Rolf Habild

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Rolf Habild (* 22. Januar 1904 in Bitterfeld[1]; † 25. Februar 1970 in Berlin[1]) war ein deutscher Jurist und Verwaltungsbeamter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolf Habild studierte an der Universität Göttingen Rechtswissenschaft. 1923 wurde er Mitglied des Corps Hildeso-Guestphalia Göttingen.[2] Nach Abschluss des Studiums und dem Referendariat wurde er Regierungsassessor bei der Regierung in Köln. Am 1. Dezember 1932 trat er der NSDAP bei. In der SA war er Unterführer. Im Mai 1933 wurde er kommissarisch und im Juni 1934 endgültig zum Landrat des Landkreises Bitterfeld als Nachfolger von Franz Stammer ernannt. Das Amt hatte er bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 inne.[3] Über seine Entnazifizierung ist in den hier zitierten Quellen nichts vermerkt.

Nach dem Krieg wechselte er in das Bankgewerbe. 1960 war er in Düsseldorf stellvertretender Direktor der Industriekreditbank AG.[4]

Für sein Engagement bei der Rekonstitution des Corps Marchia Brünn in Düsseldorf erhielt er 1966 dessen Band.[5] Habild starb in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof IV der Gemeinde Jerusalems- und Neue Kirche an der Bergmannstraße in Berlin-Kreuzberg (Feld 3-R).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kösener Corpslisten 1996, 94, 243
  2. Kösener Corpslisten 1996, 77, 392
  3. Landkreis Bitterfeld Verwaltungsgeschichte und die Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)
  4. Kösener Corpslisten 1960, 44, 378
  5. Kösener Corpslisten 1971, 18, 222

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]