Ronnie Spector

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Ronnie Spector (2010)

Ronnie Spector (* 10. August 1943 als Veronica Yvette Bennett in East Harlem, New York City) ist eine US-amerikanische Sängerin. Sie wurde als Leadsängerin der Girlgroup The Ronettes bekannt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wurde 1943 im New Yorker Stadtteil East Harlem geboren. Gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Estelle (1941–2009) trat sie bereits früh als Sängerin auf. 1957 gründeten sie gemeinsam mit ihrer Cousine Nedra Talley die Girlgroup Darling Sisters, die später in The Ronettes umbenannt wurde. Nachdem sich die Gruppe 1966 aufgelöst hatte, heiratete sie 1968 ihren Manager Phil Spector und versuchte sich als Solosängerin. 1971 veröffentlichte sie ihre erste Single Try Some, Buy Some, die von George Harrison geschrieben wurde. 1974 trennte sie sich von ihrem gewalttätigen Ehemann.

In den 1970er Jahren trat sie unter einer neuen Besetzung wieder mit den The Ronettes für ein Revival auf. 1976 veröffentlichte sie das Duett You Mean So Much To Me mit Southside Johnny & the Asbury Jukes, das auf deren Debütalbum I Don't Want to Go Home erschien. 1980 erschien ihr erstes Soloalbum Siren.

1986 veröffentlichte sie gemeinsam mit Eddie Money den Song Take Me Home Tonight, bei dem sie im Refrain die Textpassage Be My Little Baby (eine Anspielung an Be My Baby von den Ronettes) sang. Sie wird zudem namentlich im Text des Liedes erwähnt. Der Song erreichte Platz vier der US-Charts und verhalf ihr zu neuer Popularität. 1999 erschien ein weiteres Soloalbum mit dem Titel She Talks to Rainbows.

2003 wirkte sie als Backgroundsängerin am Album Project 1950 der Band Misfits mit. In den folgenden Jahren veröffentlichte Spector drei weitere Alben. Im August 2017 erschien unter dem Namen Ronnie Spector and The Ronettes die Single Love Power. Sie adoptierte mit ihrem ersten Ehemann Phil Spector drei Kinder. 1982 heiratete sie Jonathan Greenfield, mit dem sie zwei leibliche Kinder hat. Sie lebt heute in Danbury in Connecticut.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: Siren
  • 1987: Unfinished Business
  • 1999: She Talks to Rainbows
  • 2003: Something's Gonna Happen
  • 2006: Last of the Rock Stars
  • 2016: English Heart

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]