Rocca Sinibalda

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Rocca Sinibalda
Wappen
Rocca Sinibalda (Italien)
Rocca Sinibalda
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 16′ N, 12° 56′ OKoordinaten: 42° 16′ 27″ N, 12° 55′ 32″ O
Höhe 552 m s.l.m.
Fläche 49 km²
Einwohner 795 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 16 Einw./km²
Postleitzahl 02032
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057062
Volksbezeichnung Rocchegiani
Schutzpatron Santi Agapito e Giustino
Website Rocca Sinibalda

Rocca Sinibalda ist eine Gemeinde in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium mit 795 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016). Sie liegt 72 km nordöstlich von Rom und 19 km südlich von Rieti.

Blick auf Rocca Sinibalda

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rocca Sinibalda liegt auf einem Hügel über dem Tal des Turano in den Sabiner Bergen. Es ist Mitglied der Comunità Montana del Turano.

Die Ortsteile sind Magnalardo, Pantana, Posticciola, Tomassella, Torricchia, Trampani und Vallecupola.

Die Nachbarorte sind Ascrea, Belmonte in Sabina, Castel di Tora, Colle di Tora, Concerviano, Longone Sabino, Monteleone Sabino, Poggio Moiano, Torricella in Sabina, Varco Sabino.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rocca Sinibalda wurde 1084 zum ersten Mal erwähnt. Es gehörte zur Abtei Farfa. 1527 kam es in den Besitz der Adelsfamilie Cesarini, die Baldassare Peruzzi mit der Neugestaltung der Burg beauftragte.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 2.156 2.202 2.312 2.444 2.296 2.220 1.065 943 825

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Giancarlo Marotti (Bürgerliste) wurde im Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt und im Juni 2009 im Amt bestätigt.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Burg in Rocca Sinibalda stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde in der Renaissance (ab 1539) von Baldassare Peruzzi umgebaut. Im Inneren befinden sich Fresken des 16. Jahrhunderts.
  • Das Castello Mareri in Posticciola stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert
  • Die Burg in Magnalardo geht auf das 10. Jahrhundert zurück.
  • Die Pfarrkirche Santi Agapito e Giustino wurde im 16. Jahrhundert errichtet und birgt noch Fresken aus dieser Zeit.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.
  • Anton Henze, Kunibert Bering, Gerhard Wiedmann: Kunstführer Rom. 5. neu bearbeitete Auflage. Philipp Reclam GmbH, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-010402-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rocca Sinibalda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. Italienisches Innenministerium