Rolf Winau

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Rolf Winau (* 25. Februar 1937 in Düsseldorf; † 15. Juli 2006) war ein deutscher Medizinhistoriker. Unter seiner Leitung wurde das Institut für Medizingeschichte an der FU Berlin zu einer der größten Einrichtungen auf diesem Gebiet in Deutschland.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Promotionen in Geschichte und Medizin wurde Winau 1976 an die FU Berlin als Professor berufen. Zusammen mit Gerhard Baader und anderen Mitarbeitern forschte Winau intensiv auf dem Gebiet „Medizin im Nationalsozialismus“. Ein weiterer Schwerpunkt war die Geschichte der Medizin in Berlin, zu dem er mit der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin kooperierte.

Nach der Wende 1989 war Winau aktiv an der Umstrukturierung der verschiedenen Einrichtungen in Berlin beteiligt. Heute befindet sich „sein“ Institut an der Charité.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Winau: Medizin in Berlin. de Gruyter, Berlin/New York 1987. ISBN 3-11-010476-8.
  • Rolf Winau (Hrsg.), Hans Peter Rosemeier: Tod und Sterben. de Gruyter, Berlin/New York 1984. ISBN 3-11-010001-0.
  • Rolf Winau, Ekkehard Vaubel: Chirurgen in Berlin: 100 Portraits. de Gruyter, Berlin/New York 1983. ISBN 3-11-009798-2.
  • Nicht mißhandeln: Das Krankenhaus Moabit. Hg. im Auftrag der Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin von Christian Pross u. Rolf Winau. Berlin: Edition Hentrich, Fröhlich u. Kaufmann 1984 (Reihe deutsche Vergangenheit: Stätten der Geschichte Berlins, Bd. 5), ISBN 3-88725-109-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]