Romy Müller

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Achtung Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Dezember 2008 um 20:10 Uhr durch Geher (Diskussion | Beiträge) (+ Foto aus Bundesarchiv). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Wechseln zu: Navigation, Suche
Romy Schneider (rechts) und Bärbel Eckert bei den DDR-Meisterschaften 1977

Romy Müller, geb. Schneider (* 26. Juli 1958 in Lübbenau, Brandenburg), ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau die Goldmedaille in der 4x100-Meter-Staffel gewann (41,60 s; Weltrekord, zusammen Bärbel Wöckel, Ingrid Auerswald und Marlies Göhr). Bei den selben Olympischen Spielen trat sie auch in Einzelwettbewerben an und wurde Fünfte im 100-Meter-Lauf und Vierte im 200-Meter-Lauf.

Sie war an sechs Staffel-Weltrekorden beteiligt (fünf Mal in der 4x100-Meter-Staffel, einmal in der 4x200-Meter-Staffel). Vor den Olympischen Spielen 1980 gewann sie zweimal mit der DDR-Staffel das Europacup-Finale (1977, 1979). Beim Weltcup wurde sie 1977 und 1979 jeweils Zweite mit der DDR-Staffel. 1981 wurde sie Mutter eines Sohnes (Christian) und 1985 einer Tochter (Tina), danach gelang ihr kein Comeback mehr. Sie wurde Krankenschwester und arbeitet im Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn.

Romy Müller startete für den SC Dynamo Berlin und trainierte bei Inge Utecht. In ihrer aktiven Zeit war sie 1,68 Meter groß und wog 61 kg.