Ronald Vale

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Ronald David Vale (* 11. Januar 1959 in Hollywood, Kalifornien)[1] ist ein US-amerikanischer Zellbiologe an der University of California, San Francisco.

Leben[Bearbeiten]

Vale erwarb 1980 an der University of California, Santa Barbara einen Bachelor in Biologie und Chemie und 1985 an der Stanford University einen Ph.D. in Neurowissenschaften. Als Postdoktorand arbeitete er im neurobiologischen Labor der National Institutes of Health am Marine Biological Laboratory in Woods Hole, Massachusetts. Seit 1986 ist er Professor für Zellbiologie an der University of California, San Francisco, zunächst als Assistant Professor, seit 1992 als Associate Professor, seit 1994 als ordentlicher Professor, seit 1998 zusätzlich für Anästhesie. Seit 1995 forscht Vale zusätzlich für das Howard Hughes Medical Institute. Seit 2004 ist er Ordinarius für zelluläre und molekulare Pharmakologie an der University of California, San Francisco.

Wirken[Bearbeiten]

Vale entdeckte das erste Protein aus der vielköpfigen Familie der Kinesine. Er konnte durch innovative Anwendung von Methoden der Biochemie, Mutagenese und Strukturbiologie wesentlich zum Verständnis der intrazellulären Motoren beitragen, die Organellen bewegen und die notwendigen Bewegungen für entscheidende Zellfunktionen wie Zellentwicklung und Zellteilung hervorrufen.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven:@1 @2 Vorlage:Toter Link/bio.cbi.pku.edu.cnLebenslauf von Ronald D. Vale (Microsoft-Word-Dokument, 104 kB) bei pku.edu.cn
  2. Pfizer Award in Enzyme Chemistry (PDF, 20 kB) bei divbiolchem.org; abgerufen am 31. Januar 2012
  3. Book of Members 1780–2011 (PDF, 85 kB) der American Academy of Arts and Sciences (amacad.org); abgerufen am 31. Januar 2012
  4. Keith R. Porter Lecture bei ascb.org; abgerufen am 31. Januar 2012
  5. ASCB Presidents bei ascb.org; abgerufen am 12. Februar 2016
  6. provisorisch: Pressemeldung
  7. The Lasker Foundation - 2012 Awards. In: laskerfoundation.org. Abgerufen am 7. Februar 2016 (englisch).