefredakteur der Berliner Tageszeitung B.Z. und der Wochenzeitung Bild am Sonntag.

Seit April 2011 ist er Chefredakteur der Zeitschrift Superillu, die vor allem in den Bundesländern der ehemaligen DDR ihre Leser hat (Verkaufsauflage 2015 ca. 300.000). Er löste dort Jochen Wolff (* 1949) [4] ab. Am 1. April wurde er zusätzlich Chefredakteur der im gleichen Verlag erschienenen Verbraucherzeitschrift Guter Rat.

Seit dem 1. März 2016 ist Robert Schneider Chefredakteur des Focus.

Robert Schneider war zweimal verheiratet, wurde zweimal geschieden und hat einen Sohn.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Porträt Robert Schneiders in der Berliner Zeitung, 15. Mai 2014, abgerufen am 21. Januar 2016
  2. Mitteilung vom Hubert Burda Media vom 21. Januar 2016, abgerufen am 21. Januar 2016
  3. Porträt Robert Schneiders in Zeit.de am 14. März 2013, abgerufen am 21. Januar 2016
  4. Porträt Jochen Wolffs auf Funkland.de, Oktober 2009, abgerufen am 21. Januar 2016