Roller Derby

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Wettkampf der Charlotte Rollergirls gegen die Cape Fear Rollergirls
Wettbewerb der Minnesota RollerGirls in der Saison 2007
Windy City Rollers (Chicago, Illinois)

Roller Derby ist ein aus den Vereinigten Staaten stammender Vollkontaktsport mit Rollschuhen, der mehrheitlich von Frauen ausgeübt wird. Herren-Roller-Derby wird gelegentlich als Merby (Men’s Roller Derby) bezeichnet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1935 veranstaltete der Sportpromoter Leo A. Seltzer das erste Roller-Derby-Rennen in Chicago. Inspiriert von den Sechstagerennen skateten die 25 Teams, bestehend aus einer Frau und einem Mann, auf einer ovalen Bahn. Insgesamt mussten die Teams 57.000 Runden fahren. Gewonnen hatte das Team, welches am längsten durchhielt und als letztes noch auf der Bahn stand. Zu jeder Zeit musste sich mindestens ein Mitglied aus jedem Team auf der Bahn befinden, ansonsten wurde das jeweilige Team disqualifiziert.

Die hohe körperliche Belastung sowie die teilweise harten Rempeleien unter den rivalisierenden Teams hatten zur Folge, dass viele Spieler durch Verletzungen oder durch totale Erschöpfung letztendlich den Sport aufgaben. Dies führte zum Ende der ersten Generation des Roller Derbys.

In den frühen 1940er-Jahren schloss Leo A. Seltzer sich mit dem Sportjournalisten Damon Runyon zusammen, um die Sportart zu überarbeiten und neu zu präsentieren. Sie begründeten neue Regeln sowie ein neues Punktesystem und legten den Schwerpunkt auf publikumswirksame Rempeleien und Schubsereien. Diese spektakuläre und rasante Art des Roller Derbys wurde in den darauf folgenden über 40 Jahren in den USA zum Publikumsmagneten. Teams spielten in ausverkauften Stadien vor über 50.000 Fans und wurden als Stars in Funk und Fernsehen gefeiert. Der Sport wurde nur von professionellen Akteuren betrieben, die wie im Wrestling auch abgesprochene, nur scheinbar brutale Aktionen und Handgemenge vorführten.

Anfang der 1970er-Jahre wurde Roller Derby vom Zerfall in viele konkurrierende und verschiedene Derby-Organisationen und -Unternehmen (RollerJam und Rollermania) sowie der Ölkrise, welche die (Reise-)kosten der Teams in die Höhe schnellen ließ, überrollt und verschwand in der Versenkung. Erst 1999 kam Roller Derby wieder zurück. Im Gegensatz zu den früheren Ligen, in denen die Vermarktung einer Show im Vordergrund gestanden hatte, war diese Neugründung von weiblichen Amateuren dominiert, von denen viele in Verbindung zu Punk-Bewegung und third wave feminism standen. 2004 gründete sich die Organisation Women’s Flat Track Derby Association (WFTDA), in der mittlerweile insgesamt über 14.000 Rollergirls verzeichnet sind. Seit 2007 veranstaltet die WFTDA eine jährliche Meisterschaft, bestehend aus vier Vorausscheidungsturnieren und einem Finalturnier. Auch in anderen Ländern wurde die Begeisterung für den Sport nun erstmals geweckt. Weltweit wurden neue Mannschaften und Ligen gebildet.

Neben dem klar weiblich dominierten Sport gründen sich auch immer mehr Männerteams. Im Jahr 2007 wurde (ursprünglich als Men’s Derby Coalition) die Men's Roller Derby Association (MRDA) gegründet, die im Jahr 2011 zum ersten Mal Meisterschaften ausrichtete. Auch die Männer spielen auf Flat Track und nach denselben Regeln wie die Frauen (vom 1. April 2014), seit Mai 2016 haben die 2 Verbände eine gemeinsame Kommission, das Oversight Panel.[1]

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts fand Roller Derby schließlich auch den Weg aus den USA nach Europa. Im Jahr 2006 wurden die London Rollergirls und das erste deutsche Team gegründet, die Stuttgart Valley Rollergirls. Im Jahr 2007 folgte dann die zweite deutsche Mannschaft, Barock City Roller Derby aus Ludwigsburg. Ein weiteres Jahr später kamen die Berlin Bombshells dazu. Inzwischen sind weitere deutsche Roller Derby Vereine hinzugekommen. In Europa finden sich Vereine in Helsinki, Stockholm, Malmö, Kopenhagen, Aarhus, Amsterdam, Genf, Paris, Wien (seit Mai 2011: Vienna Rollergirls, erstmals in Österreich, ab 2014: Vienna RollerDerby)[2], Zürich und Luzern. Anfang 2012 waren es an die 200.

Der erste Wettkampf in Deutschland fand 2007 in Stuttgart statt: Stuttgart Valley Rollergirlz vs. London Rockin’ Rollers. Im Jahr 2009 folgte der erste innerdeutsche Wettkampf: Berlin Bombshells vs. Nord-Süd-Connection Stuttgart Valley Rollergirlz und Harbor Girls aus Hamburg, Gastgeber war das Berliner Team. Im Juli 2009 fand der erste europäische Wettkampf, „Roll Britannia“, in London statt, bei dem insgesamt zwölf Teams antraten, zehn aus dem Vereinigten Königreich sowie Berlin und Stuttgart. Als erster europäischer Sieger ging das klar überlegene Team "London Brawling" der London Rollergirls aus dem Turnier hervor.

Am 11. Dezember 2010 trafen sich in Berlin die Berlin Bombshells, die Stuttgart Valley Rollergirlz, die Ruhrpott Roller Girls, die Barockcity Rollergirls aus Ludwigsburg und die Hanse Connection (Harbor Girls Hamburg + Meatgrinders Bremen), um die erste Deutsche Meisterschaft auszuspielen. In einem engen Finale setzten sich die Stuttgart Valley Rollergirlz mit 128:124 gegen die Berlin Bombshells durch.

28.–30. Juni 2013 fand in Stuttgart die erste offizielle Deutsche Meisterschaft statt: 10 Teams traten an, das Finale konnten die Berlin Bombshells mit 243:84 gegen die Stuttgart Valley Roller Girlz für sich entscheiden.[3]

Vom 1. bis 4. Dezember 2011 fand in Toronto die erste Weltmeisterschaft im Roller Derby statt.[4] Es nahmen die Nationalmannschaften von Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Irland, Kanada, Neuseeland, Schottland, Schweden und den USA teil. Das Finale fand zwischen Kanada und den USA statt, wobei die USA mit 336 zu 33 Punkten gewannen.[5]

Unter dem Titel „Track Queens – Battle Royal“ fand 16.–18. November 2012 erneut ein europaweites Turnier, diesmal in Berlin, statt. Ausgerichtet wurde es von der WFTDA. Im Finale setzte sich London Brawling mit 448:47 gegen die Berlin Bombshells durch.[6]

Spielarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roller Derby wird heutzutage hauptsächlich in zwei Varianten gespielt. Zum einen gibt es das dem klassischen Roller Derby angelehnten „Banked Track Roller Derby“ auf einer Steilbahn, was jedoch nur von wenigen (meist professionellen) Teams gespielt wird. Deutlich weiter verbreitet ist inzwischen die Variante „Flat Track“, das auf einer flachen, etwa 27 × 17 m großen Bahn gespielt wird.[7]

Die überwältigende Mehrheit spielt nach den Regeln der Women’s Flat Track Derby Association. Daneben gibt es Ligen (mehrere Teams desselben Vereins), die entweder nach eigenen Regeln, nach den Regeln der Old School Derby Association, nach den Regeln des USA Roller Sports, nach den Regeln der Modern Athletic Derby Endeavor oder in einzelnen Fällen sogar quasi ohne Regeln (genannt Renegade Roller Derby) spielen.

In der Regel wird linksherum, also gegen den Uhrzeigersinn, gefahren. Diese Kurvenrichtung ist die bevorzugte von Rechtsfüßern.

Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gefahren wird auf Rollschuhen mit je vier zylindrischen Rollen (engl. quad roller skates), davon je zwei auf vorderer und hinterer Lenkachse am Frame (Fahrgestell, Rahmen) aus Aluminium oder Glasfaser-Nylon. Ein runder Gummistopper (indoors: hell) schräg unter der Schuhspitze dient zum festen Stehen, Abdrücken, Bremsen und Drehen. Längs über die Schuhspitze liegt ein Streifen Gummibelag. Knie-, Ellbogen- und Handschützer (auch: Schoner, Protektoren) mit Gleitplatten oder -schalen puffern einen Sturz und erlauben das Abstützen und Gleiten darauf. Der Helm mit Y-Kinnriemen reicht bis zum Ohr – der Helmüberzug dient farblich der Markierung des Teams, ein fünfzackiger Stern je Seite oder ein Längsstreifen markieren den Jammer bzw. den Pivot-Blocker. Ein Mundschutz schützt die Zähne.

Auf den Außenseiten beider Oberarme ist jeder Spieler mit einer Nummer markiert, entweder aufgemalt oder per elastischer Armbinde, weiters am Trikot. Die Farbe von Trikot und Helmüberzug markiert ein Team.

Theatralik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Roller-Derby der 50er bis 70er Jahre war ein Unterhaltungsprogramm wie Wrestling mit verabredeten Prügeleien und überzogenen Aktionen. Seit der Wiedergeburt 2001 und vor allem der Gründung der WFTDA wird es als ehrliche Amateursportart ohne Show-Elemente im Spiel ausgeübt. Als Überbleibsel des Showgedanken bleiben vor allem noch die üblichen Kampfnamen, unter denen die meisten Mitwirkenden (inkl. Officials) antreten. Spielerinnen tragen z. B. plakative Kampfnamen wie Anne Headaway (aus Berlin, 2011 eine der Gründerinnen in Wien) oder Hans-A-Blast. Zu sehen sind mitunter Gesichtsbemalungen.[8]

Voraussetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Ausübung dieser Teamsportart braucht es Fahrkönnen, insbesondere Wendigkeit, Kraft, Kontaktfreude, Schmerztoleranz und eine gewisse Ausdauer.

Während in den Anfängen eher die Rennkomponente dominierte und sich Männer wie Frauen – auch mixed – beteiligten, wird die Sportart seit 2000 mehrheitlich von Frauen ausgeübt und ist stärker Kontaktsport.

Spielablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blocker gegen Jammer

Flat Track[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Flat-Track-Spiele (auch Bouts oder Game genannt) werden nach den Regeln der WFTDA bzw. MRDA ausgerichtet. Ein Roller-Derby-Team besteht aus bis zu 14 Spielern, von denen jeweils fünf gleichzeitig am Spielgeschehen teilnehmen können. Gelaufen wird auf einer ovalen Bahn entgegen dem Uhrzeigersinn, dem sogenannten Track.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gespielt wird in zwei Hälften à 30 Minuten, in denen jeweils so viele maximal zweiminütige „Jams“ gefahren werden wie möglich. Jedes Team besteht aus fünf Personen, die sich gleichzeitig auf dem Track befinden. Je eine Person ist der sog. Jammer (engl. to jam = „stören“), dessen Aufgabe es ist, durch das Überrunden gegnerischer Spieler Punkte zu erzielen. Die restlichen vier Spieler des Teams haben als Blocker die Aufgabe, sowohl den eigenen Jammer bei seiner Aufgabe zu unterstützen als auch den gegnerischen Jammer am Vorankommen zu hindern. Sie bilden zusammen das sogenannte Pack (engl. für Rudel).

Der Beginn eines Jams wird durch einen Pfiff angekündigt, bei dem alle Spieler gleichzeitig starten. Die Jammer starten dabei hinter den Blockern. Sie haben die Aufgabe, sich durch das Pack zu kämpfen. Der Jammer, der als erstes ohne unerlaubte Aktionen alle Blocker überholt hat, ist für den Rest des Jams „Lead-Jammer“. Der Lead-Jammer kann den aktuellen Jam auch vor Ablauf der zwei Minuten abbrechen, um seinem Team so einen Vorteil zu verschaffen. Erhält der Lead-Jammer eine Strafe, so verliert er diesen Status wieder und der Jam geht ohne Lead-Jammer zu Ende.

Ab dem zweiten Durchlauf durch das Pack können die Jammer Punkte erzielen. Für jeden regulär überrundeten Spieler der gegnerischen Mannschaft gibt es einen Punkt. Dies gilt auch für Spieler, die auf der Strafbank sitzen. Der Jam geht so lange, bis der Lead-Jammer abbricht oder zwei Minuten abgelaufen ist.

Nach jedem Jam können in einer 30-sekündigen Pause Spieler ausgetauscht werden. Der nächste Jam wird ohne Rücksicht auf den Abschluss dieses Vorgangs wieder angepfiffen. Befinden sich bei Anpfiff für ein Team zu wenig Spieler auf dem Track, startet dieses Team unterbesetzt. Befindet sich von einem Team beim Startpfiff niemand auf dem Feld, wird eine Zeitverzögerungsstrafe gegen den Teamcaptain ausgesprochen.

Blocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Roller Derby eine Vollkontaktsportart ist, ist nicht nur das Behindern anderer Spieler durch positionelles Blocken (z. B. Im-Weg-Fahren oder Abdrängen), sondern auch durch direkten Körpereinsatz (z. B. Bodychecks) erlaubt. Dies dient entweder dazu, sich oder andere Spieler des eigenen Teams durch das Abdrängen oder Zufallbringen gegnerischer Spieler einen positionellen Vorteil zu verschaffen oder gegnerische Spieler am Vorbeikommen zu hindern. Der Einsatz ist jedoch auf bestimmte Körperpartien beschränkt. Hierbei wird zwischen Blocking- und Trefferzonen unterschieden, wobei erstere die Körperpartien bezeichnen, die aktiv für das Blocken eingesetzt werden dürfen. Bei letzteren handelt es sich um die Stellen, an denen gegnerische Spieler geblockt werden dürfen.

Erlaubte Trefferzonen:

  • Schultern
  • Arme und Hände
  • Seiten
  • Oberkörper
  • Hüfte
  • Oberschenkel

Irreguläre Trefferzonen:

  • Kopf und Hals
  • Rücken
  • Hintern
  • Unterschenkel und Knie
  • Füße

Erlaubte Blocking-Zonen:

  • Schultern
  • Hüften
  • Oberarme
  • Oberschenkel
  • Hintern
  • Oberkörper

Irreguläre Blocking-Zonen:

  • Ellenbogen, Unterarme und Hände
  • Kopf
  • Knie, Unterschenkel und Füße

Setzt ein Spieler dennoch unerlaubte Körperteile ein oder trifft einen Gegenspieler an anderen als den erlaubten Trefferzonen, zählt dies als Foul. Gleiches gilt, wenn ein Blocker außerhalb der sogenannten Engagement Zone blockt. Die Engagement Zone befindet sich je sechs Meter vor dem ersten bzw. nach dem letzten Spieler des Packs.

Strafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begeht ein Spieler ein Foul, muss er für 30 Sekunden auf die Strafbank. Nicht erlaubt sind u. a.:

  • Blocken abseits der dafür erlaubten Körperpartien
  • Überholen anderer Spieler außerhalb der Track-Begrenzungen
  • Verlassen des Tracks ohne Grund oder äußere Einwirkung
  • Blocken, ohne sich im Spiel und innerhalb der dafür erlaubten Bereiche zu befinden
  • absichtliches Zerstören des Packs
  • Gefährdung anderer Spieler

Befindet sich ein Spieler außerhalb des Tracks, außerhalb der Engagement Zone, steht (auch innerhalb des Tracks) oder fährt in entgegengesetzter Richtung, darf er weder blocken noch andere Spieler am Vorbeikommen hindern.[9]

Trikots und Markierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder Spieler wird durch eine Spielernummer ausgewiesen. Diese muss innerhalb des eigenen Teams einzigartig sein, wobei gleiche Zahlen mit unterschiedlichen Ziffern gültig sind (bspw. 30 und 030). Zusätzlich werden bestimmte Spielpositionen durch Helmhauben markiert: Der Jammer trägt einen Stern und der sog. Pivot Blocker (kurz: Pivot) einen Längsstreifen auf dem Helm. Der Pivot fährt zusammen mit den anderen Blockern im Pack. Er kann durch Übernahme der Jammer-Haube selbst zum Jammer werden (sog. Star Pass). Der vorherige Jammer wird dann zu einem normalen Blocker.

Banked Track[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Banked Track Roller Derby wird auf einer Steilbahn (dem Banked Track, mit erhöhten Kurven) gespielt. Allerdings existieren aufgrund des Aufwands nur wenige Organisationen. Der größte Zusammenschluss ist die Roller Derby Coalition of Leagues[10] mit 5 Mitgliedsvereinen. Auch die Regeln unterscheiden sich in einigen Details, wobei es bis jetzt kein einheitliches Regelwerk für Banked Tracks gibt.[11] In den meisten Varianten dauert ein Jam nur eine Minute. Auch ist immer derjenige Lead Jammer, der aktuell die Pole Position innehat - unabhängig davon, wer zuerst das Pack verlassen hat. Der Lead-Jammer-Status kann also auch während eines Jams gewonnen bzw. verloren werden.

Ein weiterer Unterschied zum Flat Track Derby besteht darin, dass Strafen nicht sofort, sondern erst mit Beginn des nächsten Jams abgesessen werden müssen.

Vereine in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Atomic Apple Rollers[12] (Stade, Abteilung des VfL Stade)
  • Barockcity Roller Derby (Ludwigsburg)
  • Bashlorettes (Kassel)
  • Bear City Roller Derby (Berlin, Abteilung des SC Lurich 02 e.V.)
    • Berlin Bombshells (A-Team)
    • Inglorious Bombshells (B-Team)
    • Breaking Bears (C-Team, Niveau variabel)
  • Bembel Town Rollergirls (Frankfurt am Main)
  • Berlin Rollergirls[13] (Abteilung des Berliner TSC)
  • Blockforest Rollergirls (Freiburg)
  • Cologne Roller Derby (Köln, Abteilung des TPSK 1925 e.V.[14])
    • Graveyard Queens (A-Team)
    • Unbreakabellas (B-Team)
  • Deadly Darlings (Düsseldorf)
  • Demolition Derby Dolls (Hannover)
  • Dresden Pioneers (Dresden, Abteilung des SV Motor Mickten)
  • St. Pauli Roller Derby (Hamburg, Abteilung des FC St. Pauli)
    • Harbor Girls A bzw. B
  • Maniac Monsters Mainz (Abteilung des TGM Gonsenheim[15])
  • Meatgrinders Bremen
  • Mine Monsters (Oberhausen) (umbenannt von ehemals: Jaw Crushers)
  • Munich Rolling Rebels (München, Abteilung des TSV 1860 München)
    • Munich Dynamite (A-Team)
    • Municorns (B-Team)
  • Prussian Fat Cats (Potsdam)
  • Rhein-Neckar Delta Quads (Mannheim, Abteilung des ISC Mannheim)
    • Delta Quads F(l)ight Crew (A-Team)
  • Riot Rocketz (Leipzig)
  • Riot Rollers Darmstadt (Abteilung des RSC Darmstadt)
  • rocKArollers Karlsruhe (Abteilung des SSC Karlsruhe)
  • Roller Derby Wesel
  • Roller Girls of the Apocalypse (Kaiserslautern)
    • The Wreckoning (A-Team)
    • Night Terrors (B-Team)
  • Roller Grrrl Gang[16] (Frankfurt am Main)
  • Rollerderby Erfurt
  • Rolling Rat Pack (Regensburg)
  • RuhrPott Roller Girls (Essen, Abteilung des REV Gruga[17])
    • Devil Dolls (A-Team)
    • Devil's Rejects (B-Team)
  • S'Käthchen Roller Derby (Heilbronn)
  • Smashing Sailorettes (Kiel)
  • Sucker Punch Rollergirls (Nürnberg, Abteilung des DJK Nürnberg-Eibach)
  • Stuttgart Valley Rollergirls (Abteilung des MTV Stuttgart[18])
    • Hit Girls (A-Team)
    • Bad Seeds (B-Team)
  • The Pirate Brides Wuppervalley (Wuppertal)
  • Zombie Rollergirlz (Münster)

Teams in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vienna Roller Derby – 2011 erste Gründung in Österreich als Vienna Oi!Star Rollergirls. Fearleader nennt sich die männliche Cheerleader-Gruppe. Seit 2015 Mitglied bei Women’s Flat Track Derby Association (WFTDA).[19][20][21]
  • Linz Roller Derby – Steel City Rollers, seit 2015.[22]
  • Graz – Gruppe im Entstehen.
  • Fearless Bruisers – Roller Derby Innsbruck, gegründet Jänner 2016.[23]

Teams in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Basel Derbygirl Kollektiv
  • Bonebreakers Bern
  • GVA Roller Derby Girls (Genf)
  • Leman'Wheels Roller Derby Genève
  • Rolling Furies (Lausanne)
  • The Hellveticats Luzern
  • Zürich City Rollergirlz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Roller Derby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Sprachliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl bei den Namen der (meist weiblichen) Teams als auch den Spielernamen wird oft mit Worten gespielt, Umdeutungen durch mutierte Schreibweise, ähnlicher Klang, Klangwiederholungen kommen vor. Augenzwinkernd angespielt wird damit – häufig englisch – auf Gewalt, Erotik und im Fall von Team-Namen auf einen Bezug zur Stadt.

Der Ausruf Oi!Star klingt wie oyster (engl. Auster), die Muschel mit der harten Schale. Nora Knockout wiederholt das "no", Demolition Derby Dolls wie Deadly Darlings (Düsseldorf) das "D". Mit Hellveticats wird eine Anspielung auf die Bezeichnung der Schweiz (Confoederatio Helvetica) gemacht. S´Käthchen Roller Derby (Heilbronn) bezieht sich auf das Stück Das Käthchen von Heilbronn, Dr. Fist auf Doktor Faustus.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Roller Derby Girl (USA, 1949, 10 min, s/w) dokumentiert erstmals den Sport. Eine junge native American trifft im Training die berühmte Unholdin Midge "Toughie" Brasuhn, Veteranin der Brooklyn Red Devils. Teil der Serie Pacemakers der Paramount Pictures über Arbeitswelt und Leben von US-Amerikanern.[24]
  • The Fireball (USA, 1950, 84 min), Rollschuhfieber (1959 in Deutsch) spielt auf der Steilkurvenbahn. Der Weise Johnny wird ein Sportstar, kommt auch dadurch bei Frauen gut an, doch erkrankt an Polio.[25][26][27]
  • Rollerball (1975) und
  • Rollerball (2002) in denen Gewalt unter (männlichen) Spielern auf Rollschuhen und Motorrädern auf einer Bahn mit Steilkurven eine große Rolle spielt, knüpfen auch an Roller Derby an.
  • Rollergirls (USA, 2006), TV-Serie in 10 einstündigen Episoden geht es zur Hälfte um das Privatleben der Skaterinnen und um das Spiel Roller Derby.[28]
  • 16 Filme aus 1971, 1972 und 1999–2012 finden sich auf der User List Roller Derby In Film aus 2013 auf IMDb. Die Filme spielen großteils in den USA, einer in Toronto, Kanada.[29]
  • Einzelne weitere und jüngere Filme finden sich auf anderen Listen.[30][31]
  • Whip It – Be Your Own Hero (USA, 2009, 111 min), Deutsch: Roller Girl – Manchmal ist die schiefe Bahn der richtige Weg (2011), eine junge Aussenseiterin vom Land findet zu einem Roller Derby Team in die Stadt (Austin, Texas).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.mensrollerderbyassociation.com/news/wftda-and-mrda-announce-new-officiating-certification-oversight-panel/ WFTDA and MRDA Announce new Officiating Certification Oversight Panel, 6. Mai 2016, abgerufen 9. Mai 2016.
  2. http://derstandard.at/1319181303056/Reportage-Roller-Derby-Beastie-Toy-und-Rempelei-auf-Rollschuhen Bettina Fernsebner-Kokert, Beastie Toy und Rempelei auf Rollschuhen, Der Standard, 26. Oktober 2011 (Printausgabe 27. Oktober 2011). Abgerufen 4. März 2015
  3. [1]
  4. Website der Roller-Derby-Weltmeisterschaft 2011
  5. Spielbericht des Finales USA–Kanada
  6. Track Queens - Battle Royal, Scores & Photos (abgerufen am 19. Februar 2013)
  7. WFTDA Rules Appendix A: WFTDA Track Design Specifications
  8. http://derbernold.com/2012/07/26/wo-die-wilden-madels-wohnen/ Matthias Bernold, Reportage in der Wienerin: Wo die wilden Mädels wohnen, 26. Juli 2012. Abgerufen 4. März 2015.
  9. Women's Flat Track Derby Association – Rules, Regeln nach WFTDA (abgerufen am 17. März 2013)
  10. Roller Derby Coalition of Leagues Website
  11. Derby News Network – Roller Derby Rules. Abgerufen am 19. März 2013 (amerikanisches englisch): „Because relatively few local leagues play on a banked track, no single standard ruleset has yet emerged.“
  12. Atomic Apple Rollers bei Derby Position. Abgerufen am 6. Juli 2016 (de-de).
  13. Berlin Rollergirls bei Derby Position. Abgerufen am 6. Juli 2016 (de-de).
  14. Cologne Roller Derby bei Derby Position. Abgerufen am 6. Juli 2016 (de-de).
  15. Maniac Monsterz bei Derby Position. Abgerufen am 6. Juli 2016 (de-de).
  16. Roller Derby aus Frankfurt • Roller Grrrl Gang. In: Roller Grrrl Gang. Abgerufen am 27. Mai 2016 (de-de).
  17. RuhrPott Roller Girls bei Derby Position. Abgerufen am 6. Juli 2016 (de-de).
  18. Stuttgart Valley Rollergirls bei Derby Position. Abgerufen am 6. Juli 2016 (de-de).
  19. https://www.youtube.com/watch?v=7xIUFc_3lkE VIENNA ROLLERGIRLS, youtube-Video (05:25), 1. März 2011, abgerufen 9. Mai 2016.
  20. http://wien.orf.at/news/stories/2755970/ Matthias Lang: Roller Derby: Mehr als nur im Kreis fahren, orf.at, 6. Februar 2016, abgerufen 9. Mai 2016. - Bildbericht.
  21. http://www.viennarollerderby.org Vienna Roller Derby, Vereinswebsite
  22. http://www.linzrollerderby.com Linz Roller Derby, Vereinswebsite
  23. https://www.facebook.com/fearlessbruisers Präsenz auf Facebook
  24. http://www.imdb.com/title/tt0041817/ Roller Derby Girl (1949) Documentary, Short, Sport. IMDb, abgerufen 9. Mai 2016.
  25. http://www.imdb.com/title/tt0042463/plotsummary?ref_=tt_ov_pl Rollschuhfieber (1950), (The Fireball), Plot Summary, IMDb, abgerufen 9. Mai 2016.
  26. https://books.google.at/books?id=V4LMQMTG1DQC&pg=PA397&lpg=PA397&dq=rollschuhfieber+the+fireball+1950&source=bl&ots=K0iLxv-pt3&sig=TTXsXU9rxyI1HZyNhq6XjWeQIAg&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiWoNakvMzMAhXDXBQKHdkLAd8Q6AEIJjAC#v=onepage&q=rollschuhfieber%20the%20fireball%201950&f=false Gottlieb Florschütz: Sport in Film und Fernsehen: Zwischen Infotainment und Spektakel, DUV, 2005, S. 397 – deutsche Version 1959
  27. http://de.alamy.com/stock-photo-the-fireball-usa-1950-aka-rollschuhfieber-regie-tay-carnett-darsteller-82235878.html Stock Foto - The Fireball, USA 1950, aka: Rollschuhfieber, alamy.com, Bild (s/w) vom 9. November 1950, abgerufen 9. Mai 2016. – Vorschaubilder s/w, früher Farbfilm mit s/w-Elementen.
  28. http://www.imdb.com/title/tt0497306/?ref_=ttpl_pl_tt Rollergirls (2006), TV-Serie, IMDb, abgerufen 9. Mai 2016.
  29. http://www.imdb.com/list/ls053435752 Roller Derby In Film, User list, beautymortician, erstellt und last update 2. Juli 2013, IMDb, abgerufen 9. Mai 2016.
  30. http://www.imdb.com/list/ls077488289 Roller Derby, User list, Madstunts, erstellt und last update 12. Oktober 2014, IMDb, abgerufen 9. Mai 2016.
  31. http://www.imdb.com/list/ls000070720 Roller Skate, User list, Peeter Yx, erstellt 29. November 2010, last update 13. Dezember 2014, IMDb, abgerufen 9. Mai 2016.