Rolf Becker (Schauspieler)

Rolf Becker (* 31. März 1935 in Leipzig; † 12. Dezember 2025 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher. Er begann seine Karriere an den Münchner Kammerspielen und wirkte ab 1961 in über 200 Film- und Fernsehproduktionen mit. Eine seiner bekanntesten Rollen war jene des Otto Stein in der Fernsehserie In aller Freundschaft, die er von 2006 bis zu seinem Tod spielte.
Leben und Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Herkunft und Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Becker war der Sohn eines Wehrmachts-Offiziers. Er wuchs bei seinen Großeltern in Osterstedt in Schleswig-Holstein auf. 1943 wurde sein Vater als Soldat im Krieg getötet. Ab 1945 besuchte er das Alte Gymnasium in Bremen. Nach seinem Abitur nahm Becker von 1956 bis 1958 Schauspielunterricht an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Das notwendige Geld verdiente er sich als Bühnentechniker.[1]
Theater
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1957 gab Rolf Becker sein Bühnendebüt an den Münchner Kammerspielen in dem Schauspiel Die Affäre Dreyfus von Hans José Rehfisch und Wilhelm Herzog. Ab 1958 war er am Staatstheater Darmstadt und ab 1962 am Stadttheater Ulm tätig. 1963 wechselte er an das Theater Bremen, wo er auch inszenierte und ab 1965 Oberspielleiter der Oper war. 1969 wurde er fristlos entlassen und arbeitete danach als freier Schauspieler.[2] Ab 1971 war Becker in Hamburg am Deutschen Schauspielhaus engagiert.
Film und Fernsehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab Anfang der 1960er-Jahre wurde Becker durch Rollen in Theater- und Literaturverfilmungen des deutschen Fernsehens bekannt. Er spielte u. a. 1962 in der Neuverfilmung der Affäre Blum von Robert Adolf Stemmle, verkörperte 1966 den Pilot Officer in Bratkartoffeln inbegriffen nach Arnold Wesker, 1969 den Sohn Johannes in der Heinrich-Böll-Satire Nicht nur zur Weihnachtszeit, 1972 den Preußenkönig Friedrich den Großen in dem Sechsteiler Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck und 1975 die Rolle des Carlos Henke in Erziehung durch Dienstmädchen nach Robert Wolfgang Schnell.[3]
Unter der Regie von Franz Peter Wirth verkörperte er 1978 den Octavio Piccolomini in der vierteiligen Wallenstein-Verfilmung nach Golo Mann und 1982 Wilhelm von Oranien in der Fernsehfassung des Egmont. Außerdem trat er unter dessen Regie als Bernd von Vitzewitz im Sechsteiler Vor dem Sturm nach Theodor Fontane und als Herzog Alba in Friedrich Schillers Don Carlos auf.[4]
Zu Beckers Auftritten in Kinoproduktionen des Neuen Deutschen Films zählen Rollen in Cardillac (1969) von Edgar Reitz, Ich bin ein Elefant, Madame (1969) von Peter Zadek und Ich liebe Dich, ich töte Dich (1971) von Uwe Brandner. 1975 spielte er unter der Regie von Volker Schlöndorff den Staatsanwalt Peter Hach in der Böll-Verfilmung Die verlorene Ehre der Katharina Blum. 1999 trat er in der deutsch-ungarischen Koproduktion Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday von Rolf Schübel auf. Becker stellte darin den alten deutschen Geschäftsmann Hans Wieck dar, der in Budapest nach seiner Jugendliebe forscht. Sein jugendliches Pendant, ein SS-Offizier in Budapest, wurde von seinem Sohn Ben Becker verkörpert.
2001 spielte er in Klaus Gietingers satirischem Roadmovie Heinrich der Säger den kauzigen Bahnhofsvorsteher Kurt Grantke. Seine Filmtochter Teresa wurde von Beckers Tochter Meret dargestellt. 2017 war er als Sepp in Laura Lackmanns Filmkomödie Zwei im falschen Film letztmals auf der Kinoleinwand zu sehen.
Im Fernsehen spielte Becker zusammen mit Hannelore Elsner in den Filmen Tam Tam oder Wohin die Reise geht (1989) und in Der Zauberkasten (1990). Anfang der 2000er-Jahre wirkte er in den melodramatischen Spielfilmen der ZDF-Herzkino-Reihen Rosamunde Pilcher und Inga Lindström, aber auch in zahlreichen Fernsehfilmen wie in Matti Geschonnecks Romanverfilmung Die Nachrichten (2005), im Liebesdrama Mutterglück (2006) von Christian Görlitz, und in Eine Robbe zum Verlieben (2006) von Christine Kabisch sowie deren Fortsetzung Eine Robbe und das große Glück (2007), die unter der Regie von Imogen Kimmel entstand.
Hinzu kamen zahlreiche Gastauftritte in verschiedenen Fernsehserien- und reihen wie Derrick, Der Alte, Tatort, Ein Fall für zwei, Die Männer vom K3, Hecht & Haie, Der Mond scheint auch für Untermieter, Der Bulle von Tölz, Charlotte Link, Küstenwache und Großstadtrevier.[5]
Becker übernahm überdies auch durchgehende Serienrollen, wie bspw. als Herbert Moll in der Arztserie Freunde fürs Leben (1992–1993), neben Richy Müller und Ursula Karusseit als loyaler Lokalbetreiber Ecki in der Krimiserie Die Stadtindianer und an der Seite von Hans Teuscher als Peter Stavenhagen in der Familienserie Der Nelkenkönig (1994).
Ab März 2006 (Folge 300) übernahm Rolf Becker die Figur des Otto Stein, des ehemaligen Cafeteria-Mitarbeiters der Sachsenklinik und Vaters von Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann), in der ARD-Krankenhausserie In aller Freundschaft,[6][7] wo er bereits im Oktober 1998 (Folge 1) als Arno Maybach[8] und im Dezember 2005 (Folge 290) als Viktor Hauer[9] in einer Gastrolle zu sehen gewesen war. Im September 2022 spielte er dort in der 987. Folge mit dem Titel Ein guter Mensch erstmals neben seinem leiblichen Sohn Ben Becker.[10][11]
Sprechtätigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Becker betätigte sich neben seiner Arbeit auf der Bühne und vor der Kamera als Synchronsprecher, u. a. lieh er seine Stimme Ben Cross 1985 in Palast der Winde, Jeremy Irons 1994 in Geschichten aus Hollywood, Jacques Perrin 1986 in Der Panther, sowie 1999 dem Titelhelden des deutsch-französisch-kanadischen Zeichentrickfilms Babar – Der König der Elefanten.[12] Außerdem sprach Becker für Werbespots und wurde als Sprecher von Fernsehdokumentationsfilmen (u. a. Schnee von gestern) und Kindersendungen beschäftigt. 2003 sprach er den Kommentartext zu dem Luxemburger Schauspielerporträt René Deltgen – Der sanfte Rebell. Ab 2005 arbeitete er zudem mit dem Silberfuchs-Verlag zusammen und war dort Stammsprecher der Hörbuch-Reihe Länder hören – Kulturen entdecken, die er auch live als Lesungen mit Musikbegleitung aufführte. Im Reformationsjahr 2017 hielt er zusammen mit dem Schlagzeuger Stefan Weinzierl Konzert-Lesungen aus dem Hörbuch Martin Luther – Freiheit, Gnade, Mensch.[13]
Politisches Engagement
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Becker war Mitglied in der Gewerkschaft ver.di, Fachbereich Medien, und Mitglied des ver.di-Ortsvereinsvorstands Hamburg.
- Ab 1969 war Becker Mitglied der in der Tradition der KPO stehenden Gruppe Arbeiterpolitik.[14]
- Er gehörte zu den Mitbegründern des Berliner Heinrich-Heine-Preises.[15]
- Becker unterstützte das internationale Komitee zur Verteidigung von Slobodan Milošević.[16]
- Er engagierte sich zunächst gegen das umstrittene Internationale Maritime Museum Hamburg im Kaispeicher B in der HafenCity Hamburg.[17] Zwischenzeitlich distanzierte sich Becker hiervon.[18]
- Das Gnadengesuch des ehemaligen RAF-Mitgliedes Christian Klar, das auf Anregungen von Günter Gaus im Frühjahr 2003 zurückgeht,[19] wurde von ihm unterstützt. Von April 2003 bis Januar 2006 war Becker auf Vorschlag des Justizministeriums Baden-Württemberg und in Vereinbarung mit der Justizvollzugsanstalt Bruchsal offiziell ehrenamtlicher Betreuer von Christian Klar.[20][21] 2003 hatte sich der Schauspieler im Auftrag seiner Gewerkschaft beim Intendanten des Berliner Ensembles, Claus Peymann, um einen Praktikumsplatz für Klar bemüht.
- Becker unterstützte die Freilassung Mumia Abu-Jamals und hielt im Mai 2001 die Laudatio bei der Verleihung des Erich-Mühsam-Preises an den zum Tode verurteilten afroamerikanischen Journalisten.[22] Im September 2009 besuchte er Mumia Abu-Jamal in der Todeszelle.[23]
- Ab Anfang 2008 las Becker in deutschen Städten das Manifest der Kommunistischen Partei vor.
- 2016 hielt er die Laudatio für Esther Bejarano bei der Verleihung des Preises für Solidarität und Menschenwürde durch das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde.[24]
- 2025 verlas Becker in Berlin auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz, die von der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften und beobachteten Tageszeitung junge Welt veranstaltet wird, ein Grußwort des sich in Untersuchungshaft befindlichen, ehemaligen RAF-Mitgliedes Daniela Klette.[25]
- Am 12. April 2025 erhielt Becker den Rosa-Luxemburg-Preis, der von der Tageszeitung junge Welt und der Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus erstmals verliehen wurde. Christian Klar sprach auf der Bühne eine Danksagung aus.[26][27]
Privates und Tod
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rolf Becker war mit der Schauspielerin Monika Hansen (1942–2025) verheiratet. 1971 ließ sich das Ehepaar scheiden. Der Ehe entstammen Ben Becker (* 1964) und Meret Becker (* 1969), die nach der Scheidung von ihrem Stiefvater Otto Sander (1941–2013) großgezogen wurden und ebenfalls Schauspieler sind. Ab 1980 war er mit der Schauspielerin und Schauspiel-Dozentin Sylvia Wempner (* 1954) verheiratet. Mit ihr hatte er zwei Kinder. 2004 nahm das Paar mit Anton Wempner ein Adoptivkind an, das 2012 die Titelrolle in dem Film Zappelphilipp spielte.[28][29] Das Ehepaar Becker/Wempner war in umwelt- und friedenspolitischen Fragen aktiv. Ab 1971 lebte er in Hamburg und später in Schneverdingen-Wintermoor.
Rolf Becker starb am 12. Dezember 2025 im Alter von 90 Jahren in einem Hospiz in Hamburg.[30] Am 7. Januar 2026 fand zu seinen Ehren eine Trauerfeier in der Heiligen-Dreieinigkeits-Kirche in Hamburg-St. Georg statt, bei der unter anderem sein Sohn Ben Becker, Schauspielkollege Bernhard Bettermann und Bischöfin Kirsten Fehrs Trauerreden hielten. Seine Urne wurde auf dem Geschwister-Scholl-Feld auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt.[31]
Filmografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Spielfilme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1961: Jürgen Trahnke
- 1962: Egmont
- 1967: Eine Handvoll Helden
- 1967: Kollege Crampton
- 1969: Cardillac
- 1969: Ich bin ein Elefant, Madame
- 1970: Nicht nur zur Weihnachtszeit
- 1970: Ein großer graublauer Vogel
- 1972: Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck
- 1974: Die großen Detektive
- 1975: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
- 1976: Nordsee ist Mordsee
- 1976: Waffen für Amerika
- 1978: Heinrich Heine
- 1978: Wallenstein
- 1982: Blut und Ehre – Jugend unter Hitler
- 1983: Vom Webstuhl zur Weltmacht
- 1984: Die Libelle
- 1984: Vor dem Sturm
- 1986: Zerbrochene Brücken
- 1987: Reichshauptstadt – privat
- 1988: Die Bombe
- 1989: Tam Tam oder Wohin die Reise geht
- 1990: Der Zauberkasten
- 1991: Leo und Charlotte (Zweiteiler)
- 1993: Der Showmaster
- 1993: Das tödliche Auge (Zweiteiler)
- 1994: Ausgespielt
- 1995: Risiko Null – Der Tod steht auf dem Speiseplan
- 1995: Tot auf der Halde
- 1996: Wer hat Angst vorm Weihnachtsmann?
- 1998: Geraubte Unschuld
- 1999: Nur ein toter Mann ist ein guter Mann
- 1999: Honigfalle – Verliebt in die Gefahr
- 1999: Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday
- 1999: Rivalinnen der Liebe
- 1999: Die Jagd nach dem Tod
- 2001: Der Mann, den sie nicht lieben durfte
- 2001: Zugvögel der Liebe
- 2001: Heinrich der Säger
- 2002: Ein Liebhaber zu viel ist noch zu wenig
- 2002: Wenn zwei sich trauen
- 2004: René Deltgen – Der sanfte Rebell
- 2005: Die Nachrichten
- 2005: Talk to Me (Kurzfilm)
- 2006: Eine Robbe zum Verlieben
- 2006: Die Tote vom Deich
- 2006: Mutterglück
- 2006: Nimmermeer
- 2007: Liebling, wir haben geerbt!
- 2007: Eine Robbe und das große Glück
- 2008: Leo und Marie – Eine Weihnachtsliebe
- 2013: Als meine Frau mein Chef wurde …
- 2013: Eine verhängnisvolle Nacht
- 2014: Señor Kaplan
- 2015: Freigeist (Kurzfilm)
- 2015: Calvin Fragmenti
- 2017: Zwei im falschen Film
Fernsehserien und -reihen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1962: Die Familie Hesselbach (Fernsehserie, Folge: Die Party)
- 1966: Hafenpolizei (Fernsehserie, Folge: Schlangenjagd)
- 1967: Sieben Wochen auf dem Eis
- 1975: Tatort: Die Abrechnung (Fernsehreihe)
- 1977: Sonderdezernat K1 (Fernsehserie, Folge: 2:1 fürs SK1)
- 1978–1980: Onkel Bräsig (Fernsehserie, 42 Folgen)
- 1979–1992: Derrick (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 4 Folgen)
- 1980–1982: St. Pauli-Landungsbrücken (Fernsehserie)
- 1984: Tatort: Täter und Opfer (Fernsehreihe)
- 1984: Ein Fall für Zwei (Fernsehserie, Folge: Elf Jahre danach)
- 1984: Diese Drombuschs (Fernsehserie, Folge: Spiel mit dem Feuer)
- 1985: Die Schwarzwaldklinik (Fernsehserie, Folge: Der Weltreisende)
- 1986–1989: Der Alte (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 2 Folgen)
- 1986: Detektivbüro Roth (Fernsehserie, Folge: Computer kennen keine Kollegen)
- 1987: Die Krimistunde (Fernsehserie, Folge: Orion)
- 1987: Ein Fall für TKKG (Fernsehserie, Folge: Spion auf der Flucht)
- 1988: Eurocops (Fernsehserie, Folge: Zorro)
- 1988: Tatort: Schuldlos schuldig
- 1989: SOKO München (Fernsehserie, Folge: Unliebsame Konkurrenz)
- 1989–1999: Die Männer vom K3 (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 4 Folgen)
- 1989: Peter Strohm (Fernsehserie, Folge: Es muß doch mehr als alles geben)
- 1990: Tatort: Medizinmänner
- 1990: Pfarrerin Lenau (Fernsehserie, Folge: Dort, wo man singt)
- 1992: Ein Heim für Tiere (Fernsehserie, Folge: Ansteckungsgefahr)
- 1992–1993: Freunde fürs Leben (Fernsehserie, 12 Folgen)
- 1993–1999: Wolffs Revier (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 2 Folgen)
- 1993: Hecht & Haie (Fernsehserie, Folge: Diskreter Auftrag)
- 1994: Der Nelkenkönig (Fernsehserie, 12 Folgen)
- 1994: Rosamunde Pilcher: Wilder Thymian (Fernsehreihe)
- 1994: Immenhof (Fernsehserie, 2 Folgen)
- 1994–1996: Die Stadtindianer (Fernsehserie, 20 Folgen)
- 1995: Sterne des Südens (Fernsehserie, 3 Folgen)
- 1995: Tatort: Tod eines Polizisten
- 1995: Der Mond scheint auch für Untermieter (Fernsehserie, Folge: Neu im Job)
- 1995: Nicht von schlechten Eltern (Fernsehserie, Folge: Der Spion)
- 1996: Alle meine Töchter (Fernsehserie, 6 Folgen)
- 1996: Der König (Fernsehserie, Folge: Verraten und verkauft)
- 1996: Tatort: Lockvögel
- 1996–2003: Unser Charly (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 5 Folgen)
- 1996–2000: Auf eigene Gefahr (Fernsehserie, 2 Folgen)
- 1996: Tatort: Fetischzauber
- 1996: Wolkenstein (Fernsehserie, Folge: Königskinder)
- 1997: Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen (Fernsehserie, Folge: Sturz eines Champions)
- 1997–2010: Küstenwache (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 6 Folgen)
- 1997: Alphateam – Die Lebensretter im OP (Fernsehserie, Folge: Falsche Freunde)
- 1997: Wildbach (Fernsehserie, Folge: Miese Geschäfte)
- 1998: Tatort: Arme Püppi
- 1998: Ein Mord für Quandt (Fernsehserie, Folge: Schachspieler)
- 1998: Im Namen des Gesetzes (Fernsehserie, Folge: Schleichender Tod)
- 1998: Tatort: Gefährliche Zeugin
- 1998: In aller Freundschaft (Fernsehserie, Folge 1: In Leipzig, als Arno Maybach)
- 1999: Tatort: Der Tod fährt Achterbahn
- 1999: Die Rettungsflieger (Fernsehserie, Folge: In Panik)
- 1999: Drei mit Herz (Fernsehserie, Folge: Oh, mein Papa)
- 1999: Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen (Fernsehserie, Folge: Sturz eines Champions)
- 1999: Charlotte Link – Die Sünde der Engel (Fernsehreihe)
- 2000–2006: Großstadtrevier (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 3 Folgen)
- 2000: Die Cleveren (Fernsehserie, Folge: Die Jagd)
- 2000: Herzschlag – Das Ärzteteam Nord (Fernsehserie, Folge: Name unbekannt)
- 2002: Tatort: Zartbitterschokolade
- 2002: Rosamunde Pilcher: Mit den Augen der Liebe
- 2004: Tatort: Janus
- 2004: Schlosshotel Orth (Fernsehserie, Folge: Hoch hinaus)
- 2004: Inga Lindström: Wind über den Schären (Fernsehreihe)
- 2004: Der Bulle von Tölz: Das Wunder von Wemperding
- 2005: In aller Freundschaft (Fernsehserie, Folge 290: Hochzeitsglocken)
- 2006–2025: In aller Freundschaft (Fernsehserie, ab Folge 300 als Otto Stein)
- 2006: SOKO Köln (Fernsehserie, Folge: Späte Liebe)
- 2007: Polizeiruf 110: Verstoßen (Fernsehreihe)
- 2007: Ein Fall für Nadja (Fernsehserie, Folge: Alte Liebe)
- 2008: Das Duo: Verkauft und verraten (Fernsehreihe)
- 2008: Notruf Hafenkante (Fernsehserie, Folge: Offene Rechnung)
- 2009: Das Traumschiff: Peru-Miami (Fernsehreihe)
- 2010: Katie Fforde: Eine Liebe in den Highlands
- 2010: Tatort: Am Ende des Tages
- 2011: In aller Freundschaft: Was wirklich zählt (Serienspecial)
- 2012: Katie Fforde: Sprung ins Glück
- 2013–2017: SOKO Stuttgart (Fernsehserie, verschiedene Rollen, 2 Folgen)
- 2014: Katie Fforde: Geschenkte Jahre
- 2014: Katie Fforde: An deiner Seite
- 2015: Katie Fforde: Das Weihnachtswunder von New York
- 2017: In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (Fernsehserie, Folge: Fassaden)
- 2018: In aller Freundschaft: Zwei Herzen (Serienspecial)
- 2019: Nord Nord Mord – Sievers und die Tote im Strandkorb
- 2020: Tatort: Ein paar Worte nach Mitternacht
- 2022: Neben der Spur – Die andere Frau
- 2023: Unter anderen Umständen: Mütter und Söhne
Hörspiele und Hörbücher
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1990–2014: Die drei ???: verschiedene Rollen (Folgen 50, 53, 136, 168) – Regie: Heikedine Körting (Europa)
- 1997: Norbert Jaques : Dr Mabuse, der Spieler – Regie: Annette Kurth (WDR)
- 2002: Zügellos. Hörspielbearbeitung nach dem Roman Zügellos: Alexander Schnitzler. Regie: Klaus Zippel, Produktion: MDR und SWR, 2002, Musik: Pierre Oser, 1 CD, Länge: ca. 71 Min. Der Audio Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89813-26-6-8.
- 2006: Alexander Schnitzler: Die Zwölf vom Dachboden – Regie: Bernhard Jugel (Kinderhörspiel – MDR)
- 2008: James Graham Ballard: Karneval der Alligatoren. – Bearbeitung/Regie: Oliver Sturm (NDR)
- 2012: Kate Klise: Gespenster gibt es doch! Bearbeitung/Regie: Rainer Gussek, Sprecher: Rolf Becker, Anne Moll, Jürgen Uter, Svenja Pages, Sven Hasper, u. a., 122 min., Audiolino
- 2016: Corinna Hesse: Martin Luther – Freiheit. Gnade. Mensch. Musik: Stefan Weinzierl, 80 min., Silberfuchs, ISBN 3-940665-36-3.
- 2019: Heinrich Heine: Dichter unbekannt. Heine Textfolge von Rolf Becker und Claus Bremer. Regie: Rainer Gussek. 108 Minuten. audiolino, Hamburg 2019. ISBN 978-3-86737-305-0
Lesungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2007: Ich sehe dich mit Freuden an – Texte von Paul Gerhardt, gelesen von Jasmin Tabatabai und Rolf Becker, Klavierimprovisation Claus Bantzer, edition chrismon, Frankfurt/Main 2007, ISBN 3-938704-27-6.
Publikationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dichter unbekannt Heinrich-Heine-Textfolge von Rolf Becker und Claus Bremer. Eigenverlag, Hamburg 1973.
- Immer noch Kommunist? Erinnerungen von Paul Elflein. Herausgegeben von Rolf Becker und Claus Bremer. Hamburg 1978, ISBN 3-87975-157-9.
- 28 Jahre in der Todeszelle. Artikel über Mumia Abu-Jamal.
- Ich bin so knallvergnügt erwacht – Ein Ringelnatz–Hörvergnügen, mit Frank Fröhlich, Goldmund Hörbücher, Dresden 2019, ISBN 978-3-939669-31-9.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 49 f.
- C. Bernd Sucher (Hrsg.): Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker. Von Christine Dössel und Marietta Piekenbrock unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S. 51.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Rolf Becker im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Rolf Becker bei IMDb
- Winfried Wolf: Gespräch mit Rolf Becker über Kriege als Lebenserfahrung, Zeitung gegen den Krieg (ZgK), Nr. 21/2005
- Malte Siegert: Den Kindern eine Zukunft geben: Der Schauspieler Rolf Becker im Portrait ( vom 21. September 2008 im Internet Archive). In: Naturschutz heute, Nr. 1/2006 (hrsg. vom Naturschutzbund Deutschland)
- Rolf-Becker-Archiv im Archiv der Akademie der Künste, Berlin
- Hans-Detlef von Kirchbach/Joachim Lünenschloß: Die Stimme ist sein Markenzeichen – Rolf Becker in der Reihe Erlebte Geschichten, WDR 4, 2017.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Rolf Becker im Munzinger-Archiv, abgerufen am 15. März 2022 (Artikelanfang frei abrufbar)
- ↑ Film- und Fernsehmuseum Hamburg: Personen: Rolf Becker ( vom 26. September 2007 im Internet Archive)
- ↑ Rolf Becker. In: filmportal.de. Abgerufen am 22. August 2024.
- ↑ Rolf Becker. Deutsches Filmhaus, 13. Dezember 2025, abgerufen am 12. Dezember 2025.
- ↑ Filmografie Rolf Becker. imfernsehen GmbH & Co KG, 29. Januar 2023, abgerufen am 22. August 2024.
- ↑ Rolf Becker. In: Das Erste. mdr.de, abgerufen am 22. August 2024.
- ↑ Otto Stein. In: In aller Freudschaft Wiki. Abgerufen am 22. August 2024.
- ↑ In aller Freundschaft Staffel 1, Folge 1: In Leipzig. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ In aller Freundschaft Staffel 8, Folge 41: Hochzeitsglocken. In: fernsehserien.de. 13. August 2025, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ In aller Freundschaft Dreharbeiten: Das erste Mal zusammen vor der Kamera: Rolf und Ben Becker. In: mdr.de. 19. September 2022, abgerufen am 19. September 2022.
- ↑ In aller Freundschaft Staffel 25, Folge 24: Ein guter Mensch. In: fernsehserien.de. 5. Dezember 2025, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Rolf Becker. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 22. August 2024.
- ↑ Stefan Weinzierl – Termine. In: stefanweinzierl.de. 13. August 2017, archiviert vom am 2. Februar 2017; abgerufen am 13. Dezember 2025.
- ↑ Unserem Genossen Rolf Becker zum 90. Geburtstag und zur Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises. In: Arbeiterpolitik. 7. Mai 2025, abgerufen am 19. Mai 2025.
- ↑ Berliner Heine-Preis für Handke, Der Tagesspiegel/dpa, 22. Februar 2007.
- ↑ Internationales Komitee "Slobodan Milosevic" - Nationale Souveränität & Soziale Gerechtigkeit. Abgerufen am 14. Dezember 2025.
- ↑ Ralf Dorschel: „Nach dem Bürger wurde nicht gefragt“ ( vom 8. Januar 2006 im Internet Archive), Hamburger Morgenpost, 17. September 2005.
- ↑ Matthias Gretzschel: Tamm-Museum: Rolf Becker nimmt Kritik zurück. ( vom 12. Januar 2015 im Internet Archive) In: Hamburger Abendblatt, Kultur & Medien, Seite 6, 23. Mai 2008.
- ↑ Philipp Wittrock: Gaus-Interview mit Christian Klar: Doku-Drama hinter Gittern. In: Der Spiegel. 1. Februar 2007, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 14. Dezember 2025]).
- ↑ Marlies Fischer, Maike Röttger: „Er bereitet sich auf ein anderes Leben vor“. ( vom 13. Februar 2007 im Internet Archive) In: Hamburger Abendblatt, 11. Februar 2007.
- ↑ Rolf Becker: Was Günter Gaus als letztes Kapitel plante. ( vom 31. März 2007 im Internet Archive) In: Ossietzky, Heft 2004/23.
- ↑ Todeskandidat Mumia Abu-Jamal erhält Erich-Mühsam-Preis. ( vom 29. September 2007 im Internet Archive) Hansestadt Lübeck, Pressemitteilung vom 15. Mai 2001.
- ↑ »Draußen fast nur Weiße, im Gefängnis meist Afroamerikaner«. In: Freedom Now ! 10. Oktober 2009, abgerufen am 14. Dezember 2025.
- ↑ »Wir verdanken dir unendlich viel«. In: junge welt. 25. Juni 2016, abgerufen am 14. Dezember 2025.
- ↑ Özben Önal: „Solidarische Grüße“ aus der U-Haft: Daniela Klette meldet sich bei Rosa-Luxemburg-Konferenz zu Wort. In: Tagesspiegel. 13. Januar 2025, abgerufen am 13. Januar 2025.
- ↑ Hagen Bonn: Rosa-Luxemburg-Preis: So muss es sein! In: junge welt. 14. April 2025, abgerufen am 14. Dezember 2025.
- ↑ Rosa-Luxemburg-Preis im Babylon Kino in Berlin an den Schauspieler Rolf Becker verliehen. TP-Presseagentur, 13. April 2025, abgerufen am 14. Dezember 2025.
- ↑ Die Einmischerin. In: Hamburger Abendblatt. 1. März 2014, abgerufen am 1. März 2014.
- ↑ Rolf Becker: ARD-Star aus „In aller Freundschaft“ mit 90 Jahren gestorben. In: faz.net. 12. Dezember 2025, abgerufen am 12. Dezember 2025.
- ↑ Schauspieler Rolf Becker ist tot. In: Der Spiegel. 12. Dezember 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. Dezember 2025]).
- ↑ Bewegende Trauerfeier für Schauspieler Rolf Becker. In: welt.de. 7. Januar 2026, abgerufen am 7. Januar 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Becker, Rolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher |
| GEBURTSDATUM | 31. März 1935 |
| GEBURTSORT | Leipzig |
| STERBEDATUM | 12. Dezember 2025 |
| STERBEORT | Hamburg |