Rolf Lindemann

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Rolf Lindemann, 2013

Rolf Lindemann (* 21. August 1933 in Magdeburg; † 26. März 2017) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Lehre als Dekorationsmaler 1947 bis 1949 besuchte Rolf Lindemann die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät in Berlin, um von 1952 bis 1957 an der dortigen Hochschule für bildende und angewandte Kunst Malerei zu studieren. Zu seinen Lehrern gehörten Kurt Robbel, Bert Heller Oskar Nerlinger, Gabriele Mucchi und Arno Mohr. Seitdem arbeitete er freischaffend. Er war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR, seit 1991 im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler.

1980 war Rolf Lindemann Gastdozent an der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin.

1983 wurde seine Farblithografie Basar im Rahmen des Wettbewerbs 100 ausgewählte Grafiken ausgezeichnet.[1] 2000 wurde ihm der Helen-Abbott-Preis verliehen.[2]

Arbeiten von Rolf Lindemann befinden sich unter anderem im Bestand des Kupferstichkabinetts Berlin, der Stiftung Stadtmuseum Berlin, der Berliner Nationalgalerie, der Sammlung der Akademie der Künste und der Sammlung Schreiner.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemälde und Grafiken

Baugebundene Arbeiten und Gobelins

  • 1968 Zirkusszenen, Bildtafeln im Rehazentrum Berlin-Buch
  • 1971 Der Mensch und das Meer, Glasbetonwände im Berliner Restaurant „Gastmahl des Meeres“ (mit Hans Vent und Dieter Gantz, zerstört)
  • 1973 Berliner Leben, Glasmosaik in den Berliner Rathauspassagen (mit Hans Vent)
  • 1976 Erstes Picknick im Freien (Gobelin), Arbeit für den Palast der Republik[3]
  • 1977 Tanzpaar (Gobelin)
  • 1978 Mensch und Natur (Keramikmalerei an einer Schwimmhalle in Berlin, Straße am Tierpark)

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1976 Galerie am Boulevard, Rostock
  • 1982 Galerie am Prater, Berlin: Frühe Werke II / 1954-1969
  • 1987 Semptemvir-Gesellschaft, Bordeaux
  • 1996 Galerie 100, Berlin
  • 2010 Galerie der Moderne, Berlin
  • 2013 degewo-Remise, Berlin-Pankow[4]
  • 2013 Galerie Gesellschaft, Berlin

Ab 1967 waren Arbeiten von Rolf Lindemann auf jeder Kunstausstellung der DDR in Dresden zu finden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994 Rolf Lindemann. Bilder und Arbeiten auf Papier 1972-1994 (Bezirksamt Berlin-Mitte, Galerie Mitte)
  • 2012 Rolf Lindemann. Arbeiten 1952 - 2012 (Lukas Verlag Berlin, ISBN 978-3-86732-143-3)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rolf Lindemann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katalog 100 Ausgewählte Grafiken 1983, Hrsg. vom Staatlichen Kunsthandel der DDR, S. 64
  2. Helen-Abbott-Preis an Wüst und Lindemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. Juni 2000
  3. Die Gobelins des Palast der Republik auf den Seiten des Deutschen Historischen Museums
  4. Pressemitteilung der degewo vom 9. April 2013@1@2Vorlage:Toter Link/www.degewo.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.