Romont (Vosges)

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Romont
Wappen von Romont
Romont (Frankreich)
Romont
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Charmes
Gemeindeverband Région de Rambervillers
Koordinaten 48° 21′ N, 6° 35′ OKoordinaten: 48° 21′ N, 6° 35′ O
Höhe 265–345 m
Fläche 19,43 km2
Einwohner 389 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 20 Einw./km2
Postleitzahl 88700
INSEE-Code

Mairie Romont

Romont ist eine französische Gemeinde mit 389 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum Gemeindeverband Région de Rambervillers.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romont liegt etwa vier Kilometer nordwestlich von Rambervillers und ca. 20 Kilometer östlich von Charmes in flachwelligem Gelände zwischen den Flusstälern von Mosel und Mortagne.

Topografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

538 ha des 19,43 km² umfassenden Gemeindeareales sind kommunaler Wald (Bois du Marquis).[1] Dieses Waldgebiet ist aber nur ein kleiner Teil des 100 km² messenden Forêt de Rambervillers. Im Gemeindegebiet von Romont fließen mehrere Bäche (Ruisseau de la Prairie, Ruisseau du Habu, Ruisseau des Roses, Ruisseau de Pierre) fächerförmig nach Nordosten zur Mortagne. Das Gelände ist nur schwach reliefiert; lediglich im bewaldeten Südwesten zeigen sich Anhöhen von mehr als 300 m Meereshöhe. Mit 345 m wird hier der höchste Punkt in der Gemeinde erreicht. Unmittelbar nordwestlich des Dorfes Romont befindet sich der bis 330 m hohe langgezogene Bergsporn Haut des Vignes, an dessen Flanken Weinreben gedeihen.

Nachbargemeinden von Romont sind Saint-Maurice-sur-Mortagne im Norden, Roville-aux-Chênes im Nordosten, Rambervillers im Osten, Vomécourt im Südosten, Bult im Süden, Padoux im Südwesten, Moyemont im Westen sowie Hardancourt im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte Romonts ist eng mit dem hier befindlichen Priorat verbunden. Das Priorat wurde am Ende des 11. Jahrhunderts von einem Mönch namens Hugues aus der nahen Abtei von Moyenmoutier gegründet. Über die Geschichte des Priorates ist wenig überliefert; für das Jahr 1711 ist überliefert, dass Benediktiner der Congrégation de Saint-Vanne et Saint-Hydulphe (Vannisten) in Abhängigkeit von der Abtei Saint-Vanne das Priorat betreuten.[2] Romont war von jeher eine von Land- und Forstwirtschaft geprägte Gemeinde. So ist der Wald- und Wildreichtum im Wappen durch eine Jagdtrophäe dargestellt. Neben einer silbernen Fleur de lys finden sich auf dem Wappen zwei Notenschlüssel, die für die aus Romont stammenden Vorfahren des polnischen Pianisten und Komponisten Frédéric Chopin stehen.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010
Einwohner 334 310 284 327 307 312 343

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Matthäus in Romont
  • Kirche St. Matthäus

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romont liegt an der Fernstraße, die Charmes im Moseltal mit Rambervillers und Saint-Dié-des-Vosges verbindet. Eine weitere Straßenverbindung führt von Romont nach Saint-Maurice-sur-Mortagne. Der nächste Anschluss an die autobahnähnlich ausgebaute N57 befindet sich in einer Entfernung von ungefähr 21 Kilometern.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Romont auf der Präsentation des Gemeindeverbandes (französisch)
  2. Priorat Romont auf vosges-archives.com (Memento des Originals vom 30. Oktober 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vosges-archives.com (pdf-Datei, französisch)
  3. Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Romont (Vosges) – Sammlung von Bildern