Rolf Sachsse

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Rolf Sachsse (2012)

Rolf Sachsse (* 28. April 1949 in Bonn) ist ein deutscher Photograph, Autor und Hochschullehrer an der Hochschule der Bildenden Künste Saar.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachsse wurde 1949 als Sohn der Photographen Gerhard (1920–1998) und Erika Sachsse (* 1929) geboren. Ab 1955 besuchte er die Martin-Luther-Schule in Bonn, ab 1959 das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium. 1967 legte er das Abitur ab und begann eine Photographenlehre bei Karl Hugo Schmölz und Walde Huth in Köln. 1970 legte er die Gesellenprüfung ab und arbeitete dann als Assistent bei Kölner Photographen.

1971 begann er ein Studium der Zeitungswissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte in München, im darauffolgenden Jahr wechselte er zum Studium der Kunstgeschichte, Kommunikationswissenschaft und Germanistik nach Bonn. Nebenbei arbeitete er als freiberuflicher Photograph und begann eine künstlerische Tätigkeit. 1979 begann er eine Tätigkeit als frei schaffender Künstler, Autor und Ausstellungsmacher.

1983 promovierte er mit dem Thema „Photographie als Medium der Architekturinterpretation“ in Kunstgeschichte bei Eduard Trier in Bonn. 1985 wurde er zum Professor für Photographie am Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein in Krefeld berufen, ab 1993 auch für elektronische Bildmedien. 1994/95 übernahm er die Lehrstuhlvertretung für Hans Belting an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe[1] und ist seither dort als assoziierter Professor für Theorien der Gestaltung tätig. 2002 übernahm er eine Gastprofessur für Theorien der Gestaltung an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und war von 2004 bis 2017 Professor für Designgeschichte und Designtheorie an der HbK Saar.[2]

Sachsse ist verheiratet und hat einen Sohn. Er lebt in Saarbrücken und Bonn.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Forschungsstipendium der Hasselblad Foundation
  • 2000: Ehrendiplom der Akademie der Künste in Usbekistan

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Referate (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002 Moderne Medien in politischer Propaganda – Die Photographie als Design im NS-Staat, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München[4]
  • 2006 The grapes behind the curtain. From the Conception of Reality to the Original in Photography, Photomeetings Luxembourg[5]
  • 2012 "Steinert Becher Gursky. Drei Positionen zur Architektur in der fotografischen Kunst", Kellertheater des Saarbrücker Schlosses[6]
  • 2016 Kann man mit Farbfotografie die Welt retten?, Internationale Konferenz Farbe als Experiment[7]
  • 2018 Wenn Architekten träumen …, Stiftung Insel Holbroich, Siza Pavillon, Auditorium[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rolf Sachsse an der HfG Karlsruhe [1], abgerufen am 5. Juli 2019.
  2. Nike Breyer: Zur Person: Rolf Sachsse. In: taz. Am Wochenende 14. 6. 2003 Die Erziehung zum Wegsehen [2], abgerufen am 5. Juli 2019.
  3. Paula Diehl: Rezension zu: Sachsse, Rolf: Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat. In: H-Soz-Kult, 26.06.2007 [3], abgerufen am 5. Juli 2019.
  4. Rolf Sachsse Moderne Medien in politischer Propaganda - Die Photographie als Design im NS-Staat, Vortrag am Zentralinstitut für Kunstgeschichte München, 27. November 2002 [4], abgerufen am 5. Juli 2019.
  5. Rolf Sachsse The grapes behind the curtain. From the Conception of Reality to the Original in Photography, Vortrag am Photomeetings Luxembourg, 2006 [5], abgerufen am 5. Juli 2019.
  6. Rolf Sachsse "Steinert Becher Gursky. Drei Positionen zur Architektur in der fotografischen Kunst", Vortrag im Kellertheater des Saarbrücker, 28. Juni 2012 [backPid=8669&tx_ttnews[calendarYear]=2012&tx_ttnews[calendarMonth]=6&cHash=db5cc2c8f5499e7009a2fe647fb6a5f9], abgerufen am 5. Juli 2019.
  7. Rolf Sachsse Kann man mit Farbfotografie die Welt retten? Vortrag an der Internationalen Konferenz Farbe als Experiment, 6. Dezember 2016 [6], abgerufen am 5. Juli 2019.
  8. Rolf Sachsse Wenn Architekten träumen … Stiftung Insel Holbroich, 6. Mai 2018, [7]abgerufen am 5. Juli 2019.