Robert Shea

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Robert Joseph „Bob“ Shea (* 14. Februar 1933 in New York City; † 10. März 1994 in Oak Lawn, Illinois[1]) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Shea wurde 1933 in New York als Sohn eines Arztes geboren. Schon als Schüler und Student gab er Zeitschriften und Comics heraus. Er studierte Englisch am Manhattan College und Literaturgeschichte an der Rutgers University in New Jersey. Anschließend arbeitete er als freier Schriftsteller, schrieb Erzählungen und wurde vorübergehend Redakteur mehrerer Zeitschriften, unter anderem von Playboy, wo er Robert Anton Wilson kennenlernte. Beide wurden durch die gemeinsam verfasste Roman-Trilogie Illuminatus! bekannt, von Shea selbst als „anarchistische Science-Fiction[2] bezeichnet.

Danach setzte er seine schriftstellerische Karriere mit historischen Romanen fort.

1994 starb er an Darmkrebs. Shea war in zweiter Ehe mit der Autorin Patricia Monaghan verheiratet. Sein Sohn Michael Erik „Mike“ Shea betreut eine Website, auf der die Werke seines Vaters nach und nach mit einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht werden.

Bibliografie[Bearbeiten]

Illuminatus![Bearbeiten]

(mit Robert Anton Wilson)

  • Das Auge in der Pyramide, Sphinx-Verlag, Basel 1977, ISBN 3-499-24272-9, The Eye in the Pyramid, 1975
  • Der goldene Apfel, Sphinx-Verlag, Basel 1978, The Golden Apple, 1975
  • Leviathan, 1978, ISBN 3-499-24274-5, Leviathan, 1975

Shike[Bearbeiten]

Saracen[Bearbeiten]

Einzelromane[Bearbeiten]

  • All things are lights, 1986
  • From No Man’s Land to Plaza De Lago, 1987
  • Der Schamane, Goldmann, München 1992, ISBN 3-442-41519-5, Shaman, 1991
  • Die Konkubine des Kaisers, 1998, ISBN 3-442-44155-2, Lady Yang, 1996

Kurzgeschichten[Bearbeiten]

  • The Helpful Robots In: Fantastic Universe September 1957
  • Resurrection In: Fantastic Universe Dezember 1957

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chris Holmes in der Newsgroup alt.magick: Illuminatus co-author Robert Shea dies 03/10/94. 11. März 1994
  2. Worlds Without Government. In: New Libertarian. 5/6, 1980, S. 18–20 (PDF)