Rohrbachgraben BE

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BE ist das Kürzel für den Kanton Bern in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Rohrbachgrabenf zu vermeiden.
Rohrbachgraben
Wappen von Rohrbachgraben
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Oberaargauw
BFS-Nr.: 0339i1f3f4
Postleitzahl: 4938
Koordinaten: 627527 / 219089Koordinaten: 47° 7′ 20″ N, 7° 48′ 5″ O; CH1903: 627527 / 219089
Höhe: 634 m ü. M.
Fläche: 6,5 km²
Einwohner: 397 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 61 Einw. pro km²
Website: www.rohrbachgraben.ch
Rohrbachgraben BE

Rohrbachgraben BE

Karte
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Rohrbachgraben ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Oberaargau des Kantons Bern in der Schweiz.

Eine für Berner Gemeinden typische Burgergemeinde gibt es nicht, lediglich die Einwohnergemeinde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rohrbachgraben liegt im Oberaargau im Schweizer Mittelland in einem kleinen Tal. Die Nachbargemeinden sind Madiswil, Rohrbach, Huttwil, Dürrenroth, Walterswil und Ursenbach.

Etwa 4.7 km² oder 73 Prozent des Gemeindegebietes besteht aus hügeligen, landwirtschaftlich genutzten Flächen, 1.7 km² dagegen sind Waldfläche. Die Einwohner verteilen sich auf mehrere Weiler namens Glasbach, Liemberg, Ganzenberg, Flückigen, Kaltenegg, Matten, Wald und Wil, wobei letzterer der grösste und eigentliche Dorfkern ist.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bauernhöfe Ganzenberg und Glasbach (1328 erstmals erwähnt) standen unter der Herrschaft feudaler Herren. Dietrich von Rüti schenkte sie dem Kloster St. Urban, 1458 wurden sie an die Stadt Bern veräussert. 1507 verkaufte Hans Rudolf von Luternau dem Bauern Henz ein stattliches Bauerngut in Flückigen für 340 Gulden.

Die erste elektrische Lampe brannte am 11. November 1911 um 11.11 Uhr in der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde. Infolge Bevölkerungsabnahme wurde 1992 die Post geschlossen, 2001 musste die Oberstufenklasse der Schule geschlossen werden, im Dorf verblieben Kindergarten und Primarschule. 2015 zählte man 48 Schüler, 40 landwirtschaftliche und einige handwerkliche Betriebe.[3]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Jufer (Red.): Der Amtsbezirk Aarwangen und seine Gemeinden. Herausgegeben vom Amtsbezirk Aarwangen und die 25 Einwohnergemeinden. Merkur, Langenthal 1991, ISBN 3-9070-1210-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rohrbachgraben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Website der Gemeinde Rohrbachgraben
  3. Website der Gemeinde Rohrbachgraben