Rocky Johnson

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Wayde Douglas Bowles
Daten
Ringname(n) Sweet Ebony Diamond
Drew Glasteau
Rocky Johnson
Namenszusätze Soulman
Körpergröße 188 cm
Kampfgewicht 112 kg
Geburt 24. August, 1944
Amherst, Kanada
Angekündigt aus Toronto, Kanada
Trainiert von Peter Maivia
Rocky Bollie
Kurt Von Steiger
Debüt 1966
Ruhestand 1991
Webseite rockyjohnson.net

Wayde Douglas Bowles (* 24. August 1944 in Amherst, Kanada) besser bekannt unter seinem Ringnamen Rocky Johnson, ist ein ehemaliger kanadischer Wrestler. Johnsons größter Erfolg als aktiver Wrestler war während seines Engagements für die World Wrestling Federation der Erhalt des WWF Tag Team Champion Titels zusammen mit Tony Atlas. Damit wurden sie das erste rein afroamerikanische Team, welches den höchsten Team-Titel im Wrestling erhielt. Sein Sohn ist der Schauspieler und Wrestler Dwayne Johnson, von dem er 2008 in die WWE Hall of Fame eingeführt wurde. Sein Bruder James war unter dem Namen Ricky Johnson ebenfalls als Wrestler aktiv.

Karriere[Bearbeiten]

In seiner Karriere trat Bowles als "Soulman" Rocky Johnson für die National Wrestling Alliance (NWA), World Wrestling Federation (WWF) und viele andere Promotionen auf. Als Höhepunkt seiner Karriere gilt der Gewinn des WWF Tag Team Titels zusammen mit Tony Atlas, deren Tag Team The Soul Patrol als erstes afro-amerikanisches Tag Team den Titel halten durfte.

Bowles war in den siebziger Jahren mehrmals Top-Herausforderer auf die NWA World Heavyweight Championship und trat dabei gegen so bekannte Wrestler, wie Terry Funk oder Harley Race an. Er konnte mehrere Tag Team-Titel gewinnen und ging 1983 zur World Wrestling Federation, wo er zusammen mit Tony Atlas das Tag Team The Soul Patrol bildete. Sie besiegten die Wild Samoans (Afa und Sika Anoai) am 15. November 1983 um die WWF Tag Team Titel zu gewinnen. Johnson heiratete Ata Maivia, die Tochter von "High Chief" Peter Maivia und wurde so Mitglied der samoanischen Wrestling-Familie, die mehrere erfolgreiche Wrestler hervorbrachte. 1972 wurde ihr Sohn Dwayne Douglas Johnson geboren.

Nachdem er 1991 seine Karriere beendete, arbeitete er zunächst als LKW-Fahrer, später trainierte er zusammen mit Pat Patterson seinen Sohn Dwayne. Ursprünglich wollte er nicht, dass Dwayne in das Wrestlinggeschäft einsteigt, nutzte jedoch seinen Einfluss, um ihn bei der WWF unter Vertrag zu stellen. Anfangs begleitete er seinen Sohn zum Ring und griff zu Gunsten seines Sohnes in Matches ein. Nachdem Dwayne unter dem Namen Rocky Mavia (eine Kombination des Vornamens seines Vaters und des Nachnamens seines Großvaters) als Publikumsliebling nicht ankam, wurde dieser unter dem Namen The Rock zum arroganten Bösewicht umfunktioniert, der natürlich nicht mehr von seinem Vater begleitet wurde.

Bowles arbeitete 2003 für kurze Zeit für Ohio Valley Wrestling als Trainer, wurde jedoch noch im selben Jahr entlassen. Am 29. März 2008 wurde er in die WWE Hall of Fame aufgenommen.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Championship Wrestling from Florida
  • 1x NWA Florida Brass Knuckles Championship
  • 2x NWA Florida Heavyweight Championship
  • 1x NWA Florida Tag Team Championship - mit Pedro Morales
  • 1x NWA Florida Television Championship
  • Georgia Championship Wrestling
  • 1x NWA Georgia Heavyweight Championship
  • 1x NWA Georgia Tag Team Championship - mit Jerry Brisco
  • Mid-Atlantic Championship Wrestling
  • 1x NWA Mid-Atlantic Heavyweight Championship
  • NWA All-Star Wrestling
  • 1x NWA Canadian Tag Team Championship (Vancouver Version) - mit Don Leo Jonathan
  • NWA Big Time Wrestling
  • 1x NWA Texas Brass Knuckles Championship
  • 2x NWA Texas Heavyweight Championship
  • 1x NWA Texas Tag Team Championship - mit Jose Lothario
  • 1x NWA World Tag Team Championship (Detroit Version) - mit Ben Justice
  • 1x NWA Americas Heavyweight Championship
  • 1x NWA Americas Tag Team Championship - mit Earl Maynard
  • 2x NWA Beat the Champ Television Championship
  • NWA Mid-America
  • 1x NWA Southern Heavyweight Championship (Memphis Version)
  • 1x NWA United States Heavyweight Championship
  • 4x NWA World Tag Team Championship (San Francisco Version) - 1x mit Pepper Gomez und 3x mit Pat Patterson
  • 2x NWA "Beat the Champ" Television Championship
  • Pacific Northwest Wrestling
  • 1x NWA Pacific Northwest Heavyweight Championship
  • 2x NWA Pacific Northwest Tag Team Championship - je 1x mit Brett Sawyer und Iceman Parsons

Literatur[Bearbeiten]

  • Mick Foley: Have A Nice Day: A Tale of Blood and Sweatsocks. HarperCollins, 2000, ISBN 0061031011, S. 768.

Weblinks[Bearbeiten]