Roberto Bautista Agut

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Roberto Bautista Agut Tennisspieler
Roberto Bautista Agut
Roberto Bautista Agut 2016 bei den US Open
Nation: SpanienSpanien Spanien
Geburtstag: 14. April 1988
Größe: 183 cm
Gewicht: 76 kg
1. Profisaison: 2005
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Tomás Carbonell
Pepe Vendrell
Preisgeld: 8.454.979 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 229:140
Karrieretitel: 8
Höchste Platzierung: 13 (17. Oktober 2016)
Aktuelle Platzierung: 14
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 21:40
Höchste Platzierung: 169 (3. März 2014)
Aktuelle Platzierung: 556
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
21. Mai 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Roberto Bautista Agut (* 14. April 1988 in Castellón de la Plana) ist ein spanischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jahr 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der ATP World Tour 2011 gelang ihm keine Teilnahme an einer Hauptrunde, da er bei allen Turnieren bereits in den Qualifikationsrunden scheiterte. Auf der ATP Challenger Tour war sein bestes Resultat die Finalteilnahme beim Turnier in Alessandria wo er dem Spanier Pablo Carreño Busta mit 6:3, 3:6, 5:7 unterlag. Das Jahr beendete er an Position 176 der Weltrangliste.

Das Jahr 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn des Jahres qualifizierte er sich für das Turnier in Doha und traf in der ersten Runde auf den Deutschen Matthias Bachinger. Er verlor das Spiel klar in zwei Sätzen mit 3:6, 4:6. Bei den Australian Open schaffe er über drei Qualifikationsrunden erstmals den Sprung in die Hauptrunde eines Grand-Slam-Turniers. In der ersten Runde war jedoch wieder Endstation, nachdem er Ricardo Mello mit 4:6, 4:6, 5:7 unterlag. Auch beim Turnier in Montpellier ließ er in den drei Qualifikationsrunden seinen Gegnern keine Chance, kam aber dennoch nicht über die erste Hauptrunde hinaus und musste sich Édouard Roger-Vasselin geschlagen geben. Es folgte ein Challenger-Turnier in Quimper, wo er ins Halbfinale einziehen konnte. Beim ATP-Turnier in Marseille gewann er seine drei Qualifikationsrunden und traf in der ersten Runde auf Igor Kunizyn. Das Spiel verlor er klar mit 4:6, 4:6. Beim ersten ATP World Tour Masters 1000-Turnier des Jahres in Indian Wells scheiterte er bereits in der ersten Qualifikationsrunde an Andrei Golubew, welcher in der zweiten Runde des Turniers dem Weltranglisten-Ersten Novak Đoković unterlag. Beim zweiten Masters-Turnier in Miami überstand er einmal mehr die Qualifikationsrunden und zog somit in die Hauptrunde des Turniers ein. Er gewann sein Auftaktspiel gegen Andreas Seppi, unterlag jedoch in der zweiten Runde dem Franzosen Gilles Simon in zwei Sätzen. In Rom sicherte er sich den ersten Challenger-Titel seiner Karriere.[1] Am 22. April besiegte er im Finale den Portugiesen Rui Machado in drei Sätzen. Es folgten weitere gute Resultate auf der Challenger Tour: es gelangen ihm im selben Jahr zwei weitere Titel zu gewinnen. Er gewann die Turniere in Orbetello und Pozoblanco und verbesserte sein Ranking bis zum Ende des Jahres um 98 Positionen von Rang 178 auf Rang 80 der Welt.

Das Jahr 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim ersten Turnier des Jahres in Chennai schaffte er es zum ersten Mal in das Finale eines ATP-Turniers. Dort traf er auf den Serben Janko Tipsarević und verlor das Endspiel in drei Sätzen. Auf dem Weg in das Finale schlug er unter anderem den topgesetzten Tschechen Tomáš Berdych im Viertelfinale und im Halbfinale den an Nummer fünf gesetzten Franzosen Benoît Paire. Dank dieser guten Leistung verbesserte er sich auch deutlich im ATP-Ranking und war nach dem ersten Turnier der Saison an Nummer 55 positioniert. Dies ermöglichte ihm erstmals eine direkte Qualifikation für die Australian Open. Sein Auftaktspiel gegen den Italiener Fabio Fognini gewann er knapp in fünf Sätzen. In der zweiten Runde traf er bereits auf den gesetzten Österreicher Jürgen Melzer und schied nach einem Fünf-Satz-Krimi aus.

Das Jahr 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Juni gewann Bautista Agut durch ein 2:6, 7:62, 6:4 im Finale gegen Benjamin Becker die Topshelf Open in ’s-Hertogenbosch und damit seinen ersten Titel auf der ATP-Tour. Drei Wochen später erreichte er auch beim MercedesCup in Stuttgart das Finale, das er gegen Lukáš Rosol in drei Sätzen gewann. Durch diesen Sieg stand er am 14. Juli 2014 erstmals unter den Top 20 der Weltrangliste.

Davis Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 wurde Roberto Bautista Agut erstmals für die spanische Davis-Cup-Mannschaft nominiert. Er gab sein Debüt in der ersten Runde gegen Deutschland, wo er Philipp Kohlschreiber unterlag. Auch das zweite Spiel gegen Daniel Brands verlor er und schied daraufhin mit seinem Team aus.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500 (1)
ATP World Tour 250 (7)
ATP Challenger Tour (3)
Titel nach Belag
Hartplatz (6)
Sand (1)
Rasen (1)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 21. Juni 2014 NiederlandeNiederlande ’s-Hertogenbosch Rasen DeutschlandDeutschland Benjamin Becker 2:6, 7:62, 6:4
2. 13. Juli 2014 DeutschlandDeutschland Stuttgart Sand TschechienTschechien Lukáš Rosol 6:3, 4:6, 6:2
3. 16. Januar 2016 NeuseelandNeuseeland Auckland (1) Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock 6:1, 1:0 aufgg.
4. 7. Februar 2016 BulgarienBulgarien Sofia Hartplatz SerbienSerbien Viktor Troicki 6:3, 6:4
5. 8. Januar 2017 IndienIndien Chennai Hartplatz RusslandRussland Daniil Medwedew 6:3, 6:4
6. 26. August 2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winston-Salem Hartplatz Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Damir Džumhur 6:4, 6:4
7. 13. Januar 2018 NeuseelandNeuseeland Auckland (2) Hartplatz ArgentinienArgentinien Juan Martín del Potro 6:1, 4:6, 7:5
8. 3. März 2018 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Dubai Hartplatz FrankreichFrankreich Lucas Pouille 6:3, 6:4
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 22. April 2012 ItalienItalien Rom Sand PortugalPortugal Rui Machado 6:79, 6:4, 6:3
2. 29. Juli 2012 ItalienItalien Orbetello Sand SerbienSerbien Dušan Lajović 6:3, 6:1
3. 12. August 2012 SpanienSpanien Pozoblanco Hartplatz SpanienSpanien Arnau Brugués-Davi 6:3, 6:4

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 6. Januar 2013 IndienIndien Chennai Hartplatz SerbienSerbien Janko Tipsarević 6:3, 1:6, 3:6
2. 19. Oktober 2014 RusslandRussland Moskau (1) Hartplatz (i) KroatienKroatien Marin Čilić 4:6, 4:6
3. 25. Oktober 2015 RusslandRussland Moskau (2) Hartplatz (i) KroatienKroatien Marin Čilić 4:6, 4:6
4. 1. November 2015 SpanienSpanien Valencia Hartplatz (i) PortugalPortugal João Sousa 6:3, 3:6, 4:6
5. 27. August 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winston-Salem Hartplatz SpanienSpanien Pablo Carreño Busta 7:66, 6:71, 4:6
6. 16. Oktober 2016 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 6:71, 1:6
7. 29. Juli 2018 SchweizSchweiz Gstaad Sand ItalienItalien Matteo Berrettini 6:79, 4:6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Roberto Bautista Agut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roberto Bautista conquista su primer Challenger en Roma. In: rfet.es. 23. April 2012, abgerufen am 5. Januar 2017 (spanisch).