Roman Bucheli

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Roman Bucheli (geboren 1960 in Emmenbrücke) ist ein Schweizer Journalist und Literaturkritiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roman Bucheli studierte ab 1980 Germanistik und Philosophie an der Universität Freiburg und wurde 1994 mit einer Dissertation über den Lyriker Alexander Xaver Gwerder an der Universität Zürich promoviert. Er schrieb freiberuflich Literaturkritiken für Schweizer Zeitungen. Ab 1994 arbeitete er als Redakteur beim Deutschen Literatur-Lexikon. Im Jahr 1999 wurde er Mitglied der Feuilleton-Redaktion der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Er schreibt über deutsche Literatur aus der Schweiz und Deutschland, niederländische Literatur und auch die Kinder- und Jugendbücher dieser Länder.

Im Jahr 2020 wurde er in Anerkennung seines literaturkritischen Schaffens mit dem Premio Masciadri ausgezeichnet[1] und 2021 wurde Bucheli der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik zuerkannt.[2]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexander Xaver Gwerder. Zentralstelle der Studentenschaft, Zürich 1994. (Dissertation, Universität Zürich 1994.)
  • (Hrsg.): Bei mir laufen Fäden zusammen : literarische Aufsätze, Kritiken, Briefe. Max Rychner. Wallstein, Göttingen 1998, ISBN 978-3-89244-300-1.
  • (Hrsg.): Nur weg möchte ich von hier : Briefe und Schriften aus dem Exil. Hugo Wolfgang Philipp. Wallstein, Göttingen 2005, ISBN 978-3-89244-876-1.
  • (Hrsg.): Wohin geht das Gedicht? Wallstein, Göttingen 2006, ISBN 3-89244-993-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NZZ-Journalist Roman Bucheli erhält den Premio Masciadri. In: NZZ.ch, 10. Juli 2020.
  2. Holger Heimann: Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik für Roman Bucheli, boersenblatt.net, erschienen und abgerufen am 15. April 2021.