Rolf Peter Sieferle

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Rolf Peter Sieferle (* 5. August 1949 in Stuttgart; † 17. September 2016 in Heidelberg) war ein deutscher Historiker.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sieferle wurde in Stuttgart geboren und wuchs mit seiner Mutter in Heidelberg auf.[1] Nach einem Internatsbesuch[1] studierte er ab 1968 Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an den Universitäten Heidelberg und Konstanz. In Heidelberg war er zeitweise im Vorstand des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS); die Studentenbewegung hielt er dennoch später für eine Illusion.[1] 1977 wurde er an der Philosophischen Fakultät der Universität Konstanz mit einer Dissertation über den Revolutionsbegriff in der Theorie von Karl Marx[2] zum Dr. phil. promoviert. Die zwei Jahre später in die durch Dieter Groh herausgegebene Ullstein-Reihe Sozialgeschichtliche Bibliothek aufgenommene Arbeit galt Helmut Berding als „immanent-kritische[] Rekonstruktion der Marx'schen Revolutionstheorie“[3]. Seine Einführung zu Karl Marx von 2007 wird in der Literatur empfohlen.[4]

Nach seiner Promotion übersetzte er u.a. eine sozialgeschichtliche Monographie von David F. Crew über die Industriestadt Bochum aus dem Englischen, wobei seine Arbeit positiv aufgenommen wurde.[5] 1980 wurde er Mitarbeiter bei der Arbeitsgruppe Umwelt, Gesellschaft, Energie an der Universität-Gesamthochschule Essen. Von 1980 bis 1984 war er dort am von Klaus Michael Meyer-Abich und Bertram Schefold geleiteten Forschungsprojekt „Die Sozialverträglichkeit verschiedener Energiesysteme in der industriegesellschaftlichen Entwicklung“ beteiligt.[6] Als Mitarbeiter von Meyer-Abich wirkte er seinerzeit auch an der vom Deutschen Bundestag eingesetzten Enquete-Kommission „Zukünftige Kernenergie-Politik" mit.[7] Sein 1982 erschienenes Werk Der unterirdische Wald. Energiekrise und industrielle Revolution, eine Publikation der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, gilt bisweilen als Standardwerk für den Übergang vom Energieträger Holz auf die Steinkohle und die so mögliche Industrialisierung.[8] Ernst Langthaler bezeichnete das Werk als „Pionierarbeit des ‚energetischen‘ Ansatzes in der Umweltgeschichte“.[9] Fast zwanzig Jahre danach erschien die leicht überarbeitete englische Übersetzung beim auf Umweltthemen spezialisierten britischen Verlag White Horse Press.[10] Im Kontext des Essener Forschungsprojekts[11] entstand ebenso eine Überblicksdarstellung zu den Archegeten der Umweltbewegung in Deutschland (Fortschrittsfeinde?. Opposition gegen Technik und Industrie von der Romantik bis zur Gegenwart), nach Frank Uekötter einer „energetischen Weltgeschichte“[12]. 1984 habilitierte sich Sieferle in Konstanz für das Fach Neuere Geschichte. In den 1980er Jahren veröffentlichte er auch populärwissenschaftliche Beiträge in der Zeitschrift Bild der Wissenschaft.[13]

Von 1988 bis 1993 war Sieferle Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Jahre 1989 erhielt er eine Privatdozentur an der Universität Mannheim, 1991 wurde er außerplanmäßiger Professor ebendort. Gastprofessuren hatte er in Zürich (ETH) und in Wien inne. In den nun folgenden Jahren befürwortete er im Umfeld einer Forschergruppe des Wiener Instituts für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung „eine umfassende Quantifizierung der gesellschaftlichen Stoff- und Energieströme“ (MEFA-Ansatz).[14] Dieter Schott zählte Sieferle zu den herausgehobenen Vertretern einer interdisziplinär ambitionierten „historische[n] Ökologie“ (Umweltgeschichte).[7] 1995 übernahm er die Leitung des historischen Förderungsschwerpunkts der Stuttgarter Breuninger Stiftung. Entsprechende Aufsatzsammlungen (u.a. zu den Themen „Kulturen der Gewalt“ und Transportgeschichte) wurden von Rolf Peter Sieferle und Helga Breuninger in den 1990er und 2000er Jahren in deutscher und englischer Sprache herausgegeben.[15]

1995 veröffentlichte er „fünf biographische Skizzen“ zu Paul Lensch, Werner Sombart, Oswald Spengler, Ernst Jünger und Hans Freyer, die er der sogenannten „Konservativen Revolution“ zurechnete. Seine Arbeit wurde seinerzeit in Fachrezensionen (German History, Politische Vierteljahresschrift) mit Nachdruck kritisiert;[16] in zuvor erschienenen Feuilletons gab es unterschiedliche Ansichten[17]. Claudius R. Köster (1997) tadelte die „skizzenhaft[en]“ Darstellungen in methodisch-theoretischer und inhaltlicher Hinsicht. Er erkannte eine „politisch-agitatorische Absicht“ des seiner Meinung nach distanzlosen Autors.[18] Für Armin Pfahl-Traughber handle es sich um tendenziell „essayistische“, wenn auch aufschlussreiche Beiträge. Letztlich problematisch seien die Auswahl der Skizzen und die „unkritische Darstellung“, speziell unter demokratietheoretischen Gesichtspunkten, wie er in einer kommentierten Bibliographie anmerkte.[19] Nach Dirk Kretschmer und Siegfried Jäger vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung versuchte der „Nolte-Schüler“ in seinem Werk gar „den Nazi-Schatten, der auf den geschätzten präfaschistischen Autoren lastet, zu verwischen.“[20] Für Volker Weiß (2017) handelte es sich um eine „apologetische Textsammlung zu Autoren des Weimarer Nationalismus“.[21]

Im Jahre 1996 gehörte er zu den Beiträgern eines vielbeachteten[22] Handbuchs zur Völkischen Bewegung, das durch Uwe Puschner et al. herausgegeben wurde;[23] sein Aufsatz „Rassismus, Rassenhygiene, Menschenzuchtideale“ wurde positiv aufgenommen.[24]

Von 2000 bis 2004 war er ständiger Gastprofessor an der Universität St. Gallen, wo er 2005 ordentlicher Professor für Allgemeine Geschichte wurde. Sieferle wurde in dieser Zeit u.a. Mitherausgeber der Reihe Umwelthistorische Forschungen (Böhlau Verlag).[25] 2010 legte er eine von drei externen Expertisen für das Hauptgutachten Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen vor. 2012 erfolgte die Emeritierung. Sieferles Arbeitsschwerpunkte waren Struktur- und Ideengeschichte der Industrialisierung sowie Umwelt- und Universalgeschichte.

Gustav Seibt, der auch einen Nachruf in der Süddeutschen Zeitung verfasste, hielt Sieferle für „ein[en] interessante[n] Stiliste[n]“ mit „eine[r] große[n] erzählerische[n] und theoretische[n] Formulierungsfreudigkeit“. Seine letzte Schaffensphase sei allerdings durch „wüstes Schimpfen und Primitivität“ geprägt, wodurch seine „Differenzierungsfähigkeit“ abhanden kam. Seibt attestierte Sieferle zuletzt einen „gnadenlose[n] Zynismus“.[26] Nach Jan Grossarth (Frankfurter Allgemeine Zeitung) „galt [er] als ein außergewöhnlich feingeistigster Historiker“. Grossarth merkt zugleich jedoch kritisch an, dass er zuletzt „giftige, rechtsradikale Bücher“ geschrieben habe.[1]

Sieferle war verheiratet und lebte zuletzt wieder in Heidelberg, wo er 2016 Suizid verübte. Seine letzte Ruhe fand er auf dem Bergfriedhof.[1]

Auseinandersetzung um Finis Germania[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postum veröffentlichte der neurechte Verlag Antaios den Titel Finis Germania. Das Buch wurde auf Platz neun der Juni-Liste der „Sachbücher des Monats“ des NDR und der Süddeutschen Zeitung aufgeführt. Auf diese Liste gelangte es, weil einer der fünfundzwanzig Juroren – wie sich bald erwies: der Spiegel-Redakteur Johannes Saltzwedel – seine anonym vergebenen zwanzig Stimmpunkte, die normalerweise auf drei oder vier Titel verteilt werden, auf dieses eine Buch kumuliert hatte.[27][28] Dies löste einen Skandal aus.[27][29]

Gustav Seibt, Journalist und Historiker, hält Finis Germania für eine „Ansammlung von Glossen und Polemiken“. Man könne darin durchaus den „uralten antisemitischen Topos von der jüdischen Rache oder der jüdischen Rachsucht und Gnadenlosigkeit“ erkennen.[26] Der Politikwissenschaftler und Mitjuror Herfried Münkler bezeichnete die Veröffentlichung als ein „zutiefst von antisemitischen Vorstellungen“[30] getränktes Werk. Für den Historiker Volker Weiß bediene Sieferle „den Jargon klassischer Antisemiten“. Es handle sich bei dem Buch um eine Verfremdung der „Kampfschrift“ Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum von 1879 des Antisemiten Wilhelm Marr. Weiß nannte Sieferles Publikation ein „ebenso haarsträubendes wie zynisches Traktat gegen die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit“.[21] Der Journalist Christopher Caldwell hingegen urteilte in der New York Times konträr.[31]

Im Juli 2017 wurde Finis Germania auf der Spiegel-Bestsellerliste für Sachbücher an sechster Stelle gelistet.[32]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Revolution in der Theorie von Karl Marx. Ullstein, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-548-03584-1 (Zugleich Dissertation an der Universität Konstanz, 1977).
  • Der unterirdische Wald. Energiekrise und industrielle Revolution. Beck, München 1982, ISBN 3-406-08466-4.
  • Fortschrittsfeinde? Opposition gegen Technik und Industrie von der Romantik bis zur Gegenwart. Beck, München 1984, ISBN 3-406-30331-5.
  • Die Krise der menschlichen Natur. Zur Geschichte eines Konzepts. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-518-11567-7.
  • Bevölkerungswachstum und Naturhaushalt. Studien zur Naturtheorie der klassischen Ökonomie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-518-58070-1.
  • Epochenwechsel. Die Deutschen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. Propyläen, Berlin 1994, ISBN 3-549-05156-5.
  • Die konservative Revolution. Fünf biographische Skizzen. Fischer, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-12817-X.
  • Rückblick auf die Natur: Eine Geschichte des Menschen und seiner Umwelt. Luchterhand, München 1997, ISBN 3-630-87993-4.
  • Die antiken Stätten von morgen: Ruinen des Industriezeitalters, mit Fotos von Manfred Hamm. Nicolai, Berlin 2003, ISBN 978-3-87584-407-8.
  • mit Fridolin Krausmann, Heinz Schandl, Verena Winiwarter: Das Ende der Fläche: Zum gesellschaftlichen Stoffwechsel der Industrialisierung. Böhlau, Köln 2006, ISBN 3-412-31805-1 (= Umwelthistorische Forschungen. Band 2).
  • Karl Marx zur Einführung. Junius, Hamburg 2007, ISBN 978-3-88506-638-5.
  • Transportgeschichte. Lit, Berlin 2008, ISBN 978-3-8258-0697-2 (= Der Europäische Sonderweg. Band 1).
  • als Hrsg.: Familiengeschichte: Die europäische, chinesische und islamische Familie im historischen Vergleich. Lit, Wien / Zürich / Berlin / Münster 2008, ISBN 978-3-8258-1503-5 (= Der Europäische Sonderweg. Band 2).
  • Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung. Manuscriptum, Waltrop 2017. ISBN 978-3944872414.
  • Finis Germania. Antaios, Steigra 2017. ISBN 978-3-944422-50-3. (= Kaplaken. Band 50)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Jan Grossarth: Am Ende rechts. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Mai 2017, Nr. 110, S. 18.
  2. Groh gab zuvor als ihren Titel „Die Konstitution des Proletariats als Subjekt der Revolution bei Karl Marx“ an; vgl. Dieter Groh: Basisprozesse und Organisationsproblem. Skizze eines sozialgeschichtlichen Forschungsprojekts. In: Ulrich Engelhardt, Volker Sellin, Horst Stuke (Hrsg.): Soziale Bewegung und politische Verfassung. Beiträge zur Geschichte der modernen Welt (= Industrielle Welt. Sonderband). Klett, Stuttgart 1976, ISBN 3-12-901850-6, S. 415–431, hier: S. 428.
  3. Helmut Berding, Stefan Breuer: Die Krise der Revolutionstheorie / Rolf Peter Sieferle, Die Revolution in der Theorie von Karl Marx. In: Historische Zeitschrift 232 (1981) 2, S. 377 f.
  4. Michael Berger: Karl Marx (= UTB S. 3010). W. Fink (UTB), Paderborn 2016, ISBN 978-3-8252-3010-4, S. 9; vgl. auch Frank Schale: Rezension zu: Rolf Peter Sieferle: Karl Marx zur Einführung Hamburg: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/27644-karl-marx-zur-einfuehrung_32454, veröffentlicht am 16. August 2007.
  5. Vgl. Dirk Blasius: David F. Crew, Town in the Ruhr. In: Die Verwaltung 15 (1982) 1, S. 134–137.
  6. Annegret Witt-Barthel: Chancen sozialorientierter Technikgestaltung. Mit einer Fallstudie zur Informatisierung der sozialen Sicherung (= Studien zur Sozialwissenschaft. Bd. 119). Westdeutscher Verlag, Opladen 1992, ISBN 3-531-12406-4, S. 52.
  7. a b Dieter Schott: Einführung: Energie und Stadt in Europa. Von der vorindustriellen ,Holznot' bis zur Ölkrise der 1970er Jahre. In: Ders. (Hrsg.): Energie und Stadt in Europa. Von der vorindustriellen "Holznot" bis zur Ölkrise der 1970er Jahre. Beiträge auf der 3. Internationalen Stadtgeschichts-Konferenz in Budapest 1996 = Energy and the city in Europe (= Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte / Beihefte. Nr. 135). Steiner, Stuttgart 1997, ISBN 3-515-07155-5, S. 7–42, hier: 11.
  8. Vgl. Dirk Neuber: Energie und Umweltgeschichte des Niedersächsischen Steinkohlebergbaus. Von der Frühen Neuzeit bis zum Ersten Weltkrieg (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen. 206). Hahn, Hannover 2002, ISBN 3-7752-6006-4, S. 15.
  9. Ernst Langthaler: Agrarsysteme ohne Akteure?. Sozialökonomische und sozialökologische Modelle in der Agrargeschichte. In: Andreas Dix, Ernst Langthaler (Hrsg.): Grüne Revolutionen. Agrarsysteme und Umwelt im 19. und 20. Jahrhundert (= Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes. 2006). Studienverlag, Innsbruck u.a. 2006, ISBN 978-3-7065-4235-7, S. 216–238, hier: S. 238.
  10. Vgl. Fredric L. Quivik: The Subterranean Forest: Energy Systems and the Industrial Revolution by Rolf Peter Sieferle. In: Technology and Culture 44 (2003) 1, S. 216–218.
  11. Annegret Witt-Barthel: Chancen sozialorientierter Technikgestaltung. Mit einer Fallstudie zur Informatisierung der sozialen Sicherung (= Studien zur Sozialwissenschaft. Bd. 119). Westdeutscher Verlag, Opladen 1992, ISBN 3-531-12406-4, S. 130.
  12. Frank Uekötter: Umweltgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert (= Enzyklopädie deutscher Geschichte. Bd. 81). Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-57631-3, S. 61.
  13. Vgl. Martin Henkel: Zunftmissbräuche. "Arbeiterbewegung" im Merkantilismus (= Campus Forschung. Bd. 608). Campus, Frankfurt am Main u.a. 1989, ISBN 3-593-34059-3, S. 325.
  14. Frank Uekötter: Umweltgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert (= Enzyklopädie deutscher Geschichte. Bd. 81). Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-57631-3, S. 59.
  15. Vgl. dazu u.a. Bernd-Stefan Grewe: Rezension zu: Sieferle, Rolf Peter: Transportgeschichte. Münster 2008 , in: H-Soz-Kult, 4. September 2008, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-10513>; Ralf-Peter Fuchs: Rezension zu: Sieferle, Rolf Peter; Helga Breuninger (Hrsg.): Kulturen der Gewalt. Ritualisierung und Symbolisierung von Gewalt in der Geschichte. Frankfurt am Main 1998 , in: H-Soz-Kult, 21. Januar 2000,<www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-192>.
  16. Vgl. dazu u.a. Matthias Uecker: Book Review: Die Konservative Revolution. Fünf biographische Skizzen / The Conservative Revolution in the Weimar Republic. In: German History 16 (1998) 2, S. 275–277.
  17. Vgl. Tilman Fichter: Die "Konservative Revolution" – ein Trugbild?. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. April 1996, Nr. 86, S. 9; Joachim Perels: Inniges Verstehen. In: Die Zeit, 24. Mai 1996, Nr. 22.
  18. Vgl. Claudius R. Köster: Die Konservative Revolution. Fünf biographische Skizzen von Rolf Peter Sieferle. In: Politische Vierteljahresschrift 38 (1997) 1, S. 175–177.
  19. Armin Pfahl-Traughber: Konservative Revolution und Neue Rechte. Rechtsextremistische Intellektuelle gegen den demokratischen Verfassungsstaat. Leske & Budrich, Opladen 1998, ISBN 3-8100-1888-0, S. 238.
  20. Dirk Kretschmer, Siegfried Jäger: Mehr Autorität im Inneren. Ein kurzer Blick auf neu-rechte Argumentationen im Diskurs der politischen Wissenschaften. In: Siegfried Jäger, Dirk Kretschmer, Gabriele Cleve, Birgit Griese, Margarete Jäger, Helmut Kellershohn, Coerw Krüger, Frank Wichert: Der Spuk ist nicht vorbei. Völkisch-nationalistische Ideologeme im öffentlichen Diskurs der Gegenwart. Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, Duisburg 1998, ISBN 3-927388-63-7, S. 32–53, hier: S. 38.
  21. a b Volker Weiß: Furor Teutonicus. In: Jüdische Allgemeine, Nr. 27, 6. Juli 2017, S. 17.
  22. Vgl. dazu u.a. Armin Pfahl-Traughber: Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871-1918 von Uwe Puschner; Walter Schmitz; Justus H. Ulbricht. In: Politische Vierteljahresschrift 39 (1998) 3, S. 669–670; Enrico Syring: Handbuch zur »Völkischen Bewegung« 1871–1918 von Uwe Puschner; Walter Schmitz; Justus H. Ulbricht. In: Zeitschrift für Politik N.F. 46 (1999) 2, S. 240–242; Bernd Sösemann: Handbuch zur "Völkischen Bewegung" 1871-1918 von Uwe Puschner; Walter Schmitz; Justus H. Ulbricht. In: Historische Zeitschrift 266 (1998) 1, S. 229-231.
  23. Jost Hermand: Handbuch zur "Völkischen Bewegung" 1871–1918. In: Monatshefte 90 (1998) 4, S. 552 f.
  24. Vgl. Wolfgang Hardtwig: Vom Zisterzienser zum Hochstapler. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Mai 1998, Nr. 121, S. 11.
  25. Reihe aus dem Fachbereich Geschichte, boehlau-verlag.com, abgerufen am 12. Juli 2017.
  26. a b Nicole Dittmer und Julius Stucke (Moderation): SZ-Literaturkritiker Gustav Seibt über "Finis Germania": "Ein erschreckender Absturz". Deutschlandfunk Kultur, 12. Juni 2017, abgerufen am 12. Juli 2017.
  27. a b Jan Grossarth: Wer gab die rechtsextreme Leseempfehlung?, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Juni 2017.
  28. Kritik an der Jury der "Sachbücher des Monats" – NDR Kultur geht auf Distanz, boersenblatt.net, 12. Juni 2017, abgerufen am 12. Juni 2017
  29. Lothar Müller: Empfehlung nach Punkten. In: sueddeutsche.de. 11. Juni 2017, abgerufen am 23. Juni 2017.
  30. Vgl. Herfried Münkler im Gespräch mit Joachim Scholl: Herfried Münkler zur "Finis Germania"-Debatte: "Ein miserables Buch". Lesart (Deutschlandfunk Kultur), 16. Juni 2017, abgerufen am 12. Juli 2017.
  31. Christopher Caldwell: Christopher Caldwell: Germany’s Newest Intellectual Antihero. In: The New York Times, 9. Juli 2017, S. SR4.
  32. Bestseller: Sachbuch. In: Der Spiegel, 15. Juli 2017, S. 124.