Rolf Walter (Maler)

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Rolf Walter (* 1950 in Stuttgart) ist ein deutscher Maler, Bildhauer, Grafiker und Fotograf.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter absolvierte von 1969 bis 1972 ein Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 1973–1977 setzte er sein Studium an der Hochschule der Künste in Berlin fort. In dieser Zeit war er Meisterschüler bei Hann Trier. Er lebt in Deutschland und Frankreich und betreibt Ateliers in Berlin, Meißen und Lyon. Er nahm an zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Frankreich teil.

Seine Schwerpunkte liegen auf Porträtmalerei und Stillleben mit surrealer Motivik. Rolf Walters Gemälde und keramischen Plastiken zeichnen sich durch altmeisterliche Maltechniken und ihre religiöse und weltliche Motive aufgreifende Symbolsprache aus. Seine Fotografien und Plastiken setzen diese Symbolsprache in anderen Medien fort.[1]

Rolf Walter sammelt seit Jahrzehnten professionell afrikanische Stammeskunst[2], die er als Inspirationsquelle seines eigenen künstlerischen Schaffens betrachtet.[1] Er besitzt u.a. mehrere originale Skulpturen der Buli-Schule.

Seine Werke sind in internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen enthalten, u. a. im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen Berlin, in der Berlinischen Galerie, in der Lithowerkstatt/Berlin und im Louvre in Paris.

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004, 2006, 2008: Biennale des Lions. Lyon, Turin, Quebec; Dokumenta X, Kassel

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Walter - "Im Rosenfeuer" und andere Zyklen: Malerei, Keramik, Radierung. Haus am Lützowplatz, Berlin, 1. Dezember 1996 - 2. Februar 1997. Haus am Lützowplatz, Berlin 1996. (Katalog).
  • Rolf Walter (Fotos, Zeichnungen), Bruno Duborgel (Text): Weg ohne Asphalt - Îles Canaries. Huguet, Saint-Julien-Molin-Molette 2002, ISBN 2-907410-68-7.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bruno Duborgel: La Maison. l´artiste et l´enfant. Publications de l'Université Jean Monnet, 2001
  • Ferdinand Schädler: Afrikanische Kunst in deutschen Privatsammlungen. Münchner Gewerbehaus, München 1973

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bruno Duborgel: La Maison. l´artiste et l´enfant. Publications de l´université de Saint-Etienne, 2001
  2. Ferdinand Schädler: Afrikanische Kunst in deutschen Privatsammlungen. Münchner Gewerbehaus GmbH, 1973