Robert Stämpfli

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Robert Stämpfli (* 9. Juni 1914 in Bern; † 17. Mai 2002 in Homburg-Jägersburg, Deutschland) war ein Schweizer Physiologe und Membranforscher, dem gemeinsam mit Sir Andrew Fielding Huxley die Erstbeschreibung der saltatorischen Erregungsfortpflanzung an myelinisierten Nervenfasern gelang.[1]

Als spiritus rector des Sonderforschungsbereichs Membranforschung, gelang es ihm, das physiologische Institut der Universität des Saarlandes als weltweit renommiertes Zentrum der Elektrophysiologie und Membranbiologie zu etablieren.

Lange Jahre wirkte er als Senator der Deutschen Forschungsgemeinschaft und als langjähriges Vorstandsmitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft des Saarlandes. 1963 wurde er Mitglied der Leopoldina.[2]

Sein umfangreiches Werk zur markhaltigen Nervenfaser wurde durch die Verleihung der Ehrendoktorwürden der Universitäten Poitiers, Genf und Birmingham ausgezeichnet. Die Universität des Saarlandes ernannte ihn 1988 zum Ehrensenator.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Huxley AF, Stämpfli R. Evidence for saltatory conduction in peripheral myelinated nerve fibres. In: J Physiol. 108:315-39, 1949. PMID 16991863
  2. Mitgliederverzeichnis Leopoldina, Robert Stämpfli