Roccantica

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Roccantica
Wappen
Roccantica (Italien)
Roccantica
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 19′ N, 12° 42′ OKoordinaten: 42° 19′ 13″ N, 12° 41′ 35″ O
Höhe 457 m s.l.m.
Fläche 17 km²
Einwohner 557 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 33 Einw./km²
Postleitzahl 02040
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057061
Volksbezeichnung Roccolani
Schutzpatron San Valentino
Website Roccantica

Roccantica ist eine italienische Gemeinde mit 557 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Provinz Rieti in der Region Latium.

Panorama von Roccantica

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roccantica liegt 68 km nördlich von Rom und 35 km südwestlich von Rieti. Es liegt in der Hohen Sabina, dem Bergland zwischen Rieti und dem Tal des Tiber. Der Ortskern liegt am Abhang des Monte Pizzuto, der mit 1.288 m s.l.m die höchste Erhebung des Gemeindegebiets bildet. Der tiefste Punkt liegt bei 98 m s.l.m.

Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 2 (mittel gefährdet).[2]

Roccantica ist Mitglied der Comunità Montana Sabina IV Zona.

Die Nachbarorte sind Cantalupo in Sabina, Casperia, Monte San Giovanni in Sabina, Poggio Catino, Rieti und Salisano.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächste Autobahnauffahrt ist Ponzano Soratte an der A1 Autostrada del Sole in 18 km. Der nächste Bahnhof liegt in Poggio Mirteto an der Regionalbahnstrecke FR1 in 11 km Entfernung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufstieg zur Burg

Roccantica wurde 792 als Fundus Antiquum in einer Urkunde der Abtei Farfa erstmals erwähnt, in deren Besitz es sich ab 840 befand. 1060 verteidigten die Roccolani Papst Nikolaus II. der sich in der Burg verschanzt hatte, erfolgreich gegen die Crescentier. Von 1477 bis 1728 gehörte der Ort der Adelsfamilie Odescalchi. Danach unterstand es direkt dem Heiligen Stuhl. 1860 wurde es Teil des Königreichs Italien. Seit 1927 gehört es zur Provinz Rieti.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 704 853 943 1.057 914 897 584 549 631

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riccardo Bianchini (Bürgerliste) wurde im Juni 2009 zum Bürgermeister gewählt. Er löste Loretta Sabatini ab, die nicht mehr kandidierte.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ruine des Torre Nicolò II., Teil der ehemaligen Burg, erinnert an den Papst, der hier Schutz suchte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. Italienischer Zivilschutz
  3. La Repubblica 8. Juni 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]