Rommel-Kaserne (Dornstadt)

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DeutschlandFlag of Germany (state).svg Rommel-Kaserne
Land Deutschland
Spitzname Rommel Ranch
Gemeinde Dornstadt
Koordinaten: 48° 27′ N, 9° 58′ OKoordinaten: 48° 27′ 12″ N, 9° 57′ 48″ O
Erbaut 1962
Personalstärke 500
Stationierte Einheiten
siehe Aktuelle Situation
Ehemals stationierte Einheiten
Panzerbataillon 303
Nachschubbataillon 210
Panzerbrigade 28
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Rommel-Kaserne (Baden-Württemberg)
Rommel-Kaserne

Lage der Rommel-Kaserne in Baden-Württemberg

Die Rommel-Kaserne (kurz RoKa) ist eine Kaserne der Bundeswehr südlich der baden-württembergischen Gemeinde Dornstadt in Deutschland. Sie ist eine von ehemals drei Bundeswehrkasernen, die den Namen des Wehrmachts-Generalfeldmarschalls Erwin Rommel tragen und neben der Wilhelmsburg-Kaserne, der Hindenburg-Kaserne sowie der Bleidorn-Kaserne die größte der vier Kasernen im Raum Ulm.

Im Mai 2017 kam die Kaserne im Rahmen der Terrorermittlungen gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A. in die Schlagzeilen, da dort Wehrmachtsdevotionalien gefunden wurden und die Benennung der Kaserne nach einem führenden NS-Offizier einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen strebt seit dem eine Umbenennung an.[1]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „Rommel-Kaserne“ liegt rund acht Kilometer nördlich von Ulm auf der Schwäbischen Alb. Im Norden wird die Kaserne durch die Bundesautobahn 8, im Osten durch die Bundesstraße 10 begrenzt. Südlich und westlich schließt sich der Standortübungsplatz Lerchenfeld an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

M41 Walker Bulldog als Hartziel

Nachdem die ersten Soldaten 1962 in die neu erbaute Kaserne eingezogen waren, erhielt sie am 12. Juni 1965 den Namen „Rommel-Kaserne“.

Zunächst wurden das Panzerbataillon 303 und das Nachschubbataillon 210 stationiert. 1971 wurde in der „Rommel-Kaserne“ das Panzerregiment 200 aufgestellt, das 1975 in die Panzerbrigade 28 überging. In den Folgejahren waren zeitweise mehr als 2.000 Soldaten in der Kaserne stationiert.

Ab 1993 war das Instandsetzungsregiment 21 in der „Rommel-Kaserne“ beheimatet. Nach der Zusammenlegung mit dem Nachschubregiment 22 zum Logistikregiment 21 im Jahr 1996 erfolgte 2002 die Umgliederung zum Logistikregiment 47, das bis Ende 2014 in der Kaserne beheimatet war.[2]

Seit 17. November 2014 wurde das Sanitätsregiment 3 aufgestellt, dies war mit der Aufstellung der sechsten bis neunten Kompanie Mitte 2016 abgeschlossen.

Aktuelle Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stationierte Einheiten / Dienststellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. Chronik LogRgt 47 Wehrbereichskommando VI Chronik LogRgt 47 (Memento vom 4. November 2008 im Internet Archive)