The Rocky Horror Picture Show

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Filmdaten
Originaltitel The Rocky Horror Picture Show
The rocky horror picture show.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1975
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Jim Sharman
Drehbuch Richard O’Brien,
Jim Sharman
Produktion Michael White
Musik Richard O’Brien
Kamera Peter Suschitzky
Schnitt Graeme Clifford
Besetzung

The Rocky Horror Picture Show aus dem Jahr 1975 ist die Kinofassung des Musicals The Rocky Horror Show von Richard O’Brien, das vor Beginn der Dreharbeiten, am 21. Oktober 1974, bereits mehr als ein Jahr erfolgreich an verschiedenen Orten im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten gelaufen war. Die Premiere des Films war am 14. August 1975 in London.[1] Am 24. Juni 1977 kam der Film in Deutschland in die Kinos und am 25. November 1977 ins Wiener Kolosseum-Kino.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film beginnt mit dem Lied Science Fiction/Double Feature, bei dem nur die rot geschminkten Lippen der Figur Magenta auf der Leinwand zu sehen sind.

Die Handlung beginnt mit dem Ende einer Hochzeit, bei der Brad Majors und seine Freundin Janet Weiss Gäste sind. Mit dem Song Dammit Janet macht Brad seiner Freundin einen Heiratsantrag. Sie wollen daraufhin Dr. Everett Scott besuchen. Nachts im Gewitterregen haben sie eine Reifenpanne. Auf der Suche nach Hilfe finden Brad und Janet ein Schloss (Song: Over at the Frankenstein Place). Der bucklige Butler Riff Raff öffnet und führt die beiden, begleitet vom Hausmädchen Magenta, in den Festsaal, wo sich zu den Klängen von The Time Warp eine Gesellschaft amüsiert und tanzt.

Hausherr Dr. Frank N. Furter, gekleidet in Mieder, Strapse und hochhackigen Schuhen (Song: Sweet Transvestite) lädt beide zur Besichtigung seines Labors ein. Dort stellt er ihnen seine Schöpfung Rocky Horror vor (Song: The Sword of Damocles), einen künstlichen, muskulösen blonden Mann (Song: I can make you a man). Eddie kommt auf einem Motorrad ins Labor gefahren (Song: Hot Patootie – Bless my Soul). Frank N. Furter ist verärgert und erschlägt ihn.

Janet und Brad werden in getrennte Gästezimmer geführt. Frank N. Furter verführt nacheinander beide. Janet irrt im Schloss umher und entdeckt den verängstigten Rocky im Labor. Erst hat sie Mitleid mit ihm, doch schnell kommen sich beide näher (Song: Touch-A, Touch-A, Touch Me).

Dr. Scott kommt am Schloss an, auf der Suche nach seinem Neffen Eddie. Im Esszimmer wird allen Anwesenden ohne deren Wissen der zerteilte Eddie serviert (Song: Eddie’s Teddy). Es kommt zu einer Verfolgungsjagd (Song: Wise up, Janet Weiss), die im Labor endet. Dort werden Janet, Brad und Dr. Scott in nackte Statuen aus Stein verwandelt und auf eine Bühne gebracht. Wieder zum Leben erweckt, haben keinen eigenen Willen mehr und singen zur Musik von Rose Tint My World. Hinter ihnen geht ein Vorhang auf und Frank singt Don’t Dream It – Be It. Später wird auch Dr. Scott wieder zum Leben erweckt und alle fünf tanzen zu Wild and untamed things. Plötzlich erscheinen Riff Raff und Magenta in futuristischer Kleidung und erklären Frank für abgesetzt (Song: I’m Going Home).

Riff Raff tötet Columbia, Frank und Rocky mit einem Laserstrahl und erklärt Dr. Scott, Brad und Janet, dass sie nun in Kürze das gesamte Gebäude zurück auf den Planeten Transsexuell in der Galaxie von Transsylvanien (Original: „planet transsexual in the galaxy of transylvania“) beamen werden und sie den Ort verlassen sollten. Sie fliehen aus dem Schloss, das davonfliegt, und bereuen ihre „Taten“. (Song: Super Heroes). Zum Abspann wird eine veränderte Version von Science Fiction/Double Feature gefolgt von The Time Warp gespielt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museum Lichtspiele in München

In der Filmproduktion der 20th Century Fox von Lou Adler und Michael White unter der Regie von Jim Sharman und Richard O’Brien, der auch Drehbuch, Musik und Texte beisteuerte, wurden die meisten Rollen von der Londoner Original-Bühnenbesetzung übernommen: Tim Curry als Frank N. Furter, Richard O’Brien selbst als Riff Raff, Nell Campbell alias „Little Nell“ als Columbia, Patricia Quinn als Magenta und Jonathan Adams als Dr. Everett von Scott (auf der Bühne hatte er den Erzähler gespielt). Die Rolle des Eddie wurde besetzt mit Meat Loaf aus der Bühnenversion des Roxy Theatre in Los Angeles. Für den Film neu besetzt wurden die Rollen des Brad Majors mit Barry Bostwick und der Janet Weiss mit Susan Sarandon, zwei zu der Zeit relativ unbekannten US-amerikanischen Schauspielern. In einer stummen Rolle erscheint Peter Hinwood als Rocky, seine Gesangsparts wurden im Studio von Trevor White[3] eingespielt. Außerdem tritt Charles Gray als Erzähler auf.

Nachdem der Film anfangs[4] eher schlecht anlief und ihm bereits die Absetzung drohte, zeigte sich relativ bald das Phänomen einer hartnäckigen Fangemeinde, die sich den Film wieder und wieder ansah und die Produzenten an einen Erfolg glauben ließ. Er wurde umgeschnitten und mit neuem Ende und einem geänderten Marketingkonzept als Midnight Movie (damals eine relativ neue Idee) nach sechs Monaten wieder in die Kinos gebracht. Das Konzept ging auf, durch Mundpropaganda erhielt der Film eine ständig wachsende Fangemeinde, die vielfach Texte mitsang und Filmszenen mitspielte und -tanzte (Time Warp). Sie wuchs weiter an, so dass der Film heute Kultstatus besitzt und auch nach mehr als 30 Jahren noch in vielen Programmkinos regelmäßig gezeigt wird. Einen weltweiten Rekord halten dabei die Museum Lichtspiele in München, denn hier befindet sich der Film seit dem 24. Juni 1977 regelmäßig wöchentlich und somit seit fast 40 Jahren ununterbrochen im Programm (Stand März 2017). In dem Kino wurde ein spezieller Saal nach der Kulisse des Films eingerichtet. Verkleidungen sind gerne gesehen und an der Kasse gibt es für Gäste, die sich nicht schon vorher eingedeckt haben, ein originelles zum Film passendes Mit-Mach-Päckchen.[5][6]

Drehorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studioaufnahmen des Filmes wurden in den englischen Bray Studios (Down Place, Oakley Green, Berkshire) gedreht. Die Bray Studios befanden sich bis 1970 im Eigentum der für ihre Horrorfilme bekannten Hammer Films, welche dort zahlreiche ihrer Klassiker drehte. In unmittelbarer Nähe der Studios befindet sich das Herrenhaus Oakley Court, wo die Außen- sowie einige Innenaufnahmen des Schlosses gemacht wurden. Im August 2006 fand hier ein Fan-Treffen statt, bei dem auch Richard O’Brien anwesend war.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Als Musical ist die Show eher lahm, die Parodie auf den Kino-Horror kommt über einige gängige Grundmuster nicht hinaus, und jeden Film, an den erinnert wird, möchte man eher ein zweites Mal sehen, als hier die Erlebnisse eines unbedarften Pärchens in einem Spukschloß zu verfolgen.“

Die Zeit, 22. Juli 1977[7]

„Bei jeder ‚Rocky Horror‘-Vorstellung ging im Kino die Post ab. Geschminkt wie Frank N. Furter (Tim Curry), Riff Raff (Richard O’Brien, zugleich der Komponist!) oder Eddie (Meatloaf) grölte man die Songs von ‚Science fiction double feature‘ bis ‚Don’t dream it, be it!‘ mit und warf bei der Hochzeitsszene Reis in den Saal. Die wüste Mischung aus Travestieshow und Gruselfilmparodie war ursprünglich ein Geheimtip der New Yorker Theaterszene. Als Film brauchte das Grusical zwei Jahre Anlaufzeit. Dann war der Bann gebrochen, und der ‚Rocky Horror‘-Kult blühte in den Programmkinos bis in die Achtziger hinein. Kein Grund, damit jetzt Schluß zu machen. Schließlich hat das Musical einiges zu bieten: Ohrwurm-Hits, einen sexy Tim Curry als ‚Sweet Transvestite‘ und die süße Susan Sarandon als Janet. – Schminken, Reis und Klopapier holen – ab geht’s!“

TV Spielfilm[8]

„Der größte Kultfilm aller Zeiten! Das schrille Grusical – Horror und Sci-Fi-Film Persiflage – kam zwei Jahre nach seiner US-Premiere in unsere Kinos und wurde zum Dauerbrenner. Tim Curry debütierte als Dr. Frank-N-Furter. – Frivoler Mix aus Show, Kitsch und Dekadenz.“

TV Guide[9]

„Bizarr-groteske Pop-Parodie auf Horror-, Monster-, Science-Fiction- und Musikfilme; voll bewusster Angriffe auf moralische und geschmackliche Konventionen. Ein Klassiker des 70er-Jahre-Pop.“

Lexikon des Internationalen Films[10]

Kult[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu dem Kult, der im Laufe der Jahre um den Film entstanden ist, gehört vor allem das aktive Mitmachen der Zuschauer in bestimmten Szenen des Filmes sowie das Verkleiden als Transvestit. Bei folgenden Szenen kann sich das Publikum aktiv beteiligen:[11]

  • Der Erzähler: Der Schnitt auf den Erzähler wird vom Publikum mit lauten „boring“-Rufen quittiert.
  • Wenn Janet in Erscheinung tritt, wird „slut“, bei Brad „asshole“ gerufen.
  • Das Erwähnen von Ralph Hapshatt wird mit „Hap-SHIT“ kommentiert.
  • Nach jeder Erwähnung des Namens Janet wird laut „WeisSSS“ gerufen.
  • Die Hochzeitsszene: Hier wird mit Reis geworfen. Vor dem Song sagt Brad „I really love the …“ hier stottert das Publikum mit „Skil, skil, skil“, bevor er sagt „skilful way“
  • Dr. Scott: Jedes Mal, wenn sein Name genannt wird, wird ein Donnergrollen vom Publikum im Einklang mit einem lauten „HU!“ simuliert.
  • Eddie: Jedes Mal, wenn sein Name genannt wird, reagiert das Publikum mit „Shht!“-Rufen.
  • Die Gewitter-Szene: Bei dieser Szene bedeckt das Publikum die Köpfe mit einer Zeitung, sobald Janet zum Schutz gegen den Regen dies tut, als sie aus dem Auto steigt. Der Regen selbst stammt in diesem Falle aus Wasserpistolen. Außerdem werden dann bei der Textzeile „there’s a light …“ ein Feuerzeug oder Wunderkerzen angezündet. Als Brad einen Zweig zur Seite biegt, ihn dann zurückschnellen lässt und er Janet trifft, ruft das Publikum kurz vorher „Achtung, Janet! Der Zweig!“
  • Ankunft am Schloss: Als Riff-Raff die Türe öffnet, ruft nach der Vorstellung durch Brad das Publikum „Hey Riff-Raff, look between her legs“, woraufhin dieser antwortet „you're wet“
  • Der Time Warp: Wenn das Lied gespielt wird, tanzt das Publikum ebenfalls.
  • Sweet Transvestite: Wenn Frank die Kunstpause bei dem Wort „anticipation“ macht, wird „Say it!“ gerufen.
  • Brad und Janet fahren mit dem Lift in Furters Labor: Kurz bevor der Lift im Labor auftaucht, ruft das Publikum „show me something green and sexy“. Kurz danach sieht man wie Furter in einem grünen Laborkittel erscheint.
  • Die Ansprache Furters im Labor: Furter zieht dreimal seinen Gummihandschuh in die Länge und lässt ihn wieder los. Das dabei entstehende Geräusch snap wird dabei vom Publikum zeitgleich mit eigenen Gummihandschuhen verstärkt.
  • Die „Geburt“ von Rocky: Das Publikum unterstützt die Szene mit „Tröten“ und – wenn Rocky aus seinen Bandagen gewickelt wird – mit dem Werfen von Klopapierrollen.
  • Der „Charles Atlas Song“: Am Ende des Charles Atlas Song schreiten Furter und Rocky in Richtung Schlafzimmer, das Publikum wirft dabei Konfetti.
  • Als Eddie erscheint, wird Mehl geworfen, um den Nebel der Filmszene nachzuahmen.
  • In einer Szene sagt Frank „It’s not easy having a good time“. Das Publikum antwortet „Try Disney World“.
  • Die „Dinner-Szene“ mit dem toten Eddie im Tisch:
    • Wenn Frank N. Furter sein Glas erhebt und sagt „A toast!“ werfen alle mit Toastbrotscheiben.
    • Sobald Furter einen Partyhut aufzieht, zieht das Publikum nach.
  • Der Song Wise Up, Janet Weiss: Auf die Textzeile Furters Did you hear a bell ring? antwortet das Publikum mit dem Klingeln kleiner Glöckchen oder dem Schlüsselbund.
  • Szene I’m Going Home: Bei den Textzeilen „… cards for sorrow, cards for pain“ wirft das Publikum mit Spielkarten.

Filmfehler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Herz, welches Brad auf die Kapellentür malt, unterscheidet sich von dem, welches weggewischt wird.
  • Beim Time-Warp verschwindet und erscheint der rote Teppich von Einstellung zu Einstellung.
  • Vor dem Time-Warp schlägt die Glocke siebenmal, aber die Uhr zeigt 12 Uhr.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Figur des Dr. Everett Scott alias Dr. Everett von Scott, welches eine deutsche Herkunft andeutet (er spricht im Film auch mit deutschem Akzent), ist eine Parodie auf die Figur des Dr. Strangelove (in der deutschen Übersetzung: Dr. Seltsam) aus dem Film Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben von Stanley Kubrick.

Direkt nach der Hochzeit sieht man in einer kurzen Einstellung ein bäuerliches Ehepaar (die Kirchendiener) mit einer Mistgabel vor der Kirchentür. Diese Szene ist eine Anspielung auf das Gemälde American Gothic von Grant Wood, welches wiederum in einer der ersten Szenen im Schloss recht prominent neben der Standuhr innerhalb der Eingangshalle zu sehen ist. Das Paar wird gespielt von Richard O’Brien und von Patricia Quinn, welche später als Riff Raff und Magenta im transsilvanischen Schloss auftauchen werden. In der Szene kurz vor Ende des Films, als Riff Raff und Magenta in futuristischer Kleidung erscheinen, um Frank’n’Furter „abzusetzen“, findet man ebenfalls eine Parodie auf American Gothic: Riff Raff trägt einen Laserstrahler in Form eines Dreizacks – oder einer Mistgabel. Diese dreifache Gegenüberstellung der transsilvanischen schrägen Galgenvögel mit American Gothic, das als eine der klassischen Darstellungen des amerikanischen pietistischen Protestantismus des 19. Jahrhunderts gilt, ist eine Veralberung des amerikanischen Pietismus.

Schon in der Eingangsszenerie bei und in der Kirche von Denton sind mit den Kirchendienern (Riff Raff, Magenta, Columbia) und dem Pfarrer (Frank’n’Furter) die wichtigsten transsylvanischen Gestalten bereits vorhanden. Der Erzähler hat sie auf seiner Projektion markiert, bevor er das Publikum auf eine „strange journey“ einlädt. Mit zahlreichen Anspielungen auf Frankenstein (zum Beispiel Frank’n’Furter, das künstliche Geschöpf Rocky) und Transsylvanien/Dracula nimmt die Rocky Horror Picture Show Motive aus den zwei bekanntesten Erzählsträngen des Horrorfilms auf und parodiert diese. Wie schon Victor in Mary Shelleys Roman weist Dr. Frank’n’Furter Parallelen zum Gefallenen Engel auf. Als Kulisse für den Film diente unter anderem das englische Herrenhaus Oakley Court.

Glee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fox' fünfte Episode der zweiten Staffel der Fernsehshow Glee hieß "The Rocky Horror Glee Show" und wurde am 26. Oktober 2010 in den USA ausgestrahlt. Die Episode dreht sich um die Proben des Showchors für das alljährliche Musical und über eine Debatte, ob Rocky Horror von einer Gruppe High-School Schülern aufgeführt werden soll. Die Episode beinhaltet sieben Versionen von Stücken aus dem Musical, die von der Glee-Besetzung gesungen werden. Die Songtexte wurden für die amerikanische Prime Time gesäubert. "Touch-a, Touch-a, Touch-a, Touch Me", einer der mehr gewagten Songs in dieser Episode, wird von zwei erwachsenen Schauspielern gesungen; dennoch wurde der Originalsongtext zensiert. Sowohl Barry Bostwick als auch Meat Loaf haben in der Episode Gastauftritte als Führungskräfte für den fiktiven Fernsehsender "WOHN News 8". Ihre Figuren versuchen, Streit um die geplante Aufführung des Chores zu erzeugen.

Soundtracks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Soundtrack erschien mit dem Untertitel Audience Par-Tic-I-Pation Album auf zwei Langspielplatten auch ein „Original Soundtrack to the Original Soundtrack from the Original Movie“, der eine komplette US-Aufführung des Filmes inklusive Sprechszenen mit der typischen Soundkulisse aus dem Zuschauerraum eines Filmtheaters zur Zeit des Höhepunkts der „Mitmach-Aufführungen“ wiedergibt. Die Aufnahme beginnt mit einem Willkommensgruß von Sal Piro.

Auf der DVD finden sich auch die wichtigsten Lieder als Karaoke-Version. Auf der Doppel-DVD gibt es einige Extras wie Aufnahmen vom Set und dem Einüben der Tänze der Schauspieler.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golden Scroll 1976
  • nominiert:
    • Bester Horrorfilm

Fortsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Erfolg des Films planten Jim Sharman und Richard O’Brien eine Fortsetzung. Diese erschien 1981 unter dem Titel Shock Treatment.

Darin geraten Brad und Janet, nun verheiratet, ungewollt in die Fänge des Fernsehens und werden davon manipuliert. Janet wird eingeredet, sie sei ein Star, während Brad, mit Drogen vollgepumpt, in die Irrenanstalt eingewiesen wird, um ruhiggestellt zu werden. Der gesamte Film spielt in einem riesigen Fernsehstudio, das nun Denton beherrscht, und beinhaltet immer wieder Medienkritik.

Der Film bietet wieder viele Songs und Richard O’Briens Humor, jedoch erreichte er nie den Kultstatus seines Vorgängers. In Deutschland floppte der Film in den Kinos; 2007 erschien er auf DVD.

Neuverfilmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2008 wurde bekanntgegeben, dass Sky Movies und MTV an einer Neuverfilmung der Rocky Horror Picture Show fürs Fernsehen arbeiten. Richard O’Brien wurde als Koproduzent genannt, bestritt aber jegliche Beteiligung.[12] Das Projekt scheiterte aber bereits in der Entwicklungsphase.[13]

Im Oktober 2015 gab der Fernsehsender Fox bekannt, dass er an einer Neuverfilmung arbeite. Als Hauptdarstellerin wurde die transsexuelle Schauspielerin Laverne Cox verpflichtet. Regie führt Kenny Ortega und als Co-Produzent agiert Lou Adler, der bereits als Produzent am Original von 1975 mitwirkte.[14] Das als zweistündiges TV-Special produzierte Musical The Rocky Horror Picture Show: Let’s Do the Time Warp Again wurde am 20. Oktober 2016 ausgestrahlt.

Songs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Science Fiction – Double Feature (Gesungen von Richard O’Brien)
  • Damn It, Janet (Gesungen von Barry Bostwick und Susan Sarandon)
  • There’s a Light (Over at the Frankenstein Place) (Gesungen von Susan Sarandon, Barry Bostwick und Richard O’Brien)
  • Time Warp (Gesungen von Richard O’Brien, Little Nell, Patricia Quinn und Charles Gray)
  • Sweet Transvestite (Gesungen von Tim Curry)
  • I Can Make You a Man (Gesungen von Tim Curry)
  • Sword of Damocles (Gesungen von Peter Hinwood)
  • Hot Patootie/Bless My Soul (Gesungen von Meat Loaf)
  • I Can Make You a Man (Reprise) (Gesungen von Tim Curry)
  • Once in a While (Szene herausgeschnitten)
  • Touch-A-Touch-A-Touch-A-Touch Me (Gesungen von Susan Sarandon)
  • Eddie’s Teddy (Gesungen von Jonathan Adams und Little Nell)
  • Planet Schmanet Janet/Wise up, Janet Weiss (Gesungen von Tim Curry)
  • Floorshow (Gesungen von Little Nell, Peter Hinwood, Barry Bostwick, Susan Sarandon, Richard O’Brien und Tim Curry)
  • I’m Going Home (Gesungen von Tim Curry)
  • Superheroes (Gesungen von Barry Bostwick und Susan Sarandon)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Schmeh: Der Kultfaktor. Vom Marketing zum Mythos: 42 Erfolgsstorys von Rolex bis Jägermeister. Redline Wirtschaftsverlag, Frankfurt August 2004, ISBN 3-636-01082-4 (enthält ein ausführliches Kapitel über Rocky Horror Picture Show und den dazugehörenden Kult).
  • Mick Rock: Rocky Horror. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Oktober 2005, ISBN 3-89602-666-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rockyhorror.com: Rocky Horror Timeline.
  2. Petra Paterno: „Dein Theater war wie ein Magnet.“ Das Wiener Schauspielhaus unter Hans Gratzer 1978 bis 2001. Dissertation für Doktorin der Philosophie in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Wien 2013, S. 55 (othes.univie.ac.at [PDF; abgerufen am 28. März 2016]).
  3. Trevor White. In: IMDb. Abgerufen am 6. September 2016.
  4. Open Culture. Interview mit Tim Curry in der ersten Woche nach der Premiere.
  5. ROCKY HORROR, Museum Lichtspiele München, Abruf 4. März
  6. Rocky Horror Picture Show: Seit 40 Jahren in München – Ein Münchner Weltrekord: Die Transvestiten-Show zum Mitpöbeln, Laura Kaufmann, SZ, 16. Februar 2017, Abruf 4. März 2017
  7. Filmtips. In: Die Zeit, Nr. 30/1977.
  8. Kritik. In: tvspielfilm.de. Abgerufen am 13. Juli 2015.
  9. TV Guide, Heft 15/2009.
  10. The Rocky Horror Picture Show. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 3. November 2016.
  11. rockyhorror.com Proplist.
  12. Rocky remake leaves O'Brien cold. In: BBC-Newsmeldung. 14. August 2008, abgerufen am 13. Juli 2015.
  13. Studios 'court Glee creator' for Rocky Horror Picture Show remake. In: The Guardian. 19. Oktober 2010, abgerufen am 18. Januar 2016.
  14. Laverne Cox to Star in ‘Rocky Horror Picture Show’ on Fox. In: The New York Times. 22. Oktober 2015, abgerufen am 18. Januar 2016.