Romulus und Remus (Film)

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Film
Deutscher TitelRomulus und Remus
OriginaltitelRomolo e Remo
ProduktionslandItalien
OriginalspracheItalienisch
Erscheinungsjahr1961
Länge108 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieSergio Corbucci
DrehbuchEnnio De Concini
Franco Rossetti
Duccio Tessari
Luciano Martino
Sergio Leone
Adriano Bolzoni
ProduktionTonino Cervi
Alessandro Jacovoni
MusikPiero Piccioni
KameraEnzo Barboni
Dario Di Palma
SchnittGabriele Varriale
Besetzung

Romulus und Remus ist ein mythologischer Abenteuerfilm von Sergio Corbucci aus dem Jahr 1961 nach der gleichnamigen Sage. In Deutschland kam der Film am 18. Januar 1963 in den Kinoverleih. Ein Alternativtitel lautet Duell der Titanen.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der König von Alba Longa ist ermordet worden; seine Tochter, Hohepriesterin Rhea, setzt die von ihr geborenen Zwillinge in einem Korb aus. Beide werden von einer Wölfin gefunden und gesäugt; ein Hirte findet die Kleinkinder und zieht sie auf. Als sie zu Männern herangewachsen sind, erhalten sie von ihrer königlichen Abkunft Kenntnis, gehen in ihr Heimatland und können den Usurpator Amulio, einen Latiner, der auf dem Thron sitzt, töten. Sie lassen die Stadt in Schutt und Asche legen und ihre Leute auf der Suche nach einer neuen Heimstatt durch die Wildnis wandern, bis sie auf einer Ebene Halt machen, wo die neue Stadt entstehen soll.

Die Brüder streiten sich um Julia, Prinzessin der Sabiner; Remus fordert Romulus – beide sind Söhne des Mars – zum Duell, das die Götter mittels eines Blitzes entscheiden, der Remus niederwirft. Romulus leitet nun die Bauarbeiten an der neuen, nach ihm benannten Stadt.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift Variety ging hart ins Gericht mit dem Film, der nach ihrer Auffassung von „dramatischer Primitivität, technisch schlampig und gähnend langweilig sei“. Sie befand ihn als „ganz schön lahm für eine Vierteltonne Talent“.[2] Auch das Lexikon des internationalen Films ist wenig begeistert: „Seriell gefertigtes "Muskel-und-Sandalen"-Kino voller naiver Schauwerte“.[3] Der Nuovo Spettatore Cinematografico bemerkte die „vielen Varianten, um die die fruchtbare Phantasie der Autoren die Geschichte ergänzt“.[4]

Bemerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine ungekürzte Fassung erschien 2006 von Koch Media auf DVD.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.flimmit.com/film/Duell-der-Titanen-Sergio-Corbucci-Steve-Reeves-F6OK60/@1@2Vorlage:Toter Link/www.flimmit.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Ronald M. Hahn, Volker Jansen, Norbert Stresau: Lexikon des Fantasy-Films. 650 Filme von 1900 bis 1986. Heyne, München 1986, ISBN 3-453-02273-4, S. 413.
  3. Romulus und Remus. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  4. Anonymus, 30. April 1962