Rolf Börjlind

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Rolf Börjlind (2014)

Rolf Börjlind (* 7. Oktober 1943 in Västra Skrävlinge, Schonen, Schweden) ist ein schwedischer Autor, Regisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Börjlind schloss 1965 die Journalistenhochschule in Stockholm ab, die seit 1977 ein Teil der Universität Stockholm ist. Seit dem Ende der 1960er Jahre arbeitete er mit Carsten Regild zusammen. Der Künstler Regild trug künstlerische Entwürfe für die mittels Schablonen angefertigte Kunstzeitschrift Kulturmagasinet Vargen bei und Börjlind die Texte. Die Zeitschrift erschien in den Jahren 1974 und 1975. Der von den beiden gegründete Verlag Vargens förlag publizierte unter anderem Kunst- und Künstlerbücher.

1977 zeigten die Künstler im Moderna Museet in Stockholm das Programm Persona non grata nach dem Buchtitel aus dem gleichen Jahre. 1979 folgte die Programmreihe Panik im Moderna Museet mit Texten von Börjlind, künstlerischen Beiträgen von Regild und der Musik von Bruno K. Öijer.

In den 1970er Jahren arbeitete Börjlind als Werbetexter in einer Werbeagentur, seit 1980 widmet er sich der Filmbranche als Schauspieler, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor und schreibt ab und an satirische Beiträge für die Tagespresse. Aus den 1980er Jahren sind die Filme der Jönsdonsliga bekannt, ebenso aus den Jahren von 1976 bis 2010 die Fernsehfilme über den Kommissar Martin Beck.

Börjlind ist Mitglied des Schwedischen Dramatikerverbands.

Börjlind ist mit Cilla Börjlind verheiratet und lebt mit ihr im Villenvorort Storängen in Nacka westlich von Stockholm. Das Paar hat seit 2012 drei Bücher beim schwedischen Verlag Norstedts veröffentlicht, die alle drei beim Münchner btb Verlag (2013, 2014 und 2016) in deutscher Sprache herauskamen.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]