Rolf Felix Müller

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Rolf Felix Müller (* 22. Juli 1932 in Lobenstein) ist ein deutscher Grafikdesigner und Illustrator.

Rolf F. Müller absolvierte 1948–1950 zunächst eine Lithografenlehre, studierte anschließend von 1952 bis 1957 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB). Nach seinem Studium lebte er als freischaffender Künstler in Gera, arbeitete er vor allem als Plakatmaler und gestaltete in dieser Funktion diverse Theaterplakate, daneben übernahm er Buchgestaltungen und Buchillustrationen. Müller gilt heute als einer der Wegbereiter für die Etablierung der sogenannten Gebrauchsgrafik in der DDR, wie das Grafik-Design genannt wurde. 1959 wurde er mit dem Kunstpreis der Stadt Gera, 1964 mit dem Kunstpreis des Bezirkes Gera[1] und 1973 mit dem Kunstpreis der DDR ausgezeichnet.[2]

1985 kehrte er als Dozent an die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig zurück, wo er ab 1993 als Professor bis 1997 lehrte. Müller gilt als Schöpfer des „Goldenen Spatz“, des Symbols des Geraer Kinderfilmfestivals.

Er ist der Vater des Illustrators und Kunstprofessors Thomas M. Müller.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Situation 66, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1966, S. 183
  2. Kunstpreise der DDR verliehen, In: Neues Deutschland, 18. Mai 1973, S. 4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]